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Versandfrequenz

Neben dem Versandzeitpunkt, ist auch die Frequenz äußerst wichtig, in der Newsletter im Postfach landen. Wie bereits in anderen Abschnitten schon angeklungen ist, kann die Versandfrequenz starken Einfluss auf die Abmeldung eines Newsletters haben.

Einen zu kurzen Zeitabstand zwischen Ihren Mailings sollten Sie also vermeiden: Im schlimmsten Fall nerven Sie Ihre Leser mit ständig eintrudelnden Newslettern. Belästigen Sie Ihre Empfänger daher auf keinen Fall und versenden nur dann, wenn Sie auch etwas zu sagen haben. Die meisten Abmeldungen erfolgen nämlich, weil sich Leser zu sehr mit Newslettern überhäuft fühlen. Wenn Sie das verhindern wollen, gibt es einige Maßnahmen, die Sie treffen können: Beispielsweise empfiehlt es sich, durch die Werbedruckkontrolle automatisch die Versandfrequenz durch Ihre E-Mail-Marketing-Software regulieren zu lassen.

Zugegeben – Der Ausdruck „Werbedruckkontrolle“ klingt etwas sperrig. Allerdings steckt dahinter ein simples Ziel: Belästigen Sie Ihre Leser nicht mit zu vielen Mailings. Bei der Werbedruckkontrolle geht es darum, die Frequenz an empfangenen Newslettern für den Leser zu regulieren. Moderne E-Mail-Marketing-Software ermöglicht den Werbedruck einzustellen und somit zu automatisieren. Dadurch lässt sich ein Zeitraum definieren, über den eine einstellbare Anzahl an Newslettern verschickt werden. Das ist dann besonders sinnvoll, wenn sich ein Leser an mehreren Newslettern innerhalb eines Portals angemeldet hat.

Viel besser jedoch ist es, wenn Sie den Leser bereits bei der Anmeldung zum Newsletter selbst entscheiden lassen, wie oft er Post von Ihnen bekommen soll. Ideal wäre dann noch, wenn der Leser die Möglichkeit hat, sein Profil jederzeit nachträglich anzupassen.

Kommunizieren Sie im Vorfeld genau, mit welchen Zeitabständen die Mailings eintreffen und was der Empfänger zu erwarten hat. So vermeiden Sie böse Überraschungen auf beiden Seiten. Und sollte sich doch einmal jemand abmelden, darf ruhig nach dem Grund gefragt werden: 50 Prozent der Befragten geben bereitwillig Auskunft darüber. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um einen möglichen nachteiligen Zusammenhang zwischen Kontakthäufigkeit und Abmelderate zu erkennen.

Neben zu vielen Newslettern darf der Versand natürlich auch nicht zu selten erfolgen – sonst gerät die eigene Marke noch in Vergessenheit. Es ist jedoch schwierig, allgemein festzulegen, was nun zu viel und was zu selten ist. Es kommt immer auf den Newsletter und dessen Inhalt an. Daher machen Sie den Test: Prüfen Sie durch Split-Tests, welche Frequenz Ihre Leserschaft bevorzugt oder werten Sie direkt die bei der Anmeldung gegebenen Präferenzen aus. So nähern Sie sich Stück für Stück dem perfekten Zeitabstand zwischen Ihren Mailings.