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Link-Test

Die meisten Newsletter verfolgen das gleiche Ziel: Beworbene Inhalte sollen den Leser neugierig machen und ihn auf die Webseite locken. Dort warten dann Angebote in Form von Produkten, Seminaranmeldungen oder sonstigen Dienstleistungen. So oder so: Der Leser soll dazu animiert werden, Links anzuklicken. Daher ist es wichtig, dass auch alle Links im Mailing funktionieren und auf die korrekte Web-/Landeseite verweisen.

Vermeiden Sie dabei böse Überraschungen: Wenn ein Nutzer einen Link anklickt, sollte er auch dort landen, wo er es erwartet. Muss er erst die richtige Landingpage suchen, wird er schnell von Ihrer Website verschwinden. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Aktion verringert sich dabei ebenfalls.

Um sicherzustellen, dass alle Ihre Links korrekt funktionieren, können Sie entweder selbst das Mailing vor dem Versand manuell „durchklicken“ oder Sie nutzen einen automatischen Link-Test. Dieser ist meist Bestandteil eines professionellen E-Mail-Marketing-Systems. Dabei wird vom E-Mail-Versandserver der Versuch unternommen, die verlinkten Inhalte zu erreichen. Der Erfolg wird Ihnen protokolliert dargestellt. Oft wird gleichzeitig kontrolliert, ob die Verlinkungen getrackt werden, also die Klickrate aufgezeichnet wird und ob ein Abmeldelink (rechtlich erforderlich!) integriert wurde.

Phishing-Links vermeiden

Wenn alle Links im Mailing funktionieren, sollten Sie außerdem darauf achten, dass Sie nicht aus Versehen einen Phishing-Link generieren. Dies kann nämlich schnell passieren. Meist bemerkt die Person gar nicht, dass sie einen Phishing-Link verursacht hat. Das Schlimme daran: Versenden Sie ein Mailing mit einem Phishing-Link, wird der Erfolg eher bescheiden sein und Ihre Reputation schnell sinken. Die meisten E-Mail-Clients warnen den Leser vor einem Betrugsversuch. Und das wäre wirklich schädlich für Sie.

Vermeiden Sie daher Phishing-verdächtige Links, indem Sie als Link-Text keine URLs sondern beschreibende Texte verwenden. Wenn Sie zum Beispiel auf www.inxmail.de verweisen möchten, dann geben Sie als Link-Text nicht „service01.inxmail.com“ an sondern „Inxmail Homepage". Besuchen Sie Webseiten am besten selbst und kopieren die URL, um sie im Artikel mit dem markierten Begriff zu verlinken. Das verhindert Tippfehler und minimiert die Gefahr einen falschen Link zu verschicken.

Damit Ihr Mailing keinen ungewollten Phishing-Link enthält, verfügen die meisten professionellen E-Mail-Marketing-Systeme über einen integrierten Anti-Phishing-Test. Hier wird jedes Mailing auf entsprechende Merkmale untersucht. So wird sichergestellt, dass Ihre E-Mail an alle Empfänger zuverlässig zugestellt werden kann. Für alle, die mehr über Phishing erfahren wollen, finden Antworten darauf im kommenden Abschnitt.

Was genau ist Phishing?

Phishing ist eine Betrugsmasche, die sich erst in den letzten Jahren entwickelt hat. Der Empfänger wird dabei aufgefordert, sich auf einer Webseite mit seinen Zugangsdaten zu authentifizieren. Die E-Mail und die Webseite sind gefälscht und imitieren meist das Design von bekannten Firmen.

Dieses Vorgehen ist auch unter dem Begriff „URL-Spoofing“ bekannt. Trägt der Kunde nun auf der gefälschten Webseite seine Anmeldedaten ein, hat der Spam-Versender Zugriff darauf und kann diese für die Original-Webseite benutzen.

Meist wird bei Phishing auch die E-Mail-Adresse des Absenders gefälscht, um die E-Mail echter aussehen zu lassen. Die häufigsten Opfer von Phishing-Attacken sind Banken oder Online-Bezahlanbieter wie beispielsweise PayPal.

Zum Schutz der Empfänger verfügen die meisten E-Mail-Clients über Phishing-Filter. Diese prüfen, ob die E-Mail Phishing-Mechanismen aufweist. Hauptsächlich wird dabei die Abweichung vom Link-Text und dem tatsächlich hinterlegten Link untersucht. Fällt der Test positiv aus, wird der Empfänger von seinem E-Mail-Client gewarnt.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie im Vorfeld dagegen vorgehen und all Ihre verlinkten Inhalte des Newsletters sorgsam prüfen.