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Zustellrate

Die Zustellrate gibt prozentual an, wie viele der versendeten E-Mails tatsächlich zugestellt wurden. Somit ist sie das Gegenstück zur Bouncerate und eine weitere Kennzahl zur Bewertung der Verteilerqualität. Die Zustellrate sollte stets über 95 Prozent liegen.

Die Interpretation der Kennzahl ist mit Vorsicht zu genießen. Die Zustellrate verrät nämlich lediglich, wieviel Prozent der E-Mails nicht als Bounces abgewiesen wurden, beziehungsweise wieviel Prozent der E-Mails von den Mailservern der Empfänger angenommen wurden. Trotzdem landen nicht zwangsläufig alle verbleibenden E-Mails auch im Posteingang der Empfänger. Zugestellte E-Mails können immer noch von Spamfiltern aussortiert werden. Die Bezeichnung „Zustellrate“ ist dadurch etwas irreführend.

Internet-Service-Provider filtern zusätzlich E-Mails von Absendern mit schlechter Reputation aus. Professionelle E-Mail-Marketing-Anbieter sind Mitglied der Certified Senders Alliance und erfüllen komplexe Rahmenbedingungen der Internet–Service-Provider, um eine reibungslose Zustellung der Mailings zu garantieren.

Weitere Informationen zur Zustellbarkeit erfahren Sie im gleichnamigen Kapitel.

Berechnung der Zustellrate

Berechnung der Zustellrate:

Alternativ, wenn die Bouncerate bekannt ist:

Rechenbeispiel:

Ein Mailing wurde an 10.000 E-Mail-Adressen versendet. 500 Adressen davon resultieren in einem Hardbounce.

10.000 versendete E-Mails - 500 Hardbounces / 10.000 versendete E-Mails *100 % = 95 % Zustellrate

Tipps zur Optimierung der Zustellrate

Damit Newsletter und Transaktionsmails nicht im Spam-Ordner landen, sind eine hohe Reputation und die Einhaltung der Richtlinien für rechtssicheres E-Mail-Marketing essentiell. Grundsätzlich gelten also die Tipps aus dem vorherigen Kapitel zur Bouncerate, weshalb an dieser Stelle auf den vorherigen Abschnitt verwiesen werden kann.