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Wie rechtssicheres E-Mail-Marketing die Zustellbarkeit erhöht

  • 27.07.2020 von Eva Hahnelt

Zustellbarkeit wird im E-Mail-Marketing oftmals als ungeliebtes Stiefkind behandelt. Zugegeben, das Thema ist stellenweise sehr komplex und technisch anspruchsvoll. Allerdings gibt es auch einige Stellschrauben, an denen Marketer ohne die Unterstützung ihrer IT-Abteilung drehen können, um die Zustellraten ihrer Mailings zu verbessern – eine davon ist rechtssicheres E-Mail-Marketing. Welche Maßnahmen Sie dabei unbedingt beherzigen sollten und welche Rolle die Certified Senders Alliance (CSA) spielt, lesen Sie in diesem Beitrag.

1. Keine E-Mail-Adressen kaufen

Wer schon länger E-Mail-Marketing als Kommunikationskanal nutzt, hört den Hinweis nicht zum ersten Mal. Trotzdem kann man nicht oft genug anmerken, dass seriöse Unternehmen die Finger von gekauften E-Mail-Adressen lassen sollten. Warum? Es ist schlichtweg rechtswidrig, denn die angeschriebenen Personen können nicht wirksam ihre Einwilligung widerrufen und das verstößt gegen die Datenschutzregeln. Außerdem wirkt es sich negativ auf die eigene Marke aus. Weitere Argumente gegen Adresskauf finden Sie in unserem Whitepaper „Zustellbarkeit im E-Mail-Marketing – So kommen Ihre Mailings sicher an".

2. Verteiler selbst aufbauen mit Double-Opt-in

Nachhaltiger und vor allem rechtlich einwandfrei ist es, seinen Verteiler selbst aufzubauen. Dafür sollte unbedingt das Double-Opt-in-Verfahren (DOI) eingesetzt werden. In zwei Schritten registrieren und verifizieren sich die Abonnenten und der Absender kann sicher sein, dass er nur Empfänger anschreibt, die ihr Einverständnis dafür gegeben haben und sich für die Inhalte interessieren. Alles rund um rechtliche Anforderungen im E-Mail-Marketing erläutern wir in unserer Knowledge Base.

3. Abmeldung so einfach wie möglich machen

Ein Abmelde-Link im Newsletter ist nicht nur rechtlich vorgeschrieben, sondern sollte auch leicht auffindbar sein, um zu vermeiden, dass ein abmeldewilliger Empfänger den Spam-Button drückt. Denn sonst könnte die Reputation leiden und letztendlich die Zustellbarkeit. Im Gegensatz zur Newsletter-Anmeldung mit DOI empfehlen wir bei der Abmeldung ein Single-Opt-out, sprich, mit einem Klick kann sich der Empfänger aus dem Verteiler austragen. Häufig findet sich der Abmelde-Link im Footer der E-Mail. Eine weitere Umsetzungsmöglichkeit ist der sogenannte List-Unsubscribe-Header: Das ist eine Schaltfläche ganz oben in der Benutzeroberfläche des E-Mail-Clients, über die sich der Abonnent mit einem Klick abmelden kann. Zahlreiche Clients unterstützen diese Funktion, die durch die einheitliche Platzierung einen enormen Komfortgewinn für den Leser darstellt.

Die CSA und ihre Kriterien

Eine Mitgliedschaft in der CSA ist für professionelle E-Mail-Versender unumgänglich, da viele Internet Service Provider (ISP) voll und ganz auf die CSA vertrauen. Wussten Sie, dass CSA Mitgliedern und deren Kunden Sanktionen drohen, wenn sie keinen List-Unsubscribe-Header in werblichen E-Mails setzen? Das Gleiche gilt übrigens bei Nichteinhaltung der Impressumspflicht als Volltext und bei anderen Kriterien. Als zertifizierter Versender und Gründungsmitglied der CSA erfüllen wir jegliche Anforderungen des ersten deutschlandweiten Whitelist-Projekts. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Knowledge Base.

4. Verteiler und Bounces pflegen

Es versteht sich von selbst, dass grundsätzlich nur Empfänger angeschrieben werden sollten, die per DOI ihr Einverständnis gegeben haben und sich weder abgemeldet haben noch gebounct wurden. Da sich Bounces aber nie komplett vermeiden lassen, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Bounce Rate so niedrig wie möglich gehalten wird. Denn auch hier hat die CSA strenge Vorgaben: Sie fordert, dass der Versender E-Mail-Adressen, die nach dem Versand als nicht-existent gelten, spätestens nachdem drei Hard Bounces erfolgt sind, aus dem Verteiler nimmt. Wieso eine professionelle E-Mail-Marketing-Lösung mit integriertem Bounce-Management hierbei das A und O ist, lesen Sie ebenfalls in unserem Whitepaper „Zustellbarkeit im E-Mail-Marketing – So kommen Ihre Mailings sicher an“.

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    Checkliste: Maßnahmen für eine bessere Zustellbarkeit (Rechtliche Aspekte)

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    Über den Autor

    Eva Hahnelt

    Eva Hahnelt gehört seit 2011 zum Inxmail Marketing Team und ist dort inzwischen als Content Redakteurin tätig. In ihren Aufgabenbereich fallen das Lektorat und Erstellen von Texten für die verschiedenen Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel Whitepaper, Blog oder Knowledge Base.

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