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Checkliste: 10 Tipps für mobile Newsletter

  • 05.06.2014 von Miriam Helbig
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Mobile Newsletter boomen. Da inzwischen teilweise mehr als 50% der Newsletter über mobile Geräte angeschaut werden, stellt sich die Frage: Was muss man beachten, um Smartphone- und Tablet-Benutzer zum Öffnen und später auch zum Klicken zu bewegen? Wir haben zehn Punkte zusammengestellt, die Sie beim mobilen E-Mail-Marketing unbedingt beachten sollten.

1. Kurze und knackige Überschriften

Aufgrund des kleinen Bildschirms werden auf einem Smartphone nur ungefähr die ersten 30 Zeichen des Betreffs dargestellt. Fassen Sie sich also kurz oder packen Sie die wichtigsten Schlagwörter an den Anfang der Betreffzeile. Wenn der mobile Newsletter nicht sofort die Aufmerksamkeit des Lesers bindet, wird es überlesen oder sogar gelöscht. Vorsicht auch bei der Verwendung von Unicode-Symbolen. Die kleinen Bildchen sind zwar gerade sehr beliebt, können aber zu Darstellungsfehlern führen. Testen Sie die korrekte Anzeige daher ausführlich oder nutzen Sie Darstellungstests.

2. Pre-Header für mobile Newsletter nutzen

Auf dem Smartphone wird vor dem Öffnen der E-Mails neben dem Betreff zuerst nur der sogenannte Pre-Header angezeigt. Diese Vorschauzeilen beziehen sich auf die ersten Wörter des Mailings, welche leider meistens „Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, …“ oder Ähnliches lauten. Dabei lässt sich der Den Pre-Header richtig nutzen, um auf die Hauptaussage des mobilen Newsletters neugierig zu machen. Sie veranstalten ein Gewinnspiel, verschenken einen Gutschein oder haben ein neues Produkt? Lassen Sie es den Leser direkt wissen! Es gibt dabei nur zu beachten, dass das Smartphone hochkant nur sehr wenig Text darstellt – Kurzfassen ist deshalb auch hier Pflicht.

3. Knappe Texte, platzierte Bilder

Kurzfassen ist auch das allgemeine Motto im mobilen E-Mail-Marketing. Viele Leser schauen sich Newsletter weniger als 15 Sekunden an. Dass dabei kaum längere Texte gelesen werden, steht außer Frage. Deshalb ist es wichtig, den Empfänger nicht mit langen Absätzen oder ausführlichen Hinführungen zu langweilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Mailing so einfach gelöscht wird, ist zu hoch. Kommen Sie vielmehr direkt zum Punkt und nutzen Sie vor allem die Macht ausdrucksstarker Bilder. Tipp: Grafiken mit aussagekräftigen Textelementen führen eher zum Erfolg und verbinden Lesen und Anschauen perfekt.

4. Grafiken in mobilen Newslettern nicht einbetten

Einen Stolperstein gibt es jedoch auch bei der Verwendung von Bildern: Eine Einbettung aller Grafiken führt dazu, dass das Mailing unnötig groß wird und damit zu lang lädt. Besser ist es, Bilder nur verlinken. iOS-Geräte laden zwar grundsätzlich alle Grafiken; Android-Nutzer können jedoch selbst bestimmen, ob sie diese Art von Inhalten downloaden möchten. Damit Ihr Mailing trotzdem einen Wiedererkennungswert hat, empfehlen Experten, allein die Header-Grafik einzubetten – und nur diese. So kann der Leser zwar den Absender erkennen, die Übertragung an sich benötigt aber nur wenig Datenvolumen.

5. Keine Videos oder Animationen

Aus eben diesem Grund empfiehlt es sich auch, auf Videos oder GIF-Animationen zu verzichten. Diese sehen zwar nett aus und laden zum Anschauen ein – sie verursachen beim Download aber auch eine größere Menge an Daten. Abgesehen davon besitzen besonders ältere Smartphones nicht genug Rechenleistung, um die Animationen fehler- und ruckelfrei abzuspielen. Alternativ ist es jedoch möglich, einen Screenshot der .gif-Animation einzubauen und ganz einfach zum Video zu verlinken. Damit kann jeder selbst entscheiden, ob das Video unterwegs, zu Hause oder gar nicht angeschaut werden soll.

6. CTAs in mobilen Newslettern nach oben

Die kurze Aufmerksamkeitsspanne des Öffners für ein Mailing wurde bereits erwähnt. Dadurch ergibt sich die Konsequenz: Setzen Sie Handlungsanweisungen an den Anfang Ihres Mailings. Es eignet sich beispielsweise eine verlinkte Header-Grafik mit Call-to-Action (CTA) oder bereits eine Aufforderung zum Klick am Anfang Ihres Textes. Arbeiten Sie außerdem mit Farben – ein Textlink allein wird besonders beim schnellen Durchscrollen zu einfach übersehen.

7. Links weit auseinander

Während man auf dem Computer filigran und präzise mit dem Cursor steuert, muss auf dem Smartphone der Finger die Bedienung übernehmen. Damit besonders Links problemlos angetippt werden können, empfiehlt es sich, Buttons für mobile Newsletter mindestens 40×40 Pixel groß zu gestalten. So trifft ihn auch der dickste Daumen ohne Probleme. Das gleiche muss bei Textlinks beachtet werden: Lassen Sie immer genug Abstand zwischen den einzelnen Elementen, damit der Nutzer nicht aus Versehen auf den falschen Link klickt und das Mailing schließlich frustriert löscht.

8. Übersichtlicher, möglichst einspaltiger Aufbau

Wegen des schmalen Bildschirms – besonders wenn das Smartphone hochkant gehalten wird – sollte ein mehrspaltiger Aufbau des Mailings vermieden werden. Übersichtlicher und vor allem nutzerfreundlicher ist es, den Newsletter nur aus einer Spalte bestehen zu lassen. Dadurch verhindern Sie einerseits, dass der Leser horizontal scrollen muss; andererseits besteht so nicht die Gefahr, dass Informationen übersehen werden.

9. Telefonnummer anklickbar

Jeder Newsletter hat zum Ziel, dass der Leser sich mit dem Absender auseinandersetzt. Dies kann über Links und CTAs geschehen, durch das Teilen in sozialen Netzwerken oder über einen klassischen Anruf. Stellen Sie daher sicher, dass die Telefonnummer Ihres Unternehmens im Mailing direkt anklickbar ist. Auf dem Smartphone ist es sonst äußerst umständlich, die Nummer zu kopieren oder gar erst abzuschreiben und dann manuell zu wählen. Das Telefon ist immer noch der direkteste Weg, um mit potentiellen Kunden zu interagieren – nutzen Sie diese Gelegenheit!

10. Landingpages und Shops mobil optimieren

Nehmen wir an, Sie haben ein tolles, für mobile Geräte optimiertes Mailing erstellt. Der Betreff ist knackig, der Aufbau simpel und die Leser klicken begeistert auf Ihre CTAs. Doch dann kommt die Enttäuschung für den Empfänger: Die Links führen auf eine normale Landing Page oder einen Shop, der nicht mobil-optimiert ist. Die Ladezeiten sind zu lang, der Aufbau kleinteilig, das Handling nicht intuitiv – und der potentielle Kunde schließt den Browser sofort wieder. Es ist daher unbedingt nötig, dass Sie die Websites, auf die der Leser geleitet wird, auch für Smartphones optimieren. Nur die Kombination aus Newsletter und Landing Page führt zum Erfolg Ihrer Kampagne!

Fazit: Analysieren Sie Ihre mobilen Empfänger

Beim Erstellen von mobilen Newslettern kann man eine Menge falsch, aber auch ebenso viel richtig machen. Die genannten zehn Punkte erheben zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bieten Ihnen gleichwohl einen umfassenden Leitfaden. Um Ihre mobilen Nutzer gezielt abzuholen, raten wir Ihnen, Ihre Mailings genau auszuwerten. Wie viele Prozent öffnen den Newsletter mit einem mobilen Gerät? Und noch hilfreicher: Auf welchem Smartphone wird er überhaupt angeschaut? Die mit Abstand höchsten Öffnungsraten gibt es auf iOS-Geräten – Android-Nutzer holen jedoch auf. Wie sich andere Betriebssysteme wie Windows entwickeln werden, lässt sich schwer voraussagen. Durch beständiges Analysieren bleiben Sie jedoch auf dem neuesten Stand der Dinge und holen so viele Ihrer Leser ab, wo sie sind: mobil unterwegs und immer erreichbar.

Über den Autor

Miriam Helbig

Miriam Helbig startete 2014 im Bereich E-Learning im Inxmail Partner Management. Durch unterschiedlichste Stationen bei Inxmail lernte sie das E-Mail-Marketing von der Pieke auf und suchte sich dabei immer neue Herausforderungen. Zunächst im Partner Management, anschließend im Partner Sales, als Gesicht Inxmails bei Messen, Vorträgen und Terminen. Heute verantwortet sie als Head of Sales mit ihrem Team das Großkundengeschäft sowie das Partner Management.

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