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Trigger-Mails für mehr Umsatz

  • 02.09.2013 von Katja Hänsler
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Ein Hauptziel des E-Mail-Marketings ist Umsatz generieren bzw. steigern. Dies wird einerseits durch die hohe Kundenbindung mit maßgenschneiderten Mailings erreicht, andererseits aber auch durch den geringen Arbeitsaufwand und die damit verbundenen Kostenersparnisse. Automatisierte E-Mails – wie Trigger-Mails – werden derzeit noch nicht von allen Versendern eingesetzt. Obwohl diese Art von E-Mails viel Potenzial bietet und hohe Klick- und Öffnungsraten aufweist. [nbsp]Was Trigger-Mails sind, welche Vorteile es gibt, welche spannenden Kampagnen-Möglichkeiten sich ergeben und wie Sie diese selbst erfolgreich umsetzen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Was sind Trigger-Mails?

Trigger-Mails sind hochpersonalisierte E-Mails, die zu einem bestimmten Anlass oder Ereignis automatisiert versendet werden.

Ein Anlass ist beispielsweise ein Stichtag, Geburtstag oder ein anderes Datum eines Termins oder Events. Die Trigger-Mail wird passend zu diesen Anlässen ausgelöst. Dabei wird der Versandzeitpunkt pro Empfänger individuell bestimmt. Beispiele für ein Ereignis sind eine Newsletter-Anmeldung, ein Klick im Newsletter, ein Kauf im Online-Shop oder ein Warenkorb-Abbruch – bei den beiden letzteren wird zum automatischen Versand der Trigger-Mails eine Integration zum eigenen Shop-System benötigt.

In der Abbildung sehen Sie den Ablauf für den Versand einer Trigger-Mail grob skizziert. Klickreaktionen und Profilanreicherungen können im Profil der Empfänger gespeichert werden. Zusätzlich können Empfängerdaten aus dem Shop-System durch eine Anbindung an ein externes Webanalyse-System in das E-Mail-Marketing-System fließen. Durch die Anreicherung der Profile lassen sich weitere Möglichkeiten für Trigger-Mails nutzen.

Durch anlassbezogene Botschaften Relevanz und Kundenbindung erhöhen

Shop-Betreiber sowie Marketer verschiedenster Branchen profitieren ebenso von relevanten Trigger-Mails wie ihre Kunden und Newsletter-Empfänger.

Der Marketing-Mitarbeiter bietet hochpersonalisierte Inhalte zum richtigen Zeitpunkt und stärkt damit zum einen die Beziehung zum Leser oder Kunden und sorgt zum anderen für eine hohe Aufmerksamkeit für die Marke und das Produkt. Kosten lassen sich durch den Automatismus der E-Mails und den einmaligen Aufwand leicht einsparen. Da die Mailings für den Empfänger von hoher Relevanz sind, profitieren Marketer von hohen Öffnungs- und Klickraten, sowie niedrigen Abmelderaten. Trigger E-Mails sind bisher vergleichsweise wenig verbreitet. Dadurch können Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil erzielen, der sich positiv auf den Erfolg der Kampagne auswirkt. Durch die relevanten Informationen wird die Kundenbindung gestärkt. Zudem kann durch Trigger-Mails der Umsatz und somit der ROI (Return-on-Invest) gesteigert werden.

Die verschiedenen Anlässe bieten viele Kampagnenideen. Die anlassbezogenen Mailings, erwecken den Eindruck einer 1:1-Kommunikation – der Empfänger fühlt sich individuell beraten und wertgeschätzt. Er erhält passende Inhalte zur richtigen Zeit. Rechtzeitige Erinnerungen oder Hinweise geben dem Empfänger einen Informationsvorsprung. Maßgeschneiderte Angebote, Gutscheine oder einen Meinungsaustausch stimmen den Empfänger positiv – „Ich bin etwas besonderes!“, „Ich werde ernst genommen!“„Meine Meinung zählt!“. Beherzigen Marketer diese Aspekte bei Ihren Trigger-Mails lassen sich Empfänger und Kunden begeistern.

Trigger-Mails umsetzen – darauf kommt es an

Für die Umsetzung der Trigger-Mails wird ein professionelles E-Mail-Marketing-Software wie beispielsweise Inxmail Professional benötigt. Außerdem verlangen Trigger-Mails einen Anlass oder ein Ereignis, damit ein Versand anlassbezogen ausgelöst wird. Die Anlässe müssen in der Empfängerdatenbank eines E-Mail-Marketing-Systems beim Empfänger gespeichert sein. Nur dann kann automatisiert für den Trigger (Anlass) ein Mailing versendet werden. In der Regel bezieht sich der Trigger immer auf einen Datumswert, bis auf ein paar Ausnahmen, z.B. beim Aktionsmailing.

In den meisten professionellen E-Mail-Marketing-Systemen können Marketer mit nur wenigen Klicks eine Trigger-Mail aufsetzen. Die E-Mail selbst können Sie auf die gleiche Art und Weise erstellen wie bei einem normalen Newsletter. Damit Profilanreicherungen aus Trigger-Mails generiert werden können, muss ein entsprechendes Öffnungs- und Link-Tracking eingesetzt werden.

Absolute Grundvoraussetzungen für den Erfolg der Trigger-Mails sind ein aussagekräftiger Betreff, zielgruppengerechte Inhalte und Sprache, einwandfreies Layout in der eigenen Corporate Identity, ein professioneller Gesamteindruck und eine rechtlich einwandfreie Einwilligung. Zudem ist unbedingt auf das Vorhandensein von Impressum und Abmeldelink zu achten, sowie eine klare Erkennbarkeit des Absenders anhand der Absender-Adresse. Bei der Gestaltung und beim Inhalt der Mailings können sich Marketer an der allgemeinen Best-Practise für E-Mail-Marketing orientieren. Hierzu finden Sie weitere Infos im Blog-Beitrag Newsletter verkaufsstark gestalten.

Fallbeispiel: Einladungsmanagement am Beispiel von Webinaren

Einladungsmanagement kann sehr aufwendig sein, spielt aber bei vielen Unternehmen immer wieder eine wichtige Rolle. Das Einladungsmanagement der Inxmail Webinare habe ich mit Trigger-Mails umgesetzt und dadurch viel Arbeitszeit eingespart. Diesen Prozess habe ich ausführlich in meinem Blog-Beitrag Fallbeispiel: Webinar-Prozess mit Newsletter Software erfolgreich umsetzen beleuchtet.

Berichten Sie in den Kommentaren selbst von Ihren Erfahrungen oder Ideen zur Umsetzung der Trigger-Mails – viel Spaß bei der Umsetzung!

Über den Autor

Katja Hänsler

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