Du möchtest Deinen Newsletter Schritt für Schritt verbessern? Mit A/B-Tests machst Du genau das: Du testest Varianten an Teilgruppen und siehst, was besser funktioniert. Damit denkst Du nicht nur Deine Mailings weiter, sondern auch Deine Kennzahlen – weil Du weißt, welcher Hebel Öffnungen, Klicks oder Conversions tatsächlich bewegt. Wenn Du regelmäßig testest, sprichst Du Empfänger·innen gezielter an und machst Dein E-Mail-Marketing messbar erfolgreicher.
In diesem Beitrag erfährst Du, was ein Newsletter-Split-Test ist, welche Elemente Du testen kannst und wie Du A/B-Tests Schritt für Schritt sauber aufsetzt.
Kurzdefinition: Ein Newsletter-Split-Test (A/B-Test) ist ein Vergleichstest: Du verschickst zwei oder mehrere Varianten eines Newsletters an Teilgruppen Deiner Empfängerliste und wertest anschließend aus, welche Variante besser abschneidet. Split-Tests helfen Dir, Dich den Vorlieben Deiner Zielgruppe Schritt für Schritt anzunähern. Dafür musst Du regelmäßig und gezielt testen. Du kannst fast jedes Element testen: von der Betreffzeile über den Absender bis zur Bebilderung im Mailing.
Wichtig: Ändere pro Test nur ein Element. Sonst wird die Auswertung unklar.
Im Prinzip gibt es zwei Herangehensweisen:
Wichtig: „A/B“ heißt nicht automatisch nur zwei Varianten. Du kannst drei oder mehr Varianten testen, wenn es sinnvoll ist (oft A/B/n genannt).
Regelmäßige Tests verbessern nicht nur die Statistiken, sondern liefern Dir langfristig ein besseres Verständnis Deiner Zielgruppe.
Höhere Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten
Der Erfolg eines Mailings und letztlich auch der dadurch generierte Umsatz können durch Split-Tests gesteigert werden.
Treue Abonnent·innen
Relevanter Mehrwert schafft einen längeren Empfängerlebenszyklus.
Erfolgreichere Newsletter
Du gewinnst bessere Einblicke in Struktur und Vorlieben Deiner Empfängerliste – und kannst gezielter kommunizieren.
Wenn Du schnell Ergebnisse möchtest, starte mit den Elementen, die typischerweise den größten Effekt haben.
Wenn Du innerhalb des Mailings optimieren möchtest, konzentriere Dich zuerst auf die Elemente, die das Klickverhalten und die Lesbarkeit am stärksten beeinflussen.
Kurz gesagt: Teste zuerst Elemente, die die größte Wahrscheinlichkeit auf spürbaren Effekt haben, bevor Du Dich in Details verlierst.
Split-Tests funktionieren am besten, wenn Du vorab festlegst, welche Kennzahl Du verbessern möchtest. Je nachdem, welche Kennzahl beeinflusst werden soll, eignen sich unterschiedliche Test-Elemente:
Vorsicht: Manche Kennzahlen können je nach E-Mail-Clients und Privacy-Funktionen ungenauer sein. Deshalb lohnt es sich, bei wichtigen Entscheidungen nicht nur eine einzige Kennzahl zu betrachten, sondern eine Primär-KPI und ein bis zwei Neben-KPIs festzulegen.
Hinweis: Ein A/B-Test ist nur so aussagekräftig wie seine Basis. Wenn Zustellung schwankt, Teilgruppen nicht vergleichbar sind oder Daten in der Liste uneinheitlich sind, misst Du schnell Schein-Effekte, obwohl sich am Betreff oder CTA gar nicht der entscheidende Hebel geändert hat. Deshalb gehören zu guten Tests immer drei Dinge: saubere Segmentierung, paralleler Versand und klar definierte KPIs.
Bei der Zustellung hilft es, wenn Du als versendendes Unternehmen und Dein E-Mail-Service-Provider eng zusammenarbeiten: Inxmail bringt dafür eine starke Versandsystem-Reputation und eine CSA-zertifizierte Zustellbarkeit mit und ist eng mit wichtigen ISPs vernetzt. Zusätzlich bleiben wir durch den Austausch in der Deliverability-Community (u. a. M3AAWG und Branchenevents) nah an aktuellen Entwicklungen – damit Du Probleme früh erkennst und gegensteuern kannst.



Ein Ablauf, der sich in der Praxis immer wieder bewährt hat:
Damit Deine Tests belastbar sind, haben sich diese Punkte bewährt:
Betreff: Nutzen vs. Neugier oder Personalisierung ja/nein
Preheader: ergänzt Mehrwert vs. wiederholt nur den Betreff
Absender: Marke vs. Person
CTA: Button-Text („Jetzt herunterladen“ vs. „Guide sichern“)
Timing: Wochentag A vs. B oder morgens vs. nachmittags
Wenn Du Hypothesen sauber testest und die Ergebnisse konsequent dokumentierst, entwickelst Du Dein Newsletter-Programm Schritt für Schritt weiter – statt nur einzelne Mailings punktuell zu optimieren.
Genau darin liegt der eigentliche Mehrwert von A/B-Tests: Du gewinnst ein immer besseres Verständnis dafür, was Deine Empfänger·innen wirklich anspricht und welche Stellschrauben Öffnungen, Klicks und Conversions nachhaltig beeinflussen. So entstehen aus vielen kleinen Erkenntnissen fundierte Entscheidungen, die Deine E-Mail-Kommunikation langfristig relevanter, wirksamer und erfolgreicher machen.
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So groß, dass Du eine belastbare Entscheidung treffen kannst. Das hängt von Deiner Liste und dem erwarteten Effekt ab. Wichtig: Lieber weniger Varianten und dafür saubere Aussagekraft.
Lang genug, damit genügend Reaktionen eingehen. Lege Laufzeit und Entscheidungskriterium vorher fest, damit Du nicht nach Gefühl stoppst.
Starte mit Betreff, Preheader, Absender und CTA. Diese Änderungen bringen oft die schnellsten und größten Effekte.
Du kannst – aber dann wird die Auswertung schwieriger. Für den Einstieg: eine Variable pro Test.
Dann war der Unterschied möglicherweise zu klein oder die Testgruppe zu gering. Dokumentiere das Ergebnis trotzdem und teste beim nächsten Mal eine klarere Änderung.
Im E-Mail-Marketing werden die Begriffe häufig synonym verwendet. Genau genommen ist “Split-Test” der Oberbegriff: Du teilst Deine Empfänger·innen in Gruppen auf und vergleichst Varianten. Ein A/B-Test ist die gängigste Form davon – mit zwei Varianten (A und B). Testest Du mehr als zwei Varianten, spricht man meist von A/B/n.
Mit A/B-Tests siehst Du, welche Variante bei Deinen Empfänger·innen besser funktioniert. So optimierst Du Betreff, Inhalt oder CTA gezielt und steigerst Öffnungen, Klicks oder Conversions.
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