
Dein Shopify-Shop weiß, was deine Kunden interessiert. Er erkennt, welche Produkte sie kaufen, wann sie einen Checkout abbrechen und wie lange ihre letzte Bestellung zurückliegt. Im E-Mail-Marketing bleiben diese Signale jedoch häufig ungenutzt.
Statt auf konkrete Handlungen zu reagieren, erhalten viele Kunden weiterhin dieselben allgemeinen Newsletter. Dabei können Shop-Events der Ausgangspunkt für relevante E-Mails sein, die genau zum aktuellen Bedarf passen.
Mit der Verbindung von Shopify und Inxmail lassen sich Ereignisse aus dem Shop an Inxmail übergeben und dort für Mailings oder automatisierte Workflows nutzen. Aus einer Bestellung kann beispielsweise eine After-Sales-Kommunikation entstehen, aus einem abgebrochenen Checkout eine Warenkorberinnerung und aus längerer Inaktivität eine Reaktivierungskampagne.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du dein Shopify E-Mail-Marketing automatisieren kannst und aus drei typischen Shop-Signalen relevante Kommunikation entwickelst.


Im Shop entstehen täglich zahlreiche Signale: Kunden bestellen ein Produkt, brechen einen Checkout ab oder kaufen über längere Zeit nicht mehr.
Ein einzelnes Event ist dabei zunächst nur der Auslöser. Erst wenn es mit passenden Daten, Inhalten und Regeln verknüpft wird, entsteht daraus eine relevante E-Mail-Kommunikation – als einzelnes Mailing, automatisierte Strecke oder mehrstufige Kampagne.
Dafür braucht jede automatisierte Kommunikation eine klare Marketinglogik:
Signal: Was ist passiert – oder über einen bestimmten Zeitraum nicht passiert?
Kontext: Was wissen wir über den Kunden, den Kauf oder das Produkt?
Ziel: Welche Handlung soll die E-Mail unterstützen?
Inhalt: Welche Information ist in diesem Moment relevant?
Folgeschritt: Was passiert bei einem Klick, einem Kauf oder ausbleibender Reaktion?
So wird aus einem technischen Shopify-Event ein sinnvoller Kontaktpunkt entlang der Customer Journey.
Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür zwischen Shopify und Inxmail geschaffen werden müssen, zeigt die folgende Checkliste. Anschließend machen drei konkrete Use Cases sichtbar, wie sich Bestellung, Warenkorbabbruch und Inaktivität in automatisierte E-Mail-Kommunikation übersetzen lassen.
Shop- und Kundendaten sind einer der stärksten Hebel für relevante, verkaufsstarke E-Mail-Kommunikation. Mit dieser Checkliste prüfst du Schritt für Schritt, ob und wie gut du vorhandene Shop- und Kundendaten für dein E-Mail-Marketing bereits nutzt.
Wie aus Shopify-Events automatisierte E-Mail-Kommunikation entsteht, zeigen die folgenden drei Use Cases: Bestellung, Warenkorbabbruch und Reaktivierung.

Eine Bestellung gehört zu den stärksten Signalen im E-Commerce. Die Kundschaft hat konkretes Interesse gezeigt und Vertrauen in den Shop gesetzt.
Viele Unternehmen beschränken die Kommunikation trotzdem auf eine Bestell- und Versandbestätigung. Durch die Verbindung von Shopify und Inxmail kann die Bestellung jedoch zum Ausgangspunkt einer individuellen After-Sales-Kommunikation werden.
Sobald eine Bestellung in Shopify eingeht, wird dieses Ereignis an Inxmail übergeben. Zusammen mit dem Auslöser können relevante Daten für die Kommunikation bereitgestellt werden, beispielsweise:
Shopify liefert damit den Anlass und den Kontext. Inxmail nutzt diese Informationen, um die passende E-Mail oder einen automatisierten Workflow zu starten.
Ist eine entsprechende Transaktionsmail eingerichtet, wird direkt nach der Bestellung eine markengerechte Bestellbestätigung über Inxmail versendet. Je nach Bestell- oder Lieferstatus werden anschließend weitere vorbereitete Mailings folgen.
Dazu gehören beispielsweise:
Die Inhalte werden dabei nicht für jede Bestellung neu erstellt. Templates und dynamische Inhalte in Inxmail greifen automatisiert auf die aus Shopify übergebenen Informationen zurück.
Inxmail kann die Folgekommunikation anhand der übergebenen Shopify-Daten und weiterer Reaktionen steuern. So erhalten Erstbesteller beispielsweise andere Inhalte als Stammkunden, Bewertungsanfragen werden erst nach der Zustellung versendet und Produktempfehlungen an den vorherigen Kauf angepasst.
Eine mögliche Logik:
Bestellung in Shopify → Bestellbestätigung → Zustellung → Nutzungstipp → Bewertungsanfrage oder Produktempfehlung
Neue Signale können den Verlauf jederzeit verändern: Erfolgt bereits ein weiterer Kauf, entfällt eine geplante Produktempfehlung. Wurde eine Bewertung abgegeben, endet die Bewertungsstrecke. So passt sich die vorbereitete Kommunikation an das tatsächliche Verhalten der Kunden an.
Ein begonnener Checkout zeigt ein deutliches Kaufinteresse. Gleichzeitig kann ein Abbruch viele Ursachen haben: Unsicherheit, Zeitmangel, technische Probleme, unerwartete Versandkosten oder ein nicht mehr verfügbarer Artikel.
Durch die Verbindung von Shopify und Inxmail kann dieses Signal automatisiert aufgegriffen werden. Shopify erkennt den nicht abgeschlossenen Checkout, während Inxmail eine passende Warenkorberinnerung versendet.
Beginnt eine Person den Checkout, ohne die Bestellung abzuschließen, stellt Shopify das entsprechende Signal und die zugehörigen Warenkorbdaten bereit.
Dazu können gehören:
Diese Informationen werden an Inxmail übergeben und können dort einen vorbereiteten Workflow starten.
Nach dem Warenkorbabbruch startet nicht sofort eine E-Mail. Inxmail wartet zunächst für einen definierten Zeitraum. Vor dem Versand wird mithilfe der aktuellen Shopdaten geprüft:
Hat die Person inzwischen in Shopify bestellt, wird der Workflow in Inxmail beendet. So erhält sie keine unpassende Erinnerung an einen bereits abgeschlossenen Kauf.
Ist der Checkout weiterhin offen, versendet Inxmail die vorbereitete Warenkorberinnerung. Produktname, Bild, Preis und Link zum Checkout werden dabei dynamisch aus den Shopify-Daten eingebunden.
Eine mögliche Logik:
Checkout abgebrochen → Datenübergabe an Inxmail → Wartezeit → Kaufprüfung → personalisierte Warenkorberinnerung → Reaktion auswerten
Wird die Bestellung abgeschlossen, endet der Workflow. Bleibt der Kauf aus, kann bei einem weiteren Kontaktversuch gezielt mit einem Incentive wie einem Rabatt oder kostenlosem Versand gearbeitet werden. Führt auch dieser Impuls nicht zum Kauf, wird die Strecke beendet.

Bei der Reaktivierung gibt es häufig kein einzelnes Shop-Event. Das Signal entsteht vielmehr dadurch, dass über einen definierten Zeitraum keine weitere Bestellung erfolgt.
Dafür werden Shopify-Daten wie der Zeitpunkt der letzten Bestellung, bisherige Käufe und bevorzugte Produktkategorien genutzt. Mit Inxmail lassen sich diese Informationen in eine personalisierte Reaktivierungskampagne übersetzen.
Zunächst wird festgelegt, wann eine Person als inaktiv gilt. Die dafür notwendigen Informationen stammen aus Shopify, beispielsweise:
Bei Verbrauchsprodukten kann bereits eine ausbleibende Nachbestellung nach wenigen Wochen relevant sein. Bei Möbeln, Elektronik oder saisonalen Artikeln sind längere Kaufabstände normal.
Die Shopify-Daten werden deshalb nicht nur genutzt, um inaktive Kunden zu identifizieren. Sie bestimmen auch, welcher Reaktivierungsanlass sinnvoll ist.
Auf Grundlage der übergebenen Shopdaten können in Inxmail unterschiedliche Reaktivierungsgruppen angesprochen werden.
Beispiele sind:
Für jede Gruppe kann in Inxmail ein eigener Workflow mit passenden Inhalten und Zeitabständen hinterlegt werden.
Die Reaktivierungsmail sollte einen konkreten Bezug zur bisherigen Kundenbeziehung herstellen – etwa mit Produktempfehlungen, Neuheiten aus häufig gekauften Kategorien, Nachkaufimpulsen oder einem gezielten Gutschein.
Eine mögliche Logik:
Zeitraum ohne Bestellung → relevante Shopify-Daten übergeben → Reaktivierungsmailing ausspielen → Kauf- und Klickverhalten auswerten
Kauft die Person erneut, endet die Reaktivierungsstrecke. Klickt sie auf bestimmte Inhalte, können passende Empfehlungen folgen. Bleiben Kauf und Reaktion aus, kann eine letzte Nachricht zur Aktualisierung von Interessen oder Versandfrequenz folgen. Danach wird die Kommunikation reduziert oder pausiert.
So sorgt die Integration nicht nur dafür, dass Reaktivierungskampagnen automatisch starten. Sie stellt auch sicher, dass sie beendet oder angepasst werden, sobald sich das Verhalten der Kundschaft verändert.
Unser Certified Gold Partner, die Digitalagentur online design Werbung & Medien GmbH, hat für seinen Kunden 77onlineshop.de mit Inxmail ein modernes und personalisiertes E-Commerce-Erlebnis geschaffen. Der Fokus lag darauf, die individuellen Wünsche der jungen Zielgruppe optimal zu bedienen.
Die Case Study zeigt, wie sich datengetriebene Prozesse und automatisierte Workflows nutzen lassen, um Kunden gezielter und persönlicher anzusprechen.
Wer Shopify E-Mail-Marketing automatisieren möchte, sollte mit wenigen, aber aussagekräftigen Signalen starten.
Bestellung, Warenkorbabbruch oder längere Kaufpause zeigen, wo sich Kunden in der Customer Journey befinden. Werden diese Signale mit passenden Inhalten und Zeitpunkten verbunden, entsteht persönlichere Kommunikation, die den nächsten Bedarf vorausdenkt und eher zu Klicks, Käufen oder Bewertungen führt.
Der Vorteil der Verbindung von Shopify und Inxmail liegt deshalb nicht nur in der Automatisierung, sondern darin, Shopdaten für eine vorausschauende Customer Experience und stärkere Kundenbindung zu nutzen.
Welche Shopify-Events bieten in deinem Shop das größte Potenzial? Gemeinsam betrachten wir deine Systemlandschaft, priorisieren passende Use Cases und entwickeln eine sinnvolle Logik für deine E-Mail-Kommunikation.
Ja. Shopify-Ereignisse und Shopdaten können an Inxmail übergeben und dort für Transaktionsmails, Newsletter und automatisierte Workflows genutzt werden. Die konkrete Anbindung richtet sich nach der vorhandenen Systemlandschaft und den gewünschten Use Cases.
Ein guter Einstieg sind Bestellungen, Versand- oder Zahlungsstatus sowie abgebrochene Checkouts. Auch zeitbasierte Signale wie eine längere Kaufpause eignen sich für automatisierte Kampagnen.
Nein. Ein Ereignis kann zunächst nur eine einzelne E-Mail auslösen. Weitere Nachrichten werden erst versendet, wenn die Empfänger entsprechend reagieren oder eine bestimmte Bedingung erfüllt ist.
Für jeden Mailtyp wird festgelegt, ob Shopify oder Inxmail den Versand übernimmt. Zusätzlich sollten Workflows klare Prüf- und Abbruchbedingungen enthalten, beispielsweise wenn eine Bestellung inzwischen abgeschlossen wurde.
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