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Zusammen geht mehr: Newsletter-Schnittstellen und E-Mail-Marketing-Integration (Teil 1)

  • 04.09.2018 von Stefanie Griesser
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Durch die Integration der E-Mail-Marketing-Lösung in bestehende Systemlandschaften und Automatisierungsprozesse lässt sich das Potential von Newslettern und Transaktionsmails um ein Vielfaches steigern. Welche Newsletter-Schnittstellen es gibt und wie diese für mehr Effizienz sowie höhere Conversions sorgen, zeigen wir in dieser Blog-Serie. Im ersten Beitrag geben wir einen Überblick über Integrationsmöglichkeiten im E-Mail-Marketing und erklären, worauf es dabei ankommt.

Zusammen geht mehr: E-Mail-Marketing flexibel integrieren

E-Mail-Marketing-Integration nach dem Best-of-Breed-Ansatz

Hinter dem Best-of-Breed-Ansatz verbirgt sich das Prinzip, spezialisierte Systeme für unterschiedliche Anwendungsfälle über Schnittstellen miteinander zu verbinden. Dabei macht jedes System das, was es am besten kann. Eine Anbindung der E-Mail-Marketing-Lösung an CRM-, Online-Shop-, ERP-Systeme, CMS oder Kampagnenmanagement- sowie Webanalyse-Tools verhilft so zu einem ganzheitlichen Kundendialog und persönlicherer Kommunikation.

Auch wenn das erstmal paradox klingt, die Abmeldung vom Newsletter sollte so einfach wie möglich gestaltet werden. Demnach sollte jedes Mailing den List-Unsubscribe-Header sowie einen einfach auffindbaren Abmeldelink enthalten. So können Empfänger den Newsletter abbestellen, wenn sie ihn nicht mehr als relevant erachten.

Melden sich dadurch nicht mehr Empfänger vom Newsletter ab? Nur wenn die Inhalte nicht relevant für sie sind. Der Grund für eine Abmeldung ist in der Regel nicht die Einfachheit des Abmeldeverfahrens, sondern die fehlende Relevanz oder die zu große Häufigkeit der Versendungen des jeweiligen Newsletters. Dann bringt es auch nichts, wenn die Empfänger noch auf der Verteilerliste stehen, aber die Newsletter nicht lesen.

Durch clevere Vernetzung arbeiten unterschiedliche Systeme optimal zusammen: Die E-Mail-Marketing-Lösung versendet Newsletter, Transaktionsmails und Kampagnen-Mailings wie Geburtstagsaktionen oder Willkommensstrecken. Der Online-Shop verkauft Produkte. Das Webtracking misst den Erfolg unterschiedlicher Kanäle, während das CRM-System die Kundendaten verwaltet. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von einfach bis komplex: Die Ausgestaltung hängt von den spezifischen Anforderungen, Zielen und Voraussetzungen der Unternehmen ab.

Die Vorteile des Best-of-Breed-Ansatzes sind vielschichtig: Da einzelne Bausteine ausgetauscht werden können, verhilft der Best-of-Breed-Ansatz Unternehmen einer schnelleren time-to-market als All-in-One-Lösungen. Die Software ist schneller einsatzbereit und es fallen geringere Implementierungskosten an.[nbsp]

Zudem bleiben Unternehmen flexibel und können einfacher auf wechselnde Marktanforderungen reagieren. Für viele Firmen ist es außerdem wichtig, dass sie nicht von einem einzigen Softwareanbieter abhängig sind, der Zugang zu all ihren Daten hat.

Nutzen von E-Mail-Marketing-Integration

Welchen Vorteil hat die Anbindung der E-Mail-Marketing-Lösung an die Systemlandschaft? Durch die Verknüpfung der spezialisierten Systeme profitieren Unternehmen von Synergien und sie können ihre Kommunikation systematisch auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichten. Die Kundenkommunikation wird zielgerichteter und individueller, durch Automatisierungen bleibt sie dabei effizient.

Als Versender sollte ich auch selbstständig von Zeit zu Zeit meinen Verteiler bereinigen. Durch das Entfernen inaktiver Adressen steigt die Qualität der Verteiler und die Kennzahlen der Newsletter-Versendungen werden valider.

Texte, Bilder, Kunden- oder Produktdaten aus CRM-, CMS-, Online-Shop- und ERP-System fließen automatisiert in E-Mail-Kampagnen ein. Die Inhalte können personalisiert und ereignisgesteuert versenden werden. Die Empfängerreaktionen reichern wiederum die Kundendaten an und stehen kanalübergreifend zur Verfügung. Eine Anbindung der E-Mail-Marketing-Software an ein Kampagnenmanagement-Tool ermöglicht darüber hinaus effizientes Multichannel-Marketing.[nbsp]

Manche Systeme wie Online-Shops bringen Mailing-Funktionen bereits mit. Reicht das nicht vollkommen aus? Diese Mailing-Funktionen sind jedoch meist rudimentär und im Handling umständlich. Spezialisierte E-Mail-Marketing-Tools bieten hier mehr Möglichkeiten für die Effizienz und Gestaltung von Mailings. Dazu gehören E-Mail-Templates für eine einfache Newsletter-Erstellung, Responsive Design sowie Auswertungen in Echtzeit. Der wichtigste Punkt betrifft jedoch die Deliverability: Eine spezialisierte E-Mail-Marketing-Software erfüllt wichtige Voraussetzungen für eine zuverlässige E-Mail-Zustellung, zum Beispiel Whitelisting. E-Mails, die aus Systemen wie Online-Shops versendet werden, erfüllen das unter Umständen nicht.[nbsp]

Newsletter-Schnittstellen: Worauf kommt es an?

Damit sich die Vorteile des Best-of-Breed-Ansatzes entfalten, müssen E-Mail-Marketing-Lösungen und -Anbieter einige Voraussetzungen erfüllen.

Bei Best-of-Breed-Lösungen ist besonders wichtig, dass sie sich flexibel in die bestehende Systemlandschaft und Prozesse des Unternehmens einfügen. So können dort bereits etablierte Systeme, zum Beispiel das CRM-Tool, angebunden und weiter genutzt werden. Dafür essentiell sind leistungsstarke, flexible Schnittstellen, eine fundierte Beratung und ein verlässlicher Service.

Die Software sollte genügend Spielraum an Funktionen und Leistungsfähigkeit mitbringen für spätere Anpassungen – schließlich können sich Ziele und Marktanfordungen ändern. Unternehmen gewinnen dadurch Flexibilität für die Zukunft. So können sie im E-Mail-Marketing recht einfach starten, um zu testen, was gut für sie funktioniert, und haben später trotzdem genügend Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln – hinsichtlich der Komplexität oder des Versandvolumens.

Äußerst wichtig bei der E-Mail-Marketing-Integration sind Beratung und Service: Dabei kommt es auf einen durchgängig verlässlichen Ansprechpartner und Support an – von der Erstberatung über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb. Es ist notwendig, dass der Lösungsanbieter die Anforderungen, Systemlandschaften und Prozesse des Unternehmens genau ansieht und die Datenflüsse versteht. Erst damit ist ein fundiertes Konzept möglich und erst dann zeigt sich auch der tatsächliche Aufwand. Wichtig ist die Transparenz der Kosten von Anfang an: Als Kunde möchte man schließlich keine bösen Überraschungen erleben, wie unerwartete Extrakosten für Serviceleistungen oder nicht einkalkulierte Zusatzkosten für nachträgliche Anpassungen.

Im Idealfall erstellt der Dienstleister mit dem Kunden einen gemeinsamen Fahrplan. Wichtige Fragen dabei sind: Gibt es dringliche Herausforderungen, beispielsweise Zustellungsprobleme von Newslettern oder wichtigen Transaktionsmails wie Rechnungen? Welche Maßnahmen bieten den größten Hebel und erzielen mit kleinem Aufwand den größten Nutzen?[nbsp]

Anwendungsbeispiele von E-Mail-Marketing-Integration in verschiedenen Branchen zeigen wir im zweiten Teil der Blog-Serie.

Sie haben Fragen oder benötigen weitere Informationen? Schicken Sie uns einfach Ihre Anfrage, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

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Über den Autor

Stefanie Griesser

Die Autorin hat das Unternehmen mittlerweile verlassen.

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