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E-Mail-Marketing Glossar

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E-Mail-Marketingglossar

Das E-Mail-Marketingglossar erklärt Fachbegriffe aus der Welt des E-Mail-Marketings. Sollten Sie einen wichtigen Begriff vermissen oder Verständnisprobleme auftreten, schreiben Sie bitte eine Nachricht an blog@inxmail.de.

A

A/B-Test

Unter einem Split-Test oder A/B-Test wird im E-Mail-Marketing eine Testmethode verstanden, bei der unterschiedliche Varianten von Mailings gegeneinander getestet werden. Im Gegensatz zu einem Multivariaten-Test wird dabei jeweils nur eine Variable wie z. B. Betreffzeile, Versandzeitpunkt oder ein einzelnes Inhaltselement verändert. Die erfolgreichste Mailingvariante wird anschließend für weitere Aussendungen verwendet. Erfolgskennzahlen für Split-Tests sind z. B. Öffnungsrate, Klickrate und Abmelderate.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Split-Tests:

Test mit der gesamten Empfängermenge: Bei dieser Art des Split-Tests wird die gesamte Empfängermenge in zwei oder mehr zumeist gleich große Gruppen (bspw. A, B, C und D) eingeteilt. Anschließend wird an jede der Gruppen eine Variante des Mailings mit der jeweils geänderten Variablen wie z. B. einer unterschiedlichen Betreffzeile versendet. Die erfolgreichste Variante wird im Anschluss ermittelt und die Erkenntnisse werden bei späteren Versendungen berücksichtigt.

Test mit einem Teil der Empfängermenge: Bei dieser Art des Split-Tests werden aus einem Teil der gesamten Empfängermenge zwei oder mehr Testgruppen (bspw. A und B) gebildet. Anschließend erhält jede der Testgruppen eine Variante des Mailings mit der jeweils geänderten Variablen z. B. zu einer unterschiedlichen Tageszeit. Die erfolgreichste Variante wird nach der Auswertung automatisch oder manuell an die Restmenge (C) aus der gesamten Empfängermenge versendet.

Als Abmeldelink (engl. Unsubscribe Link) wird im E-Mail-Marketing ein Link zur Abmeldung von einem Newsletter bezeichnet. Das Klicken des Links durch den Empfänger startet das entsprechende Abmeldeverfahren.

Abmelderate

Als Abmelderate (auch Abwanderungsquote, engl. Churn Rate, engl. Unsubscribe Rate) wird im E-Mail-Marketing das prozentuale Verhältnis zwischen Anzahl der Abmeldungen und Anzahl der zugestellten E-Mails bei einem Versand bezeichnet.

Eine hohe Abmelderate weist häufig auf eine ablehnende Haltung der Empfänger gegenüber dem Erhalt weiterer Mailings hin. Die Gründe für die Abmeldung können unterschiedlich sein. Die häufigsten Ursachen sind eine zu geringe Relevanz der versendeten Inhalte, zu häufiges oder zu seltenes Versenden sowie zu viel Werbung im Posteingang der Empfänger.

Die Abmelderate berechnet sich wie folgt:

Abmelderate [%] = Abmeldungen / (Versandmenge – Bounces) * 100

Abmeldeverfahren

Als Abmeldeverfahren wird im E-Mail-Marketing ein Verfahren bezeichnet, das bei der Abmeldung (engl. Opt-Out) eines Empfängers von einem Verteiler zum Einsatz kommt. Das Abmeldeverfahren startet, sobald der Empfänger auf den Abmeldelink klickt oder sich über List-Unsubscribe von einem Verteiler abmeldet.

Insgesamt lassen sich im E-Mail-Marketing die drei gängigen Abmeldeverfahren Single-Opt-Out (SOO), Confirmed-Opt-Out (COO) und Double-Opt-Out (DOO) unterscheiden. Von Prinzip und Ablauf ähneln diese den Anmeldeverfahren.

Abmeldung

Als Abmeldung (engl. Opt-Out) wird im E-Mail-Marketing das Abbestellen eines Newsletters bezeichnet. Abgemeldete Empfänger erhalten keine Mailings mehr aus dem entsprechenden Verteiler. Der prozentuale Anteil an erreichten Empfängern, die sich nach einem Versand abmelden, wird als Abmelderate bezeichnet.

Meldet sich ein Empfänger von einem Verteiler ab, bedeutet dies, dass er keine weiteren Mailings mehr erhalten möchte. Die Gründe für die Abmeldungkönnen dabei sehr unterschiedlich sein. Ein abgemeldeter Empfänger bedeutet jedoch nicht zwangsläufig auch einen verlorenen Kunden. Deshalb sollte die Abmeldung für den Empfänger möglichst einfach gestaltet sein. Wenn dies nicht der Fall ist, verwenden viele Empfänger stattdessen die Funktion als Spam markieren“, was zu einer sinkenden Reputation der Versanddomain führen kann.

Zur Abmeldung stehen dem Empfänger in der Praxis meist verschiedene Wege zur Verfügung. Die Abmeldung über einen Abmeldelink am unteren Ende des Mailings ist die am weitesten verbreitete Variante. Ergänzend dazu wird immer mehr die besonders nutzerfreundliche Abmeldung per List-Unsubscribe angeboten. Daneben können sich Empfänger häufig auch über eine Profilverwaltung abmelden. Auch Abmeldungen auf dem Postweg sowie per Fax oder Telefon sind verbindlich und müssen durch den Versender umgehend berücksichtigt werden.

Abonnenten

Siehe Empfänger

Abonnentengewinnung
Abonnentenzahl
Absender

Als Absender (engl. Sender) wird im E-Mail-Marketing der Versender einer E-Mail bezeichnet. Die versendete E-Mail wird auf elektronischem Weg an den Empfänger übermittelt. Für den Empfänger der Nachricht ist der Absender anhand der Absenderadresse erkennbar. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Absender einer E-Mail mit einfachen technischen Mitteln gefälscht oder verschleiert werden kann.

Absenderadresse

Die Absenderadresse (engl. From-Address) ist eine E-Mail-Adresse, die dem Empfänger als zum Absender gehörig angezeigt wird. Es können mehrere Absenderadressen angegeben werden, die meisten E-Mail-Programme unterstützen jedoch nur das Anzeigen einer einzigen Absenderadresse. Bei seriösem E-Mail-Marketing sollte die Absenderadresse eine real existierende, erreichbare (keine No-Reply) Adresse sein.

Abwanderungsquote

Siehe Abmelderate

Adressgenerierung

Unter Adressgenerierung versteht man im E-Mail-Marketing das rechtskonforme Sammeln von E-Mail-Adressen zum Verteileraufbau. Ziel ist meistens, eine möglichst große Anzahl an hochwertigen Kontakten für den eigenen Verteiler zu gewinnen. Dafür können verschiedene Methoden wie z.B. Newsletter-Anmeldeformulare, Gewinnspiele, Co-Sponsoring und Co-Registrierung zum Einsatz kommen.

Anhang

Unter einem Anhang oder Dateianhang (engl. Attachment) wird im E-Mail-Marketing eine an ein Mailing angehängte Datei verstanden. Anhänge werden direkt mit dem Mailing versendet und sind deshalb für den Empfänger unmittelbar nach dem vollständigen Herunterladen des Mailings verfügbar. Dadurch sind diese für den Empfänger schnell und einfach zu öffnen.

Grundsätzlich lassen sich alle möglichen Arten von Dateien, z.B. Dokumente, Bilder und Videos an ein Mailing anhängen. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass bestimmte Dateitypen als SPAM-Merkmale gewertet werden und damit die Zustellbarkeit negativ beeinflussen. Da Dateianhänge sich unmittelbar auf die Größe eines Mailings auswirken, sollten auch große Dateien nicht als Anhang versendet werden. In beiden Fällen bietet es sich an, entsprechende Dateien auf einen Webserver abzulegen und lediglich den Link zum Herunterladen mit dem Mailing zu verschicken.

Anmeldeverfahren

Als Anmeldeverfahren wird im E-Mail-Marketing ein Verfahren bezeichnet, das bei der Anmeldung (engl. Opt-In) eines Empfängers an einem Verteiler zum Einsatz kommt. Das Anmeldeverfahren startet, sobald der Empfänger das Anmeldeformular für den Verteiler ausgefüllt hat.

Insgesamt lassen sich im E-Mail-Marketing die drei gängigen Anmeldeverfahren Single-Opt-In (SOI), Confirmed-Opt-In (COI) und Double-Opt-In (DOI) unterscheiden. Von Prinzip und Ablauf ähneln diese den Abmeldeverfahren.

Anmeldung

Als Anmeldung (engl. Opt-In) wird im E-Mail-Marketing das Bestellen eines Newsletters bezeichnet. Angemeldete Empfänger erhalten nach Abschluss des Anmeldeverfahrens Mailings aus dem entsprechenden Verteiler.

Antwort

Als Antwort wird im E-Mail-Marketing die Rückmeldung eines Empfängers an die Antwortadresse eines Mailings verstanden. Die meisten E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit, durch das Anklicken einer Antworten-Schaltfläche eine neue E-Mail zu erstellen, bei der die Antwortadresse des ursprünglichen Mailings als Empfängeradresse eingetragen ist.

Antwortadresse

Als Antwortadresse (engl. Reply-to-Address) wird die E-Mail-Adresse bezeichnet, an welche die Antworten von Empfängern auf eine zuvor versendete E-Mail gesendet werden. Die Antwortadresse kann sich dabei von der Absenderadresse unterscheiden, sodass Antworten nicht an den ursprünglichen Absender gehen.

Bei manchen Anwendungsfällen kann es von Vorteil sein, wenn die Antworten der Empfänger nicht an die Absenderadresse gesendet werden. Ein Beispiel hierfür ist der Versand eines Newsletters durch eine Marketingabteilung mit einer eigenen Absenderadresse. Antworten auf das versendete Mailing sollen allerdings an den Kundenservice gehen. Dies wird dadurch erreicht, dass als Antwortadresse die E-Mail-Adresse des Kundenservices angegeben wird.

Application Service Provider (ASP)

Ein Application Service Provider (ASP) ist ein Dienstanbieter, der seinen Kunden über das Internet Zugriff auf seine Software bietet. Im Gegensatz zu einer Lizensierung kauft der Kunde die Software dabei nicht, sondern mietet diese. Dazu muss der Kunde lediglich ein kleines Programm, den sogenannten Client, auf seinem Rechner installieren. Der Dienstanbieter stellt den zugehörigen Server bereit und kümmert sich um dessen Wartung sowie um die technische Infrastruktur im Allgemeinen.

Attachment

Siehe Anhang

Autoresponder

Ein Autoresponder ist ein Mechanismus, der automatisch beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses, wie z.B. dem Erhalt einer E-Mail, eine automatische Antwort (Autoreply) versendet. Im E-Mail-Marketing spielen Autoresponder vor allem im Zusammenhang mit automatischen Unzustellbarkeitsnachrichten (Bounces) und Abwesenheitsnachrichten (Out-Of-Office-Reply, OOOR) eine Rolle.

B

Betreff

Der Betreff eines Mailings informiert den Empfänger in der Regel in Kurzform über den Inhalt der Nachricht. In vielen E-Mail-Programmen werden vor dem Öffnen der Nachricht nur der Betreff und die Absenderadresse angezeigt. Der Betreff sollte deshalb so gewählt sein, dass dieser den Inhalt gut beschreibt und den Empfänger zum Öffnen der Nachricht animiert. Ein schlecht gewählter Betreff kann dazu führen, dass der Empfänger die Nachricht ungelesen löscht. Dem Betreff kommt daher vor allem in Bezug auf die Öffnungsrate eine besondere Bedeutung zu.

Betreffzeile

Siehe Betreff

Bild-Tracking

Siehe Tracking

Blacklist
Bounce

Als Bounce wird eine Fehlermeldung bezeichnet, die vom Mailserver als Antwort auf ein nicht zustellbares Mailing generiert und an den Versender zurückgeschickt wird. Dabei gibt es zwei Arten von Bounces: Hard- und Softbounces.

Hardbounces sind dauerhafte Fehler wie beispielsweise eine nicht mehr existierende E-Mail-Adresse. Sie sollten regelmäßig aus der Empfängerdatenbank entfernt werden. Die meisten E-Mail-Marketingsysteme entfernen die nicht funktionierende E-Mail-Adresse automatisch aus dem E-Mail-Verteiler. Werden gebouncte Adressen zu oft angeschrieben, kann der Versender schnell als Spammer eingestuft werden. Außerdem werden unnötige Versandkosten gespart.

Softbounces sind dagegen vorübergehende Fehler wie beispielsweise ein volles E-Mail-Postfach. Der Mailserver versucht das Mailing zu einem späteren Zeitpunkt erneut zuzustellen. Scheitert dies nach mehreren Versuchen, dann wird der Softbounce meist zu einem Hardbounce hochgestuft.

Bounce Manangement

Das Bounce Management ist eine Funktion professioneller E-Mail-Software zum automatischen Erkennen von nicht erreichbaren E-Mail-Adressen. Dabei wird das versendende System über unzustellbare Nachrichten (Bounces) durch automatisch generierte Fehlermeldungen (Bounce Messages) informiert. Die Funktionsweise des Bounce-Managements wird in den Beiträgen Bounce-Management im E-Mail-Marketing und Bounces und Bouncerate reduzieren erklärt.

Bouncerate

Die Bouncerate (engl. Bounce-Rate) gibt das prozentuale Verhältnis der Anzahl der Bounces in Bezug auf die Versandmenge an. Die Anzahl der Bounces wird dabei durch das sogenannte Bounce-Management ermittelt.

Eine niedrige Bouncerate ist ein Indikator für eine gute Qualität eines Verteilers.

Die Bouncerate berechnet sich mit dieser Formel:

Bouncerate [%] = Bounces / Versandmenge * 100

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Im E-Mail-Marketing gilt es etliche Anforderungen an den Datenschutz zu beachten. Der vollständige Gesetzestext des Bundesdatenschutzgesetzes in der jeweils aktuellen Fassung ist hier einzusehen.

Business-to-Business (B2B)

Der Begriff Business-to-Business (B2B) bezeichnet im Allgemeinen die Beziehung zwischen mindestens zwei Unternehmen. Im E-Mail-Marketing bedeutet der Begriff, dass die Zielgruppe aus dem Unternehmensbereich stammt. Das Gegenstück zu Business-to-Business (B2B) bildet der Begriff Business-to-Consumer (B2C).

Business-to-Consumer (B2C)

Der Begriff Business-to-Consumer (B2C) bezeichnet im Allgemeinen die Beziehung zwischen einem Unternehmen und Konsumenten. Im E-Mail-Marketing bedeutet der Begriff, dass die Zielgruppe hauptsächlich aus Privatpersonen besteht. Das Gegenteil von Business-to-Consumer (B2C) bildet der Begriff Business-to-Business (B2B).

C

Certified Senders Alliance (CSA)

Die Certified Senders Alliance (CSA) wurde 2005 ins Leben gerufen. Es ist ein Projekt des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. und des Deutschen Dialogmarketing Verbands. Ziel des Projekts ist, dass elektronische Post, die mit Einwilligung des Empfängers von einem seriösen Versandanbieter verschickt wird, den Empfänger auch wirklich erreicht und das Mailing nicht beim E-Mail-Provider im Spamfilter hängen bleibt.

Damit dies funktioniert, wird eine zentrale Whitelist erstellt, in die sich Mailing-Versender kostenpflichtig eintragen lassen können. Zur Aufnahme in die Liste müssen gewisse Kriterien erfüllt werden. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird von einem Kontrollgremium überwacht.

Vorteil dieser zentralen Liste ist, dass man sich nur einmal eintragen lassen muss, um bei allen teilnehmenden Providern auf der weißen Liste zu stehen. Früher musste man sich bei jedem Provider einzeln eintragen lassen.

Churn-Rate

Siehe Abmelderate

Click-through-Rate (CTR)

Siehe Klickrate

Click-to-open-Rate (CTOR)
Co-Registrierung

Der Begriff Co-Registrierung (kurz auch Coreg genannt) bedeutet im Kontext des E-Mail-Marketings, dass zusätzlich zur Registrierung für einen Newsletter weitere Registrierungsmöglichkeiten angeboten werden, ohne dass der Empfänger seine Daten erneut eingeben muss. So kann der Abonnent beispielsweise den Newsletter und zusätzlich optional den gedruckten Katalog bestellen. Häufig wird die Co-Registrierung in zwei Stufen aufgebaut, wobei in weiteren Schritten zusätzliche Daten wie z.B. die Postanschrift oder das Geburtsdatum erhoben werden können, wenn diese für die Co-Registrierung notwendig sind.

Co-Sponsoring

Mit Co-Sponsoring wird im E-Mail-Marketing häufig die gemeinsame Erhebung von Adressdaten durch mehrere Unternehmen bezeichnet. Co-Sponsoring findet vor allem bei der Durchführung von Gewinnspielen zur Adressgenerierung Anwendung. Dabei willigt der Nutzer durch seine Teilnahme ein, dass seine Adressdaten an die so genannten Co-Sponsoren weitergegeben werden.

Confirmed-Opt-in (COI)

Bei der bestätigten Anmeldung an einen Verteiler (engl. Confirmed-Opt-in, COI) erhält der Empfänger nach der sofortigen Anmeldung eine E-Mail zur Bestätigung der Anmeldung. Da bei diesem Verfahren Missbrauch nicht ausgeschlossen werden kann, wird dieses Verfahren allgemein nicht empfohlen. Besser geeignet ist das Verfahren Double-Opt-in (DOI).

Confirmed-Opt-out (COO)

Bei der bestätigten Abmeldung vom Verteiler (engl. Confirmed-Opt-out, COO) erhält der Empfänger nach der sofortigen Abmeldung zusätzlich eine E-Mail, in der diese bestätigt wird. Da der Empfänger bereits durch Anstoßen des Abmeldeverfahrens seine Einwilligung zum Erhalt von E-Mails widerrufen hat, erfolgt der Versand der Bestätigungs-E-Mail rechtlich gesehen ohne dessen Zustimmung, was entsprechend problematisch zu sehen ist. Dieses Verfahren wird deshalb nicht empfohlen.

Content-Management-System (CMS)

Ein Content-Management-System (CMS) dient der gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung von Inhalten (Content) zumeist für Webseiten, aber auch für andere Medienformen. Inhalte aus einem CMS können mit der entsprechenden Technik auch halbautomatisch (Content-Übernahme) oder vollautomatisch (Content-Integration) in Mailings und Newsletter übernommen werden.

Conversion

Siehe Konversion

Conversion-Rate
Costs-per-Click (CPC)

Mit Costs-per-Click (CPC) werden im E-Mail-Marketing die Kosten pro Klick in einem versendeten Mailing oder in einer Kampagne bezeichnet. Die Berechnung der Costs-per-Click erfolgt anhand folgender Formel:

Costs-per-Click (CPC) [€] = Gesamtkosten / Klicks

Costs-per-Mille (CPM)
Costs-per-Order (CPO)

Mit Costs-per-Order (CPO) werden im E-Mail-Marketing die Kosten pro Bestellung für ein versendetes Mailing oder eine Kampagne bezeichnet. Die Berechnung der Costs-per-Order (CPO) erfolgt anhand folgender Formel:

Costs-per-Order (CPO) [€] = Gesamtkosten / Bestellungen

Cross-Selling

Siehe Querverkauf

Customer Lifecycle (CLC)

Der Customer Lifecycle (CLC, dt. Kundenlebenszyklus) ist die Zeitspanne, in der eine Kundenbeziehung vorhanden ist. Der Customer Lifecycle lässt sich in die Phasen Interessent, Neukunde, Bestandskunde und inaktiver Kunde unterteilen. Je nach Phase eignen sich unterschiedliche Marketingmaßnahmen, um beispielsweise aus Interessenten Neukunden, aus Neukunden Bestandskunden oder aus inaktiven Kunden wieder Bestandskunden zu machen.

Customer Lifetime Value (CLV)

Der Customer Lifetime Value (CLV) ist der finanzielle Wert eines Kunden während der gesamten Kundenbeziehung. Dabei fließt neben historischen Umsätzen auch der zukünftig erwartete Umsatz mit in die Berechnung ein (Kundenpotential). Viele Unternehmen haben zum Ziel, das volle Potential des Kunden auszuschöpfen. E-Mail-Marketing kann dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Customer-Relationship-Management (CRM)

Der Begriff Customer-Relationship-Management (CRM) (dt. Kundenbeziehungsmanagement, Kundenpflege) bedeutet, dass ein Unternehmen seine gesamte Aktivität konsequent auf die Kunden ausrichtet und die Kundenbeziehungsprozesse systematisch gestaltet. Um eine große Anzahl von Kunden verwalten zu können, kommt deshalb häufig ein Customer-Relationship-Management-System (CRM-System) zum Einsatz.

Customer-Relationship-Management-System (CRM-System)

Ein Customer-Relationship-Management-System (CRM-System) ist eine Software zur Verwaltung einer großen Anzahl an Kunden und Kundenbeziehungsprozessen. Im E-Mail-Marketing findet häufig über Schnittstellen ein Austausch von Kundendaten und Mailing-Kennzahlen zwischen dem CRM-System und der E-Mail-Marketing-Versandlösung statt. Dadurch lassen sich entsprechende Prozesse im Kundenbeziehungsmanagement planen, umsetzen und kontrollieren.

D

Database

Siehe Datenbank

Dateianhang

Siehe Anhang

Datenbank

Eine Datenbank (auch Datenbanksystem, engl. Database) ist ein elektronisches System zur Verwaltung von Daten. Datenbanken können zuverlässig große Mengen an Daten speichern und bei Bedarf bereitstellen. Im E-Mail-Marketing werden beispielsweise die Empfängerdaten und die Trackingdaten in Datenbanken gespeichert.

Datensparsamkeit

Das Gebot der Datensparsamkeit ist aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) abgeleitet und besagt, dass nur solche Daten erhoben werden dürfen, die zur Erbringung eines Dienstes oder einer Dienstleistung notwendig sind. Für einen Newsletter (Dienst) bedeutet dies beispielsweise, dass nur die E-Mail-Adresse für die Erbringung des Dienstes obligatorisch ist und somit das einzige Pflichtfeld bei der Anmeldung sein darf.

Disclaimer

Siehe Impressum

Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC)

Die Spezifikation Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC, dt. Domain-basierte Nachrichtenauthentifizierung, -Berichtswesen und -Konformität) dient der Vermeidung des Missbrauchs von E-Mail-Absenderadressen. DMARC basiert auf den bereits bekannten Standards SPF (Sender Policy Framework) und DKIM (DomainKeys Identified Mail) zur Authentifizierung und Überprüfung von E-Mails.

DomainKeys Identified Mail (DKIM)

Der Standard DomainKeys Identified Mail (DKIM) dient zur Sicherstellung der Authentizität (Echtheit) von E-Mail-Absendern. DKIM basiert auf einem asymmetrischen kryptografischen Verfahren, bei dem ausgehende Nachrichten durch das Versandsystem mittels eines privaten Schlüssels mit einer digitalen Signatur versehen werden. Das Empfängersystem überprüft die erhaltene Nachricht anschließend anhand des im Domain Name System (DNS) frei verfügbaren und zur Absenderadresse passenden öffentlichen Schlüssels. Schlägt die Authentifizierung fehl, kann das Empfängersystem entscheiden, die Nachricht zu verwerfen. DKIM ist auch Teil der Spezifikation Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC).

Double-Opt-in (DOI)

Das Double-Opt-in (DOI) ist das im E-Mail-Marketing am weitesten verbreitete Anmeldeverfahren. Dabei erhält der Empfänger nach dem Ausfüllen und Absenden des Anmeldeformulars auf der Webseite eine E-Mail mit einem Link zur Anmeldebestätigung. Erst durch das Klicken des Links erfolgt die tatsächliche Anmeldung für den Verteiler. Der Vorteil dieses Verfahren ist, dass sichergestellt wird, dass nur der Empfänger selbst sich für den Verteiler anmelden kann, da nur dieser Zugriff auf sein Postfach hat und somit auch als einziger auf den Bestätigungslink klicken kann. Dieses Verfahren erleichtert im Bedarfsfall auch den Nachweis einer rechtlich einwandfreien Anmeldung für den Verteiler.

Double-Opt-out (DOO)

Bei der doppelten Abmeldung (engl. Double Opt-out) erhält der Empfänger nach dem Anstoßen des Abmeldeverfahrens zunächst eine E-Mail mit einem Abmeldebestätigungslink. Erst durch Klicken des Links erfolgt die eigentliche Abmeldung vom Verteiler. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass versehentliche und unberechtigte Abmeldungen, z. B. durch Klicks auf Abmeldelinks in weitergeleiteten E-Mails verhindert werden können. Nachteil ist, wie beim Confirmed-Opt-out, dass die E-Mail mit dem Abmeldebestätigungslink nach dem Widerruf der Einwilligung durch den Empfänger versendet wird. Deshalb wird dieses Verfahren ebenfalls nicht empfohlen.

Dubletten

Mit Dubletten werden Datensätze in einer Datenbank bezeichnet, die redundant, d.h. doppelt vorhanden, sind. Im E-Mail-Marketing sind Dubletten in der Regel unerwünscht, weshalb häufig eine Prüfung auf Dubletten anhand der E-Mail-Adresse vorgenommen wird. Die E-Mail-Adresse eignet sich hierfür besonders, da jede E-Mail-Adresse einzigartig ist und somit weltweit auch nur ein einziges Mal vorkommt. Werden Dubletten festgestellt, erfolgt eine Bereinigung anhand eines zuvor definierten Schemas. Dabei ergänzen sich die unterschiedlichen Datensätze zu einem einzigen oder die Dubletten werden verworfen.

E

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist eine Teildisziplin des Online-Marketings und im Prinzip nichts anderes als Direkt- und Dialogmarketing per E-Mail. Dabei wird die Zielgruppe direkt und persönlich angesprochen und zu einer Reaktion (Call-to-Action), wie z. B. dem Besuch einer Webseite oder dem Kauf von Produkten, aufgefordert.

Effektive Klickrate

Die Effektive Klickrate (engl. Click-to-Open-Rate, CTOR) gibt das Verhältnis von klickenden zu öffnenden Empfängern in Prozent wieder.

Eine hohe effektive Klickrate ist ein Indikator für die Relevanz von Newsletterinhalten, die grafische Gestaltung und die Platzierung von Call-to-Action-Elementen (CTAs).

Effektive Klickrate [%] = Klickende Empfänger / Öffnende Empfänger * 100

Einwilligung

Mit Einwilligung wird im E-Mail-Marketing die Einwilligung des Empfängers zum Erhalt von Newslettern und Mailings bezeichnet. Grundsätzlich werden dabei zwei Arten von Einwilligung unterschieden:

Ausdrückliche Einwilligung: Ist die Voraussetzung für seriöses E-Mail-Marketing, das sogenannte Permission-E-Mail-Marketing. Die ausdrückliche Einwilligung ist wichtig aus wettbewerbsrechtlichen und Datenschutzgründen. Diese kann elektronisch per Anklicken einer Checkbox abgegeben werden und muss gegenüber weiteren Einwilligungserklärungen hervorgehoben werden.

Mutmaßliche Einwilligung (Bestandskunden): Eine Einwilligung ist mutmaßlich anzunehmen, wenn der Empfänger bereits eine Ware oder Dienstleistung bezogen hat und die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet wird,der Empfänger der Verwendung nicht widersprochen hat und bei der Erhebung und Verwendung der Daten auf das Widerspruchsrecht hingewiesen wird.

Empfänger

Als Empfänger werden im E-Mail-Marketing Nutzer bezeichnet, die an einem E-Mail-Verteiler angemeldet sind. Empfänger erhalten Mailings und Newsletter, die über diesen Verteiler versendet werden.

Empfängerprofil

Als Empfängerprofil wird der Datensatz eines Empfängers bezeichnet. Dieser besteht mindestens aus der E-Mail-Adresse, häufig auch aus personenbezogenen Daten wie Anrede, Vorname und Nachname. Zusätzlich kann das Empfängerprofil mit weiteren empfängerspezifischen Daten wie beispielsweise persönlichen Interessen und Trackingdaten wie dem Kauf- oder Klickverhalten angereichert werden.

F

Format

Mailings können in verschiedenen Formaten erstellt werden: Text-Format, HTML-Format oder der Kombination aus beidem – dem Multipart-Format. Je nach Anwendungsfall eignen sich die verschiedenen Formate unterschiedlich gut.

G

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

Das deutsche Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regelt den Wettbewerb zwischen Unternehmen.

Aufgrund des UWG sind geschäftliche Handlungen, die andere Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigen, unzulässig. Dies gilt auch für Werbung, wenn diese nicht gewünscht ist. Werbung unter Verwendung elektronischer Post (E-Mail) wird nach dem UWG immer als unzumutbare Belästigung und damit unzulässig angesehen. Ausnahme: Es liegt eine ausdrückliche oder mutmaßliche Einwilligung des Adressaten vor.

H

Hard-Bounce

Siehe Bounce

Der Header (von engl. Kopfzeile) einer E-Mail enthält verschiedene Informationen über die Zustellung von E-Mails.

HTML-Format

Diese Art von Mailings besteht aus HTML-Code. Dadurch lassen sich Links verkürzt darstellen und es besteht die Möglichkeit, mit Farben, Schriftarten und Bildern zu arbeiten. HTML-Mailings eignen sich deshalb wesentlich besser für werbliche Zwecke. Zudem kann die Öffnung des Mailings durch das Einbauen eines Zählpixels gemessen werden. Nachteil von Mailings im HTML-Format ist vor allem der große Aufwand, um eine optimale Darstellung auf verschiedenen Endgeräten zu gewährleisten. Zudem kann das Versenden von reinen HTML-Mailings als SPAM-Merkmal gewertet werden.

I

Impressum

Das Impressum (engl. Disclaimer) im E-Mail-Marketing ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsangabe und dient der Anbieterkennzeichnung. Die Impressumspflicht für Newsletter und E-Mails ist in Deutschland im Telemediengesetz geregelt. Die notwendigen Angaben unterscheiden sich je nach Unternehmensform, dienen aber alle dazu, den Empfänger über die Identität des Absenders zu informieren.

Incentives

Im E-Mail-Marketing werden Incentives als Anreize verwendet, die Empfänger zu bestimmten Handlungen motivieren sollen. Eine häufige Form von Incentives sind Gutscheine, die beispielsweise Kaufanreize schaffen sollen.

Incentivierung

Siehe Incentives

Individualisierung

Unter Individualisierung wird im E-Mail-Marketing die individuelle Zusammenstellung von Newsletterinhalten für einzelne Empfänger verstanden. Dies geschieht in der Regel auf Basis von Zielgruppen und Empfängerprofilen. Während die Individualisierung sich mit der Zusammenstellung von Newsletterinhalten befasst, beschäftigt sich die Personalisierung mit der persönlichen Ansprache der Empfänger.

Individualmarketing

Beim Individualmarketing (engl. One-To-One-Marketing) geht es darum, jedem Empfänger zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Inhalte zukommen zu lassen. Dadurch haben entsprechende Mailings und Newsletter für die Empfänger die maximal mögliche Relevanz, wodurch diese Kampagnen besonders hohe Öffnungsraten und Klickraten aufweisen. Für Individualmarketing ist umfangreiches Wissen über die einzelnen Empfänger notwendig. Dabei werden häufig datenschutzkonform Daten aus verschiedenen Quellen zu einem Empfängerprofil zusammengefasst. Dem Individualmarketing gegenüber steht das Massenmarketing.

Internet Message Access Protocol (IMAP)

Das Internet Message Access Protocol (IMAP) ist ein Übertragungsprotokoll, über das ein E-Mail-Programm des Empfängers E-Mails von einem Server abholen kann. Ein alternatives Protokoll zum Abholen von Nachrichten ist das Post Office Protocol (POP3). Beim Versand von E-Mails wird normalerweise das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) verwendet.

Inxmail Professional

Die E-Mail-Marketingsoftware Inxmail Professional ist das Kernprodukt von Inxmail. Mit dieser Software lassen sich individualisierte und personalisierte Newsletter und Mailings zielgenau an eine große Anzahl von Empfängern versenden. Zustellbarkeit und Datensicherheit sowie die Benutzerfreundlichkeit der Bedienoberfläche stehen dabei an erster Stelle. Durch eine umfangreiche Template-Technologie werden die Mailings auf den unterschiedlichsten Endgeräten optimal dargestellt.

K

Klick

Unter einem Klick versteht man im E-Mail-Marketing das Klicken auf einen in einem Mailing enthaltenen Link durch den Empfänger. Wichtige Kennzahlen sind in diesem Zusammenhang die Klickrate (auch Einfach-Klickrate, engl. Click-through-Rate, CTR) und die CTOR (engl. Click-to-open-Rate).

Klicks sind eine entscheidende Grundvoraussetzung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. In fast allen Mailings werden die Empfänger zu einer bestimmten Handlung aufgefordert. Dies ist meistens die Aufforderung zum Klicken auf einen oder mehrere Links im Mailing. Nach dem Klicken wird der Empfänger auf eine Landingpage weitergeleitet um dort weitere Informationen oder Handlungsanweisungen zu erhalten. Die Anzahl der Klicks hängt unter anderem von der Formulierung der Handlungsaufforderung und vom Nutzenversprechen für den Empfänger ab.

Klickrate

Als Klickrate (auch Einfach-Klickrate, engl. Click-Through-Rate, CTR) wird im E-Mail-Marketing das prozentuale Verhältnis zwischen der Anzahl der klickenden Empfänger und der Anzahl der zugestellten E-Mails bei einem Versand bezeichnet.

Eine hohe Klickrate ist ein Indikator für eine große Relevanz der Inhalte für die Empfänger sowie für ansprechend und eindeutig gestaltete Call-to-Action-Elemente.

Klickrate [%] = Klickende Empfänger / (Versandmenge – Bounces) * 100

Konversion

Der Begriff Konversion (engl. Conversion) bedeutet im E-Mail-Marketing, dass sich der Status einer einzelnen Zielperson ändert. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn aus einem Interessenten ein Käufer wird. Die Konversion ist deshalb häufig das Ziel von E-Mail-Kampagnen. Die wichtigste Kennzahl in diesem Zusammenhang ist die Konversionsrate.

Konversionsrate

Die Konversionsrate (engl. Conversion-Rate) gibt die Anzahl der Konversionen im prozentualen Verhältnis zur Anzahl der klickenden Empfänger an.

Je höher die Konversionsrate, desto erfolgreicher ist in der Regel auch die jeweilige Versendung.

Die Konversionsrate berechnet sich wie folgt:

Konversionsrate [%] = Konversionen / Klickende Empfänger * 100

Kundenbeziehungsmanagement
Kundenlebenszyklus

L

Klicks lassen sich technisch durch so genannte Trackinglinks messen. Dabei wird der Link auf die Zielseite durch einen Link zu einem Trackingserver ersetzt. Diese Links sind pro Empfänger, Mailing und Position des Mailings unterschiedlich. Dadurch lässt sich exakt ermitteln, welcher Empfänger in welchem Mailing auf welchen Link geklickt hat.

Klickt der Empfänger nun auf einen dieser Links, wird zunächst der Klick auf diesen Link durch den Trackingserver aufgezeichnet. Unmittelbar danach wird der Empfänger auf die ursprüngliche Zielseite weitergeleitet. Dies geschieht meistens so schnell, dass es von den Empfängern nicht bemerkt wird. Wenn man ganz genau hinsieht, kann man jedoch hin und wieder das Umspringen der Adressen in der Adresszeile des Browsers beobachten.

M

Massenmarketing

Beim Massenmarketing (engl. One-To-Many-Marketing) werden die gleichen Inhalte an eine große Zahl von Empfängern versendet. Individualisierung findet dabei meisten nicht und Personalisierung häufig nur rudimentär statt. Im Gegensatz zum Individualmarketing und One-to-One-Marketing ist deshalb der Aufwand für die Erstellung entsprechender Kampagnen wesentlich geringer.

Mehrstufige E-Mail-Kampagnen

Mehrstufige E-Mail-Kampagnen bestehen aus mehreren hintereinander versendeten Mailings. Die Versendungen bauen dabei aufeinander auf und erfolgen entweder in einem festen Zeitintervall oder in Abhängigkeit von der vorherigen Empfängerreaktion. Dadurch können äußerst komplexe Kampagnen realisiert werden, beispielsweise mehrstufige Kampagnen nach einem Produktkauf oder Cross-Selling-Maßnahmen.

Mobile Leserate

Die Mobile Leserate gibt das prozentuale Verhältnis von mobilen Öffnungen zu öffnenden Empfängern an. Die Mobile Öffnungsrate ist damit ein Indikator für die Anzahl an Empfängern, die Mailings auf mobilen Endgeräten öffnen. Damit lässt sich auch die Notwendigkeit von mobil optimierten Mailings ermitteln.

Die Mobile Leserate berechnet sich wie folgt:

Mobile Leserate [%] = Mobile Öffnungen / Öffnende Empfänger * 100

Multipart-Format

Diese Art von Mailings beinhaltet sowohl eine Variante des Mailings im Text-Format als auch im HTML-Format. Die Empfänger können somit entscheiden, welche Variante sie angezeigt bekommen möchten. Dies ist das am häufigsten für den Versand von Newslettern verwendete Format. Nachteil von Multipart-Mailings ist normalerweise das gleichzeitige Erstellen von zwei Varianten. Werden die Mailings jedoch z. B. mit Templates in Inxmail Professional erstellt, wird das Text-Format automatisch aus den Eingaben im HTML-Format erzeugt.

N

Newsletter

Als Newsletter (engl. für Mitteilungsblatt) wird im E-Mail-Marketing ein periodisch an einen festen Verteilerkreis versendetes Mailing verstanden. Das Versandintervall ist dabei abhängig von der jeweils gewählten E-Mail-Marketingstrategie und ist meistens entweder täglich, wöchentlich, 14-tägig oder monatlich. Klassische Arten von Newslettern sind beispielsweise Kundennewsletter oder Pressenewsletter.

Einzelne Empfänger haben bei Newslettern in den meisten Fällen die Möglichkeit, sich an einem Verteiler sowohl an- als auch abzumelden.

Ö

Öffnung

Unter einer Öffnung versteht man im E-Mail-Marketing das Anzeigen von Inhalten eines Mailings beim Empfänger. Eine wichtige Kennzahl in diesem Zusammenhang ist die Öffnungsrate.

Die Öffnung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass der Empfänger sich mit den Inhalten eines Mailings auseinander setzen kann. Deshalb kommt dieser im E-Mail-Marketing eine große Bedeutung zu. Entscheidende Faktoren, damit ein Empfänger das Mailing öffnet sind unter anderem die Betreffzeile, die Absenderadresse und die Relevanz der Inhalte.

Öffnungs-Tracking

Die Öffnung eines Mailings lässt sich technisch auf drei verschiedene Arten ermitteln. Grundsätzlich ist die gemessene Anzahl an Öffnungen jedoch immer etwas niedriger als die tatsächliche Anzahl. Dies liegt daran, dass Öffnungen nur gemessen werden können, wenn eine Kommunikation zwischen dem E-Mail-Client des Empfängers und dem Trackingserver der E-Mail-Marketing-Versandlösung stattfindet. Um möglichst viele Öffnungen zu erfassen, werden deshalb in der Praxis mehrere Messmethoden kombiniert.

Zählpixel: In das Mailing wird ein für den Empfänger unsichtbares verlinktes Bild, meistens 1×1 Pixel groß und transparent, eingebaut. Die URL des Bildes wird jedoch nicht direkt auf die Web-Adresse verlinkt, sondern es wird die Adresse eines Trackingservers angegeben. Dieser Zählt bei der Öffnung des Mailings den Aufruf und leitet anschließend den Aufruf zum eigentlichen Bild weiter. Dies ist die gängigste Art, um Öffnungen eines Mailings zu messen.

Bildtracking: Alternativ zum Zählpixel kann auch der Aufruf eines verlinkten Bildes in der E-Mail gemessen werden. Die Messung der Öffnung funktioniert prinzipiell genauso wie beim Zählpixel. Diese Methode wird in der Praxis jedoch eher selten eingesetzt.

Linktracking: Kann die Öffnung nicht durch den Aufruf eines Bildes ermittelt werden, lässt sich diese auch durch Klicken auf einen getrackten Link ermitteln. Dies kann zum Beispiel beim Versand von Mailings im Text-Format oder wenn der Empfänger die Bildunterdrückung eingeschaltet hat notwendig sein. Diese Methode basiert auf der Annahme, dass der Empfänger erst nach dem Öffnen eines Mailings auf einen darin enthaltenen Link klicken kann.

Öffnungsrate

Als Öffnungsrate (auch Einfach-Öffnungsrate, engl. Open Rate) wird im E-Mail-Marketing das prozentuale Verhältnis zwischen Anzahl der Öffnungen und Anzahl der zugestellten E-Mails bei einem Versand bezeichnet.

Eine hohe Öffnungsrate deutet auf eine große Neugier der Empfänger hin. Dies ist vor allem ein Indikator für eine ansprechende Formulierung der Betreffzeile. Daneben spielen noch die Bekanntheit des Absenders und die Relevanz der Inhalte von vorhergehenden Versendungen eine Rolle.

Die Öffnungsrate wird als Prozentwert angegeben und berechnet sich aus der Anzahl der Öffnungen im Verhältnis zur Anzahl der zugestellten Mails, also der Versandmenge abzüglich der Bounces. Bei der Ermittlung der Anzahl an Öffnungen werden nur Empfänger berücksichtigt, die das Mailing mindestens einmal geöffnet oder auf einen Link geklickt haben. Mehrfachöffnungen fließen dabei nicht in die Auswertung ein.

Folgende Formel liegt der Berechnung der Öffnungsrate zugrunde:

Öffnungsrate [%] = Öffnende Empfänger / (Versandmenge – Bounces) * 100

O

One-To-Many-Marketing
One-To-One-Marketing
Opt-In

Siehe Anmeldung

Opt-In-Verfahren
Opt-Out

Siehe Abmeldung

Opt-Out-Verfahren

P

Permission

Siehe Einwilligung

Personalisierung

Der Begriff Personalisierung bezeichnet im E-Mail-Marketing das Personalisieren von Newslettern und E-Mails. Dabei werden einzelne Elemente in Abhängigkeit der Empfängerdaten personalisiert. Die am weitesten verbreitete Art der Personalisierung ist die Personalisierung der Anrede. Die dafür notwendigen Daten wie beispielsweise Anrede und Nachname sind im Empfängerprofil hinterlegt. Sind diese Daten nicht vorhanden oder fehlerhaft, kann eine neutrale Alternative anstelle der Personalisierung ausgegeben werden. Der Personalisierung gegenüber steht die Individualisierung, bei der Mailing-Inhalte pro Empfänger individuell zusammengestellt werden.

Post Office Protocol (POP3)

Das Post Office Protocol (POP3) ist ein Übertragungsprotokoll, über das ein E-Mail-Programm des Empfängers E-Mails von einem Server abholen kann. Ein alternatives Protokoll zum Abholen von Nachrichten ist das Internet Message Access Protocol (IMAP). Zum Versand von E-Mails kommt im Normalfall das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) zum Einsatz.

Pre-Header

Der Pre-Header ist die erste Zeile im Nachrichteninhalt einer E-Mail. Der Pre-Header wird bei vielen Empfängern als Vorschau zusammen mit dem Betreff und dem Absender angezeigt. Deshalb können im Pre-Header zusätzliche Informationen zum erwarteten Nachrichteninhalt untergebracht werden. Bei vielen Mailings steht jedoch in dieser Zeile der Link zur Webansicht. Wird dieser in der Vorschau angezeigt, ist das häufig nicht optimal.

Profildaten

Q

Querverkauf

Als Querverkauf (engl. Cross-Selling) wird im E-Mail-Marketing der Verkauf von ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen im Rahmen eines anderen Verkaufs bezeichnet. So können beispielsweise beim Verkauf eines Druckers Zubehörprodukte wie etwa Druckerpatronen mit angeboten werden. Durch Querverkäufe kann der Umsatz erhöht und damit der Erfolg von Newsletter-Kampagnen gesteigert werden.

R

Robinson-Liste

Eine Robinson-Liste ist eine Schutzliste für Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Die Eintragung in eine Robinson-Liste ist grundsätzlich kostenlos und wird von vielen werbenden Unternehmen respektiert. Im Bereich E-Mail-Marketing gibt es ebenfalls Robinson-Listen, die in Deutschland jedoch weniger weit verbreitet, als beispielsweise in Österreich, sind.

S

Schwarze Liste

Eine schwarze Liste, Negativliste oder Blacklist (engl. blacklist) enthält alle dem E-Mail-Service-Provider bzw. Empfänger unbekannten bzw. nicht vertrauenswürdigen Mailserver.

Blacklists werden server- und clientseitig zur Filterung von E-Mails eingesetzt. Wenn sich der versendende Mailserver auf einer solchen Liste befindet, wird die E-Mail sofort aussortiert und abgewiesen. Es gibt verschiedene Arten von Blacklists: unseriöse Absender werden in öffentlichen Blacklists erfasst. Zusätzlich führt jeder E-Mail-Anbieter eigene Negativlisten.

Sollte Ihre eine IP oder Domain von einem E-Mail-Anbieter „geblacklisted“ werden, kann der Eintrag meist gegen eine Gebühr und mit einer plausiblen Begründung entfernt werden.

Sender Policy Framework (SPF)

Das Verfahren Sender Policy Framework (SPF) soll das Fälschen von E-Mail-Absenderadressen verhindern. Dazu trägt der Domain-Inhaber der Absender-Domain im Domain Name System (DNS) ein, welche Computer zum Versand von Nachrichten dieser Domain berechtigt sind. Das Empfängersystem überprüft nach dem Erhalt einer E-Mail, ob der das Versandsystem zum Versand der Nachricht berechtigt war. Schlägt die Überprüfung fehl, kann das Mailing verworfen werden. SPF wird auch von der Spezifikation Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC) verwendet.

Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) dient dem Austausch von E-Mails in Computernetzen. Es wird beispielsweise für die Übertragung von E-Mail-Programmen zu einem Server oder zwischen Servern zum Transport von E-Mails verwendet.

Single Opt-Out (SOO)

Das am weitesten verbreitete Abmeldeverfahren ist die sofortige Abmeldung vom Verteiler (engl. Single Opt-Out). Der Empfänger wird dabei sofort vom Verteiler abgemeldet. Im Anschluss an die Abmeldung wird direkt eine Bestätigungs-Webseite angezeigt, auf der diese bestätigt wird. Dieses Abmeldeverfahren wird als einziges der drei von Inxmail empfohlen.

Single-Opt-In (SOI)

Beim Single-Opt-In (SOI) erfolgt die Anmeldung des Empfängers am Verteiler unmittelbar nach dem Ausfüllen und Absenden des Anmeldeformulars. Die Anmeldung geschieht dabei ohne zusätzliche Anmeldebestätigung wie beim Confirmed-Op-In (COI) und ohne ein Mailing mit einem Bestätigungslink wie beim Double-Opt-In (DOI) Verfahren.

Social-Sharing-Rate

Die Social-Sharing-Rate setzt die Anzahl der Social Sharings ins Verhältnis zur Anzahl der öffnenden Empfänger.

Besonders relevante und spannende Inhalte werden von den Empfängern häufiger geteilt. Die Social-Sharing-Rate ist somit ein Indikator für die Attraktivität von Newsletter-Inhalten.

Die Social-Sharing-Rate berechnet sich wie folgt:

Social-Sharing-Rate [%] = Social Sharings / Öffnende Empfänger * 100

Soft-Bounce

Siehe Bounce

Spam

Unter Spam (engl. für „Abfall“ oder „Plunder“) versteht man den Versand unerwünschter E-Mails. Als unerwünscht gilt eine E-Mail dann, wenn diese dem Empfänger ohne seine ausdrückliche oder zumindest mutmaßliche Einwilligung zugestellt wird.

Spam-Filter

Ein Spamfilter ist ein Programm zum Filtern von elektronisch unerwünschter Werbung (Spam). Die Filterung kann direkt im E-Mail-Programm stattfinden oder auf dem Mail-Server des E-Mail-Providers. Dabei kommen verschiedene Filtermethoden zum Einsatz. Diese können z.B. sein: Überprüfung des zu versendenden Servers, Überprüfung der E-Mail-Adresse/-Domain des Absenders, Aussortierung nach Header-Inhalten und Aussortierung anhand der Mailing-Inhalte.

Beim Filtern wird ein Scoring durchgeführt, bei dem verschiedene spamverdächtige Merkmale eines Mailings mit Punkten bewertet werden. Diese addieren sich und werden anschließend mit Schwellenwerten verglichen. Daraus lässt sich dann die Spam-Wahrscheinlichkeit des Mailings ableiten. Die gängigsten Spamfilter sind „SpamAssassin“ und „Sender Score“.

Split-Test

Unter einem Split-Test oder A/B-Test wird im E-Mail-Marketing eine Testmethode verstanden, bei der unterschiedliche Varianten von Mailings gegeneinander getestet werden. Im Gegensatz zu einem Multivariaten-Test wird dabei jeweils nur eine Variable wie z.B. Betreffzeile, Versandzeitpunkt oder ein einzelnes Inhaltselement verändert. Die erfolgreichste Mailing-Variante wird anschließend für weitere Aussendungen verwendet. Erfolgskennzahlen für Split-Tests sind z.B. Öffnungsrate, Klickrate und Abmelderate.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Split-Tests:

Test mit der gesamten Empfängermenge: Bei dieser Art des Split-Tests wird die gesamte Empfängermenge in zwei oder mehr zumeist gleich große Gruppen (bspw. A, B, C und D) eingeteilt. Anschließend wird an jede der Gruppen eine Variante des Mailings mit der jeweils geänderten Variablen wie z.B. einer unterschiedlichen Betreffzeile versendet. Die erfolgreichste Variante wird im Anschluss ermittelt und die Erkenntnisse werden bei späteren Versendungen berücksichtigt.

Test mit einem Teil der Empfängermenge: Bei dieser Art des Split-Tests werden aus einem Teil der gesamten Empfängermenge zwei oder mehr Testgruppen (bspw. A und B) gebildet. Anschließend erhält jede der Testgruppen eine Variante des Mailings mit der jeweils geänderten Variablen z.B. zu einer unterschiedlichen Tageszeit. Die erfolgreichste Variante wird nach der Auswertung automatisch oder manuell an die Restmenge (C) aus der gesamten Empfängermenge versendet.

Stand-Alone Mailings

Standalone-Mailings sind das elektronische Pendant zu klassischen Direktmailings. Es handelt sich dabei meistens um einen einmaligen Versand (engl. Standalone), der an einen oder mehrere eigene oder fremde Verteiler versendet wird. Der Versand erfolgt dabei häufig gegen Entgelt, wobei eine genaue Zielgruppenbestimmung möglich ist. Standalone-Mailings werden deshalb häufig für Sonder-Mailings, Einladungs-Mailings zu Veranstaltungen, Bewerbung von Probefahrten und ähnlichem eingesetzt, wenn die Reichweite des eigenen Newsletter-Verteilers nicht ausreichend ist.

T

Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung, die angibt, welche Gesamtkosten für das Erreichen von tausend Kontakten bzw. Empfängern notwendig sind. Der TKP berechnet sich wie folgt:

Tausend-Kontakt-Preis (TKP) [€] = Gesamtkosten / Erreichte Empfänger * 1000

Telemediengesetz (TMG)

Das deutsche Telemediengesetz (TMG) regelt die Rahmenbedingung für die so genannten Telemedien, unter die auch das Medium E-Mail fällt. Damit ist es eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts und für das E-Mail-Marketing von besonderer Bedeutung. Der vollständige Gesetzestext in der der jeweils aktuellen Auflage ist hier zu finden.

Text-Format

Diese Art von Mailings besteht nur aus Text. Vorteil sind dabei die gute Darstellbarkeit auf den meisten Clients und die geringe Größe der der Mailings. Deshalb werden Text-Mailings vor allem dort eingesetzt, wo es in erster Line um den Inhalt und weniger um die Gestaltung geht. Klassische Anwendungsfälle für Mailings im Text-Format sind Double-Opt-In-Mailings, technische Statusbenachrichtigungen, Pressemitteilungen und wissenschaftliche Informationen. Nachteile sind die Anzeige von Links in voller Länge und die fehlenden Möglichkeiten, Farben, Schriftarten oder Bilder zu verwenden. Zudem lassen sich keine Öffnungen per Zählpixel messen.

Tracking

Der Begriff Tracking (dt. Nachverfolgung) bedeutet im Kontext des E-Mail-Marketings die Messung von Kennzahlen eines Mailings. Durch das Öffnungs-Tracking wird die Anzahl an Öffnungen und auch die Anzahl an Empfängern, die das Mailing geöffnet haben, ermittelt. Durch das Link-Tracking werden die Anzahl an Klicks und die Anzahl an klickenden Empfängern ermittelt.

Tracking-Pixel

Siehe Zählpixel

Trigger-Mailings

Trigger-Mailings werden nach dem Eintreten eines vorher definierten Ereignisses oder an einem bestimmten Datum versendet. Dabei werden zwei Arten von Trigger-Mailings unterschieden:

Aktionsbasierte Trigger-Mailings: Sind ereignisgesteuerte Mailings, die bei einem vorher festgelegten Ereignis versendet werden. Diese lassen sich automatisch personalisieren und versenden. Diese Art von Trigger-Mailings wird häufig eingesetzt um die Service-Qualität zu steigern und das Vertrauen der Empfänger gegenüber dem eigenen Unternehmen zu stärken. Auch ist eine Kopplung mit Umfragen zur Service-Optimierung möglich. Beispiele für aktionsbasierte Trigger-Mailings sind Bestellbestätigungen, Versandbestätigungen und automatisch versendete Rechnungen.

Datumsbasierte Trigger-Mailings: Sind regelgesteuerte bzw. anlassbezogene Mailings, die nach vorher festgelegten Regeln versendet werden. Auch diese Art von Trigger-Mailngs lässt sich automatisch personalisieren und versenden. Durch einen Bezug zum Datum haben diese meist eine besonders hohe Relevanz und genießen deshalb eine besonders große Aufmerksamkeit des Empfängers. Beispiele für datumsbasierte Trigger-Mailings sind Geburtstags- und Jubiläumsmailings sowie Cross-Selling-Kampagnen.

U

Umfrage

Umfragen lassen sich im E-Mail-Marketing dazu verwenden, um Empfänger nach ihrer Meinung zu fragen. Die gegebenen Antworten können direkt im Empfängerprofil gespeichert werden und damit die Grundlage für eine Selektion mittels Zielgruppen sowie Personalisierung und Individualisierung bilden.

V

Variable Envelope Return Path (VERP)

Unter Variable envelope return path (VERP) wird eine Technik aus dem E-Mail-Marketing bezeichnet, die dem Auffinden und Entfernen von unerreichbaren E-Mail-Adressen aus dem Verteiler dient. VERP ist ein wesentlicher Bestandteil des Bounce-Managements und wird von professionellen E-Mail-Marketing-Versandlösungen verwendet. Die Funktionsweise basiert dabei auf für jeden Empfänger unterschiedlichen technischen Antwortadressen.

Diese werden im Feld „Return-Path” (auch „envelope sender” genannt) im Header der E-Mail eingetragen. Erzeugt eine E-Mail-Adresse einen technischen Fehler bei der Zustellung, wird eine Fehlerbenachrichtigung in Form einer so geanannten Bounce Message an die technische Antwortadresse gesendet. Da der Inhalt von Bounce-Messages nicht genormt ist, sind diese nicht immer eindeutig einem versendeten Mailing oder einem Empfänger zuzuordnen. Durch die Einzigartigkeit der technischen Antwortadresse bei VERP ist eine eindeutige Zuordnung der Fehlermeldung zu einem Empfänger möglich.

Beispiel: Das Versandsystem X sendet jeweils ein Mailing an die Empfänger A, B und C. In jedem der drei versendeten Mailings wird eine andere technische Antwortadresse im Feld „Return Path” des E-Mail-Headers eingetragen: Xa, Xb und Xc. Das Mailing an Empfänger B ist nicht zustellbar, woraufhin durch einen Mailserver eine Bounce-Message an die technische Antwortadresse Xb gesendet wird. Das Versandsystem kann dadurch die Bounce-Message eindeutig dem Empfänger B zuordnen.

Versand

Beim Versand verlässt das Mailing den Postausgang des Versenders und wird auf den Weg zum Empfänger geschickt. Der Versand erfolgt in der Regel durch einen so genannten Versand-Mailserver. Dieser sendet das Mailing entweder direkt an den Mailserver des Empfängers oder über Transfer-Mailserver, die das Mailing bis zum Ziel weiterleiten.

Versandfrequenz

Die Versandfrequenz gibt an, wie häufig und in welchem Zeitabstand beispielsweise ein Newsletter versendet wird. Gängige Versandfrequenzen sind täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich. Eine optimale Versandfrequenz gibt es nicht, da diese stark vom jeweiligen Verteiler abhängt. Grundsätzlich sollte weder zu oft noch zu selten versendet werden um die maximale Aufmerksamkeit der Empfänger zu erhalten.

Versandzeitpunkt

Der Versandzeitpunkt ist der Zeitpunkt, an dem ein Mailing oder ein Newsletter versendet wird. Bei den meisten professionellen Newsletter-Softwares kann der Versandzeitpunkt auch geplant werden, sodass die Nachrichten zu diesem Zeitpunkt automatisch und ohne weiteres Zutun versendet werden. Einen optimalen Versandzeitpunkt gibt es nicht, da dieser stark von der Zielgruppe und deren Gewohnheiten abhängt. Im Rahmen des Individualmarketings wird der Versandzeitpunkt für einzelne Empfänger anhand derer persönlichen Präferenzen festgelegt.

Verteilergröße

Die Verteilergröße gibt die Anzahl an erreichbaren Empfänger in einer Verteilerliste an. Sie ist damit eine Kennzahl für die Reichweite eines Verteilers, sagt jedoch nichts über die Qualität der darin enthaltenen Empfängeradressen aus.

Verteilerliste

Als Verteilerliste wird im E-Mail-Marketing eine Liste von Empfängern bezeichnet, deren Mitglieder mit Mailings angeschrieben werden. Im Normalfall können sich Empfänger an einer Verteilerliste an- und abmelden. Verteilerlisten können durch Zielgruppen in Teilmengen aufgeteilt werden.

W

Weiße Liste

Eine weiße Liste, Positivliste oder Whitelist (engl. whitelist) enthält alle dem E-Mail-Service-Provider bzw. Empfänger bekannten Domains und IPs, die vertrauenswürdig sind. Dadurch werden diese bevorzugt behandelt. Eine serverseitige Spam-Filterung findet in der Regel nicht statt, weshalb die E-Mails direkt den Empfängern zugestellt werden. Nebeneffekt ist die sofortige Darstellung von Bildern, Links und weiteren speziellen Elementen. Eine Unterdrückung dieser Inhalte findet nicht statt.

E-Mail-Anbieter greifen in der Regel auf öffentliche Whitelists zurück. Die bekanntesten Anbieter hierfür sind die Certified Senders Alliance (CSA), Return Path und TrustedDialog. Um in eine öffentliche Whitelist eingetragen zu werden, muss der Versender seine Authentizität sowie Best-Practice-Beispiele nachweisen.

Nach der eben beschriebenen serverseitigen Prüfung kann der Empfänger eine clientseitige Spam-Prüfung umgehen, indem er dort eine eigene Whitelist einrichtet.

Whitelist

Siehe Weiße Liste

Z

Zählpixel

Ein Zählpixel oder Tracking-Pixel (engl. Tracking Bug oder Web Bug) ist eine Grafikdatei zur Messung der Öffnung eines Mailings im HTML-Format oder Multipart-Format. Diese meist 1×1 Pixel große und transparente Grafik wird im Mailing platziert und bei der Öffnung von einem Server aus dem Internet heruntergeladen. Der Abruf der Grafikdatei wird registriert und lässt sich anschließend durch das E-Mail-Marketing-Programm auswerten.

Die Öffnung eines Mailings lässt sich jedoch nur messen, wenn das Zählpixel aus dem Internet nachgeladen wird. Hat der Empfänger das Nachladen von Bildern der Mailings in seinem E-Mail-Programm ausgeschaltet, findet keine Messung statt. Da Text-Mailings keine Bilder enthalten, kann bei diesen ebenfalls keine Öffnung gemessen werden. Das Mailing gilt jedoch ebenfalls als geöffnet, wenn der Empfänger in einem solchen Fall auf einen Tracking-Link klickt.

Zustellrate

Die Zustellrate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen der Anzahl der zugestellten E-Mails und der Versandmenge an. Die Zustellrate ist damit das genaue Gegenteil der Bouncerate und sollte dementsprechend möglichst hoch sein.

Die Zustellrate berechnet sich wie folgt:

Zustellrate [%] = (Versandmenge – Bounces) / Versandmenge * 100