
Wenn Öffnungsraten sinken oder Klickzahlen hinter den Erwartungen bleiben, liegt die Vermutung nahe: Wir müssen mehr versenden.
Die Ergebnisse unseres E-Mail-Marketing-Benchmarks 2026 zeichnen jedoch ein anderes Bild: Erfolgreiche Versender erhöhen nicht einfach ihr Versandvolumen. Sie setzen vorhandene Daten gezielt ein und segmentieren ihre Verteiler hin zu spitzen Interessensgruppen, um so relevante Inhalte zum passenden Anlass in der Customer Journey zu liefern.
Die Analyse von 4 Milliarden E-Mails aus dem DACH-Raum zeigt, warum Relevanz heute wichtiger ist als Reichweite und welche Maßnahmen wirklich für eine bessere Newsletter-Performance sorgen.
Der Wettbewerb im Posteingang ist riesig. Newsletter konkurrieren mit Transaktionsmails, persönlichen Nachrichten und Marketingbotschaften auf diversen Kanälen und Social Media um Aufmerksamkeit. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Empfänger: sie entscheiden innerhalb weniger Sekunden, welche Nachrichten relevant sind und welche nicht.
Genau deshalb wird eine Entwicklung immer deutlicher: Mehr E-Mails führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.
In unserem Webinar zum E-Mail-Marketing Benchmark 2026 haben wir diese Kernthese herausgearbeitet: Die erfolgreichsten Versender verschicken nicht zwingend mehr Kampagnen. Sie sorgen vielmehr dafür, dass jede einzelne Nachricht einen nachvollziehbaren Mehrwert bietet.
Der Fokus verschiebt sich damit von der Frage „Wie oft versenden wir?“ hin zu „Warum sollte jemand diese E-Mail öffnen?“.
Warum erzielen manche Unternehmen deutlich bessere Öffnungs- und Klickraten als andere? Wir zeigen, welche Muster Top-Performern nutzen und wie du sie auf deine eigene E-Mail-Strategie überträgst.
Fast jede vierte E-Mail wird geöffnet. Das klingt zunächst positiv. Doch die Benchmark-Daten zeigen gleichzeitig einen Rückgang bei der effektiven Klickrate. Immer häufiger werden E-Mails zwar geöffnet, lösen anschließend aber keine weitere Aktion aus. Für Marketer ist das eine wichtige Erkenntnis. Der erste Schritt: Prüfe, welche Zielgruppen heute noch dieselben Inhalte erhalten – obwohl ihre Interessen unterschiedlich sind.
Relevanz ist hier das Ergebnis einer bewussten Strategie:
Je stärker diese Faktoren zusammenspielen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass aus einer Öffnung ein Klick wird.
Eine der auffälligsten Entwicklungen der Benchmark-Studie zeigt sich bei den Branchen mit den stärksten Performance-Steigerungen: Die erfolgreichen Versender haben ihre Ergebnisse nicht durch mehr Versand erzielt. Die Daten legen vielmehr nahe, dass eine gezieltere Zielgruppenansprache und relevantere Inhalte den Unterschied machen.
Der erste Schritt dahin beginnt mit einer einfachen Frage: Kennen wir unsere Empfänger wirklich?
Wenn alle Kontakte dieselbe Botschaft erhalten, unabhängig von Interessen, Verhalten oder Kaufhistorie, ist es unwahrscheinlich, dass sich alle Empfänger angesprochen fühlen. Stattdessen sollten Kundendaten, CRM-Informationen oder Website-Verhalten einbezogen werden, um Zielgruppen zu bilden und diese mit unterschiedlichen Inhalten zu bedienen. So entstehen aus einem Newsletter mehrere Kampagnen für unterschiedliche Bedürfnisse.

Schon kleine Anpassungen können die Relevanz erhöhen:
Das Ergebnis: Empfänger erhalten Inhalte, die für sie tatsächlich relevant sind. Das verbessert nicht nur Kennzahlen, sondern stärkt auch die Wahrnehmung der Marke.


Segmentierung beantwortet die Frage, wer eine Nachricht erhält. Personalisierung entscheidet darüber, welche Inhalte diese Person sieht.
Erfolgreiche Versender passen Inhalte an Interessen, Präferenzen und die aktuelle Phase der Customer Journey an. So erhalten Empfänger genau die Inhalte, die für ihre aktuelle Situation relevant sind. Dadurch steigen die Chancen auf Interaktion und langfristige Kundenbindung.
Besonders wirkungsvoll sind automatisierte Lifecycle-Kampagnen. Sie ermöglichen es, relevante Informationen genau dann bereitzustellen, wenn sie benötigt werden – etwa nach einer Anmeldung, einem Kauf oder einer längeren Inaktivität. So entstehen relevantere Erlebnisse entlang der gesamten Kundenbeziehung. Gleichzeitig steigen die Chancen auf Interaktion und langfristiges Engagement.
Entscheidend ist dabei nicht die Menge der verfügbaren Daten: Erfolgreiche Personalisierung nutzt die richtigen Informationen zur richtigen Zeit.
Kaum ein Thema wird im E-Mail-Marketing so häufig diskutiert wie der optimale Versandzeitpunkt. Auch der Inxmail Benchmark liefert dazu spannende Erkenntnisse. Einige Versandfenster erzielen deutlich bessere Ergebnisse als andere.
Was du daraus ziehen solltest, ist aber, dass du nicht einfach zur gleichen Uhrzeit versenden sollst, wie alle anderen. Denn sobald viele Versender dieselbe Strategie übernehmen, steigt die Konkurrenz im Posteingang erneut an.
Der Benchmark ist kein Versandplan. Er dient vielmehr als Orientierung, um eigene Hypothesen zu entwickeln und systematisch zu testen.
Unternehmen, die regelmäßig unterschiedliche Versandzeiten vergleichen, gewinnen wertvolle Erkenntnisse über das Verhalten ihrer Zielgruppen. Diese individuellen Daten sind meist deutlich aussagekräftiger als allgemeine Durchschnittswerte.

Der Benchmark zeigt deutlich, wie eng Datenqualität und Performance miteinander verbunden sind. Deshalb gehört Zustellbarkeit zu den am häufigsten unterschätzten Erfolgsfaktoren im E-Mail-Marketing.
Um veraltete Adressen, inaktive Kontakte zu vermeiden, investieren erfolgreiche Versender kontinuierlich in:
Dadurch können Bounce-Raten gering gehalten und die Reputation der Absenderadresse langfristig positiv beeinflusst werden. Wie deine Zustellbarkeit bewertet wird, beginnt also bereits bei der Leadgenerierung.
In der Praxis werden viele Entscheidungen aus Gewohnheit getroffen:
Der Versand erfolgt immer am selben Tag.
Die gleiche Zielgruppe erhält die gleichen Inhalte.
Genau hier liegt häufig das größte Optimierungspotenzial. Wie? Durch testen, testen, testen.
Top-Performer betrachten ihre E-Mail-Kommunikation als kontinuierlichen Lernprozess. Sie testen einzelne Variablen, analysieren Ergebnisse und entwickeln ihre Strategie Schritt für Schritt weiter. Dadurch entstehen langfristig Wettbewerbsvorteile.
Die vielleicht wichtigste Erkenntnis des E-Mail-Marketing Benchmark 2026 lautet: Erfolgreiche Versender denken wie ihre Empfänger. Wer Daten sinnvoll nutzt, Zielgruppen differenziert betrachtet, relevante Inhalte bereitstellt und kontinuierlich testet, schafft die Voraussetzungen für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Es geht im Kern um das Wissen, in welchem Moment die eigenen Kampagnen relevant sind und die Fähigkeit aus Relevanz Engagement zu triggern – dann ist der Erfolg im E-Mail-Marketing garantiert.

Der erste Schritt zu besseren Ergebnissen ist Transparenz. Vergleiche deine Kennzahlen mit dem E-Mail-Marketing Benchmark und finde heraus, wie du dich verbessern kannst. Wenn du Hilfe brauchst, beraten wir dich gerne.
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