E-Mail-Marketing zählt zu den wirkungsvollsten Marketing- und Kommunikationskanälen. Ob Neukundengewinnung, Kundenbindung oder Upselling – für die Zielerreichung sind ein belastbares Tracking und ein klares Reporting essenziell.
Pixel- und Link-Tracking erfassen Interaktionen und übersetzen sie in KPIs wie Öffnungsrate, Klickrate (CTR), Click-to-Open (CTOR) und Conversion-Rate. So lassen sich Zielerreichung und Wettbewerbsvergleiche sauber beurteilen, Stärken und Schwächen identifizieren sowie priorisierte Maßnahmen ableiten.

E-Mail-Tracking bezeichnet das Nachverfolgen von Aktionen rund um Deine Mailings – vom Öffnen einer E-Mail bis hin zum Klick auf einen Link. Mithilfe von Tracking-Pixeln und -Links kannst Du messen, wie Empfänger·innen mit Deinen Inhalten interagieren. So erkennst Du, welche Botschaften ankommen, welche Links besonders relevant sind und zu welchem Zeitpunkt Deine E-Mails am erfolgreichsten sind. Das verschafft Dir wertvolle Einblicke, um Kampagnen gezielt und DSGVO-konform zu optimieren und die Kundenbindung zu stärken.
E-Mail-Reporting macht die im Tracking erhobenen Daten nutzbar. Öffnungsraten, Klickraten oder Geodaten werden in Berichten und Dashboards so aufbereitet, dass Trends erkennbar werden und Du den Erfolg Deiner Mailings bewerten kannst. Durch die Interpretation dieser Kennzahlen erhältst Du konkrete Hinweise, wie z. B., welche Betreffzeilen besser funktionieren, welche Inhalte bei Abonnent·innen ankommen und wo Optimierungspotenziale bestehen. Reporting bedeutet damit nicht nur Zahlen zu sammeln, sondern sie in Maßnahmen zu übersetzen, um Deine Kampagnen nachhaltig erfolgreich zu gestalten.
Die Inxmail E-Mail-Marketing-Plattform bietet alle wichtigen Berichte an, mit denen der Erfolg von Newsletter-Kampagnen und Transaktionsmails in Echtzeit ausgewertet werden kann. Die Berichte können mit wenigen Mausklicks selbst zusammengestellt werden. Alle erfolgsrelevanten Kennzahlen werden grafisch mittels verschiedener Diagramme oder in Tabellenform präsentiert. Sämtliche Berichte können sowohl ausgedruckt als auch exportiert werden.

Sinn und Zweck des Tracking-Pixels, oder auch Zählpixels, ist das Nachverfolgen. Dabei handelt es sich um eine verlinkte, transparente (unsichtbare) Grafik, die 1x1-Pixel groß ist und über den HTML-Code in ein Mailing integriert wird.
Beim Öffnen des Mailings wird die Grafik zusammen mit allen anderen Bildern vom Server geladen – vorausgesetzt, die Bildunterdrückung des E-Mail-Clients ist nicht aktiv.
Dieser Bildaufruf wird vom Tracking erfasst und ermöglicht die Auswertung der Öffnungsrate. Darüber kannst Du nachverfolgen, wie oft Deine E-Mails, Mailings und Newsletter insgesamt geöffnet wurden. Erhält jede E-Mail ein spezielles Bild, das nur dieser einen E-Mail-Adresse zugeordnet ist, kann zudem festgehalten werden, von welchen Kund·innen, zu welcher Uhrzeit, an welchem Gerät und Ort (Geotracking) eine E-Mail geöffnet wurde.
Neben der Pixel-Verfolgung lassen sich auch die Links in den E-Mails tracken. Das Prinzip dieses Trackings funktioniert ähnlich.
Dazu werden alle Links vor dem Versand durch eine Tracking-URL ersetzt, die über den Tracking-Server läuft. Diese URL enthält Parameter, mit denen Klicks eindeutig einer E-Mail und – bei individueller Parametrisierung – auch einer Empfänger·in zugeordnet werden können. Statt direkt zu www.inxmail.de führt der Link erst über den Tracking-Server (z. B. newsletter.inxmail.de?abonnent-xy). Beim Klick wird zunächst der Tracking-Aufruf registriert, anschließend erfolgt automatisch die Weiterleitung zur eigentlichen Zielseite. Das passiert so schnell, dass Empfänger·innen es normalerweise nicht merken.
Praktisch: Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Gesamtzahl der Klicks, sondern auch individuelle Reaktionen analysieren. Da dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist eine Einwilligung per Tracking-Permission zwingend erforderlich, um DSGVO-konform zu arbeiten.
Wichtig bei der Auswertung:
Bei der Auswertung der E-Mail-Marketing-Kennzahlen muss eine gewisse Unschärfe einkalkuliert werden. Beispielsweise können Öffnungen nur erfasst werden, wenn die Bilder samt Zählpixel nachgeladen wurden oder auf einen (getrackten) Link geklickt wurde. Die eigentliche Öffnung der E-Mail, ohne Bilder und ohne Klick, kann nicht ermittelt werden. So gesehen ist ein anonymes Lesen immer möglich.
Erschwerend kommt hinzu, dass weltweit standardisierte E-Mail-Metriken fehlen. Es existieren schlichtweg verschiedene Definitionen für die jeweiligen Kennzahlen im E-Mail-Marketing-Bereich, was einen Vergleich erschwert.
Vom Deutschen Dialogmarketing Verband wird beispielsweise die Öffnungsrate als Anzahl aller Öffnungen pro zugestellte Menge an E-Mails definiert. Laut dieser Definition werden Mehrfachöffnungen einzelner Empfänger·innen auch als mehrere Öffnungen gezählt, was theoretisch eine Öffnungsrate von mehr als 100 Prozent zulässt.
Aussagekräftiger ist die „Unique-Öffnungsrate“, welche den Anteil der eindeutigen Öffnungen an den zugestellten Mails misst. Alternative Berechnungen beziehungsweise Bezeichnungen wie „Mehrfachöffnungsrate“ oder „Brutto-Öffnungsrate“ erschweren den Vergleich zusätzlich.

Der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2025 bietet Dir alle wichtigen Erkenntnisse und Zahlen, die Du für die Erfolgseinschätzung und Optimierung Deines E-Mail-Marketings brauchst.
In unserem Webinar erfährst Du, was der E-Mail-Marketing-Benchmark 2025 über Öffnungs-, Klick- und Bounce-Raten verrät – und welche Faktoren den Erfolg beeinflussen können. Erfahre, wie sich unterschiedliche Branchen und Zielgruppen verhalten, welche Strategien besonders erfolgreich sind und welche Impulse Dir helfen können, Deine Kampagnen weiterzuentwickeln.
Beim Öffnen einer E-Mail sendet der E-Mail-Client (E-Mail-Software) einen sogenannten User-Agent-String an den Server. Beim User-Agent-String handelt es sich um technische Informationen. Er enthält Angaben zum verwendeten Endgerät, Betriebssystem und E-Mail-Programm. In Kombination mit dem Tracking-Pixel lässt sich daraus ableiten, ob eine Mail beispielsweise auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop geöffnet wurde. So erkennst Du, welche Geräte und Clients Deine Empfänger·innen bevorzugen, und kannst Deine Gestaltung sowie Versandstrategien danach ausrichten. Da der User-Agent potenziell Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten zulässt, muss auch damit DSGVO-konform umgegangen werden.
Viele Unternehmen werten jede messbare Kennzahl aus, erstellen aufwendige monatliche Reports und machen am Ende nichts daraus.
Online-Marketer·innen werden nahezu erschlagen von der Flut an Kennzahlen, welche die E-Mail-Marketinglösung, der Online-Shop, die Webanalyse, Social-Media-Tools und weitere angebundene Systeme liefern. Hier den Überblick zu wahren, ist schwer.
Wie das richtig funktioniert, zeigen die DVV Media Group, VKF Renzel und Vorwerk in unseren Case Studies.
Zur Beurteilung der eigenen Kennzahlen ist es sinnvoll, Benchmarks heranzuziehen. Sie liefern einen Anhaltspunkt, um die eigenen Erfolge besser einordnen zu können. Dabei können Zahlen aus Benchmarks besonders als initiale Orientierungshilfe dienen und unterstützen bei der erstmaligen Definition realistischer Zielwerte. Newsletter-Kennzahlen und E-Mail-Marketing-Benchmarks helfen Dir außerdem dabei, Deine E-Mail-Marketing-Strategie zu verfeinern, Deine Zielgruppe besser zu erreichen und den Erfolg Deiner Marketingaktivitäten zu steigern.
Dabei ist eine gewisse Vorsicht beim Vergleich der eigenen Erfolge, mit denen aus Benchmarks geboten. Wie bereits erwähnt, beeinträchtigen verschiedene Standards und Bezeichnungen die Vergleichbarkeit von Kennzahlen. So performen E-Mail-Marketing-Kampagnen an B2B-Zielgruppen beispielsweise anders als Kampagnen an B2C-Zielgruppen.
Über Branchen hinweg können zudem erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Erfolgskennzahlen festgestellt werden. Standardisierte Branchendefinitionen existieren nicht. Das ist auch der Grund, weshalb Benchmarks mehrerer Anbieter nur grobe Vergleichswerte liefern. Darüber hinaus ist auch ein Vergleich mit Kennzahlen internationaler Reports schwierig, weil zum Beispiel die rechtlichen Rahmenbedingungen, aufgrund kultureller Unterschiede oder heterogener Definitionen von Kennzahlen, von Land zu Land unterschiedlich sind.
Noch wichtiger als der Wettbewerber-Vergleich sind die eigenen Erfahrungen aus vergangenen Newsletter-Kampagnen. Diese sowie die initial definierten Ziele für den Kanal „E-Mail“ liefern einen aussagekräftigen Anhaltspunkt. Dieser wiederum kann regelmäßig mit (Branchen-)Benchmarks verglichen werden, um zu messen, wie sich die eigenen Ergebnisse im Vergleich zur Branche entwickelt haben.

Wir haben auch in diesem Jahr wieder unseren Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2025 veröffentlicht. Vergleiche jetzt Deine KPIs mit aktuellen Branchen- und Zielgruppenwerten.
Wie kein anderes Thema beschäftigt der Datenschutz seit einigen Jahren jeden Marketer.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU schützt die Privatsphäre aller EU-Bürger·innen und zieht jene in die Verantwortung, die personenbezogene Daten sammeln, nutzen, speichern oder anderweitig verarbeiten.
Ist Dein Unternehmen in der EU ansässig und/oder arbeitet mit Kund·innen von dort, muss darauf geachtet werden den Anforderungen der DSGVO zu entsprechen – gegebenenfalls sollte Fachpersonal konsultiert werden.
Hier einige Anforderungen, um E-Mail-Tracking DSGVO-konform zu betreiben:
Die Pseudonymisierung von Daten kann ein guter Mittelweg sein, um weiterhin Rückschlüsse zu ziehen und Kennzahlen auszuwerten.
In jedem Fall sollte den Nutzer·innen gegenüber Transparenz gezeigt und dargelegt werden, dass deren Privatsphäre respektiert wird. Außerdem hilft es, ihnen den Grund und die Vorteile des E-Mail-Trackings darzulegen.
In diesem Inxmail Compact sprechen Steffi und Joanna darüber, warum Tracking-Permissions der Schlüssel zu smartem, personalisiertem und automatisiertem E-Mail-Marketing sind – und wie Unternehmen sie rechtssicher einholen.
Erfahre, welche Funktionen erst durch sauberes Tracking möglich werden, wie du Einwilligungen korrekt einholst und was Unternehmen unbedingt prüfen sollten.
Unser Performance-Check bietet eine umfassende Analyse Deiner E-Mail-Marketing-Maßnahmen. In fünf Modulen analysieren wir Deinen Anmeldeprozess, die Zustellbarkeit, die Gestaltung und die Kennzahlen sowie den Automatisierungsgrad Deiner E-Mail-Kampagnen. Unser Expertenteam identifiziert Optimierungspotenziale und spricht konkrete Handlungsempfehlungen aus.
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