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Ship-it Days: Was hat Amazons Alexa mit Inxmail zu tun?

  • 19.10.2017 von Stefan Biermann
  • Rubrik: Arbeitswelt

Innovationen werden von Menschen gemacht – deshalb hat die individuelle Entwicklung der Mitarbeiter bei Inxmail einen sehr hohen Stellenwert. Um neue Ideen auszuprobieren, haben Inxmailer verschiedene Räume zur Verfügung: einer davon ist der sogenannte „Ship-it Day“. Wir haben unseren Kollegen Stefan gefragt, was es damit auf sich hat und mit welcher Idee er beim letzten Ship-it Day teilgenommen hat.

Inxmail: Hallo Stefan. Bitte erkläre kurz, was Ship-it Days sind.

Stefan: Ein Ship-it Day widmet sich einem innovativen Thema, für das im normalen Alltag oft keine Zeit ist. An diesem Tag arbeitet man teamübergreifend mit anderen Kollegen an Ideen, die man selbst schon immer mal umsetzen wollte. Natürlich sollte das Thema immer in einem gewissen Bezug zu Inxmail stehen, es muss aber nicht zwangsläufig direkt mit einem Produkt wie Inxmail Professional oder Inxmail Commerce zusammenhängen. Das Projekt kann sich auch um Teamarbeit oder Gestaltung der Büroräume drehen.

Inxmail: Was hat dich dieses Mal motiviert am Inxmail Ship-it Day teilzunehmen?

Stefan: Ein Ship-it Day ist sehr arbeitsintensiv. Im Endeffekt hat man nur einen Tag Zeit, um seine Idee soweit zu formen, dass man etwas vorzeigen kann. Das reizt mich an den Ship-it Days, aber noch wichtiger ist es mir, mit Kollegen aus anderen Teams zusammenzuarbeiten und mich mit ihnen auszutauschen.

Inxmail: Wie oft hast du bereits an den Ship-it Days teilgenommen?

Stefan: Insgesamt schon vier Mal.

Inxmail: Mit welchem Thema hast du dich dieses Mal beschäftigt?

Stefan: Mit der digitalen Sprachsteuerung Alexa von Amazon. Ich hatte die Idee, Alexa zu nutzen, um bestimmte Informationen aus Inxmail Professional abzurufen – beispielsweise Alexa zu fragen, wie mein letztes Mailing performte. Das klingt im ersten Moment ziemlich banal, ist aber doch etwas komplizierter: Man muss zum Beispiel beachten, dass die Antwort von Inxmail Professional an Alexa innerhalb von acht Sekunden vorliegen muss, damit Alexa die Antwort vorliest. Ansonsten wird die Konversation beendet. Das liegt daran, dass der Mensch im Normalfall davon ausgeht, innerhalb von zehn Sekunden eine Antwort zu bekommen, da der Gesprächspartner in der Regel danach kein Interesse mehr an einer Fortsetzung der Konversation hat. Acht Sekunden klingen zwar immer noch viel, die gestellte Frage muss aber erst von Alexas Künstlichen Intelligenz interpretiert werden, um die richtigen „Keywords“ an den von uns am Ship-it Day entwickelten Service weiterzuleiten. Der Service wiederrum holt sich die relevanten Informationen von Inxmail Professional und verpackt diese so, dass Alexa sie vorlesen kann und leitet sie an die „Alexa-Cloud“ weiter. Zu guter Letzt wird die Information dann an das Alexa-Gerät gesendet. Im Endeffekt sind die Daten also fast einmal komplett um die Welt gereist, bevor das Gerät die Antwort vorliest.

Inxmail: Wie bist du auf diese Idee gekommen?

Stefan: Ich nutze Alexa bei mir Zuhause für die Hausautomatisierung. Sprich, ich kann zum Beispiel darüber das Licht im Esszimmer oder die Heizung in den einzelnen Räumen regulieren. Deshalb ist mir die Idee in den Sinn gekommen, Inxmail Professional mit Alexa zu steuern. Die Sprachsteuerung von Software steckt im Allgemeinen noch ziemlich in den Kinderschuhen, weshalb es meiner Meinung nach auch nicht schaden kann, erste Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln.

Inxmail: Wie helfen dir die Ship-it Days bei deiner täglichen Arbeit?

Stefan: Die im Rahmen der Ship-it Days umgesetzten Projekte tragen nicht immer unmittelbar zu einer grundlegenden Optimierung der täglichen Arbeit bei. Hilfreich sind insbesondere die Erfahrungen, die man bei der Umsetzung eines Projektes am Ship-it Day macht und dabei die Denkweisen der Kollegen kennenzulernen.

Über den Autor

Stefan Biermann

Stefan Biermann ist Consultant im Connected Solutions Team bei Inxmail. Zu seinem Spezialgebiet gehören Integrationslösungen für die nahtlose Anbindung von Inxmail an Drittsysteme. In diesem Rahmen berät er Kunden rund um die Nutzungsmöglichkeiten der Inxmail Professional API in ihrer Systemlandschaft. Zu seinem Handwerkszeug gehören neben der Beratung auch die Umsetzung von komplexen Kundenprojekten sowie Anwenderschulungen rund um die Schnittstelle. Als Mitglied der „Dev-Ops Gilde“ treibt er zudem Prozessverbesserung bei Inxmail aktiv voran.

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