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Größentest

Ein Größentest gibt vor dem Versand eines Mailings Auskunft darüber, welche Größe das Mailing im Posteingang des ausgewählten Empfängers haben wird. Das kann wichtig sein, um bei ein paar Inhalten nachzubessern. Denn die Größe eines Newsletters hat entscheidenden Einfluss auf die Versand- und Ladegeschwindigkeit sowie die anfallenden Kosten für den Versand.

Grundsätzlich gilt: Je größer ein Newsletter ist, desto länger dauert auch der Versand. Bei den meisten Mailings wird dieser Faktor nur eine untergeordnete Rolle spielen, kann in dringlichen Fällen aber störend werden. Bei einer einzigen E-Mail wäre das nicht so schlimm – beim Versand an tausende Empfänger nimmt die Versandzeit jedoch deutlich zu.

Zudem ist die Größe auch für den Empfänger nicht unwichtig: Je nach Art des Mailings dauert der Aufbau entsprechend länger, wenn der Newsletter eine gewissen Größe überschreitet oder die Internetverbindung gering ist. Außerdem kommt das Postfach so schnell an die Speichergrenze, sodass E-Mails verloren gehen, weil diese aufgrund eines überfüllten Postfaches nicht zugestellt werden.

Zu guter Letzt ist es für den Versender auch eine Kostenfrage: Die meisten E-Mail-Marketing-Programme rechnen den Versand von Newslettern zwar meist anhand der Stückzahl ab. Dennoch entstehen Zusatzkosten durch größere Mailings, wenn diese einen zuvor ausgemachten Wert überschreiten.

Deshalb achten Sie auf die Mailing-Größe und überprüfen Sie diese vor jedem Versand. Bei professionellen E-Mail-Marketing-Systemen wird die Mailing-Größe automatisch getestet und entsprechende Warnungen angezeigt. Ist Ihr Mailing größer als 150 Kilobyte, sollten Sie das Mailing optimieren. Indizien für ein großes Mailing sind zum Beispiel eingebettete Bilder in einer hohen Auflösung oder Anhänge. Deshalb sollten Sie nur die wichtigsten Bilder, wie Banner, Firmenlogos oder Bilder-Buttons, einbetten. Produktbilder verlinken Sie am besten immer. Ist Ihr Mailing zu groß, können Sie Bilder komprimieren oder aber diese auf einen Webspace auslagern und verlinken anstatt einzubetten. Vermeiden Sie außerdem große Dateianhänge. Auch hier können Webspaces helfen.

Bildunterdrückungstest

Dieser spezielle Test ist besonders im Zusammenhang mit der Größe eines Mailings sinnvoll. Allerdings sollte man zunächst über den Ursprung des Begriffs Bescheid wissen. Die Bildunterdrückung rührt nämlich daher, dass sie die Privatsphäre des Empfängers schützen soll. Werden keine Bilder in der Mail heruntergeladen, kann der Versender auch nicht sehen, ob eine E-Mail geöffnet wurde oder nicht. Grund dafür ist, dass das Zählpixel in einer E-Mail auch als Bild gilt und heruntergeladen werden muss, um eine E-Mail tracken zu können.

Bilder, die in ein Mailing eingebettet sind, werden immer angezeigt. Das kann dann sinnvoll sein, wenn ein Empfänger ein Bild unbedingt in dieser Form bekommen soll. Vorstellbar ist eine besonders auffällige Header-Grafik, die hervorgehoben werden soll. Auch bei Call-to-Actions kann das Sinn machen. In den meisten Fällen sorgen eingebettete Bilder jedoch für unerwünschte Nebeneffekte: Zum einen machen sie das Mailing größer – und somit teurer und langsamer im Versand. Zum anderen interpretieren manche E-Mail-Clients die eingebetteten Bilder als Anhang, was wiederum den Spam-Filter auf den Plan rufen kann.

Ein Bildunterdrückungstest sorgt jedenfalls dafür, dass Ihr Mailing für den Ernstfall gerüstet ist. Anders ausgedrückt: Der Test gibt an, ob Sie bei jedem Bild auch einen Alternativtext hinterlassen haben, falls der E-Mail-Client die Bilder nicht anzeigt. So besteht die Chance, dass der Empfänger Ihr Mailing auch ohne Bilder versteht. Im besten Falle animiert ihn das sogar auf den Button „Bilder herunterladen“ zu klicken.