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Effektive Klickrate (Click-to-Open-Rate)

Die effektive Klickrate (engl. Click-to-Open-Rate) gibt das prozentuale Verhältnis von klickenden zu öffnenden Empfängern wieder. Denn nur wenn die Inhalte eines Mailings die Erwartungen, die durch den Betreff geweckt wurden, halten können, fällt die effektive Klickrate entsprechend positiv aus. Die effektive Klickrate gibt also Aufschluss über die Relevanz der Newsletter-Inhalte. Oder anders gesagt: Je mehr „Klicker“ unter den „Öffnern“, desto effektiver war ein Mailing.

Zur richtigen Interpretation müssen vorab die Einflussfaktoren untersucht werden. Dazu zählen einerseits alle visuellen Elemente des Mailings – vom allgemeinen Aufbau samt Text-Bild-Verhältnis und der generellen Länge des Mailings, über die grafische Gestaltung und den Einsatz von Bildern, bis hin zur Gestaltung der Call-to-Action-Elemente. Andererseits beeinflussen vor allem die Inhalte des Mailings die Kennzahl. Mit dem Personalisierungsgrad steigt die Relevanz für den Leser. Personalisierung treibt deshalb die Klickrate und somit auch die effektive Klickrate an.

Durchschnittliche effektive Klickraten liegen bei etwa 15 Prozent. Niedrigere Werte sind ein Hinweis darauf, dass die Inhalte des Newsletters die Erwartungshaltung der Empfänger nach dem Öffnen nicht erfüllen.

Aktuell: Apple Mail Privacy Protection: Was ändert sich für das E-Mail-Marketing? Aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Blog.

Berechnung der effektiven Klickrate

Rechenbeispiel:

Ein Mailing wurde von 2.500 Empfängern geöffnet. Insgesamt 300 Empfänger davon haben auf mindestens einen Link im Mailing geklickt.

300 klickende Empfänger / 2.500 öffnende Empfänger * 100 % = 12 % effektive Klickrate

Tipps zur Optimierung der effektiven Klickrate

Gut, wenn viele Empfänger den eigenen Newsletter öffnen. Noch besser, wenn davon möglichst viele auch auf einen Link darin klicken.

Dafür sind neben der Header-Grafik und den Call-to-Actions ebenfalls die Anrede und Einleitung mitentscheidend. Sprechen Sie Ihre Leser also zielgruppengerecht, freundlich und persönlich an. Falls eine namentliche Ansprache nicht möglich ist, weil die nötigen Daten nicht vorliegen, sollte im Zweifelsfall immer eine allgemeine Anrede greifen können. Eine gelungene Einleitung bringt die Newsletter-Inhalte auf den Punkt und schafft einen leichten Einstieg.

In puncto Design und Layout ist Übersichtlichkeit besonders wichtig: Ausreichend Whitespace und ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis sowie gut lesbare Schriftarten und -größen sind hier zu nennen. Leser müssen auf den ersten Blick das Corporate Design des Absenders wiedererkennen können.

Auch im E-Mail-Marketing gilt: Wir schreiben für Menschen. Der Newsletter sollte also zielgruppengerecht formuliert und der Verteiler entsprechend segmentiert sein. Denn jeder Service und jedes Produkt muss anders beworben werden. Was es bezüglich unterschiedlicher Lesertypen und lecker verpackter Informationen zu beachten gibt, erfahren Sie im Kapitel „Texten im E-Mail-Marketing“ unserer Knowledge Base.

Beachten Sie darüber hinaus weitere Einflussfaktoren, wie beispielsweise den Versandzeitpunkt Ihrer Mailings. In Benchmarks wurde nachgewiesen, dass die effektive Klickrate bei einigen Branchen stark vom Versandzeitpunkt abhängt. Testen Sie daher, zu welchem Zeitpunkt die Aufmerksamkeit Ihrer Leser am höchsten ist.