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Segmentierung mit Daten aus dem E-Commerce-Tracking (Teil 6)

  • 09.02.2015 von Michael Waßmer
  • Rubrik: Fachwissen

Im vorherigen Beitrag der Serie Connected E-Mail-Marketing ging es um Conversion-Tracking. Die dabei erfassten Daten können die Grundlage für eine zielgenaue Segmentierung von Empfängern darstellen. Dabei werden Online-Shop-Besucher anhand ihrer Interessen und ihres Verhaltens in verschiedene Segmente eingeteilt. Man spricht deshalb auch von Behavioral Targeting.

Behavioral Targeting im Newsletter

Die dafür benötigten Daten werden durch das Conversion Tracking oder Web-Tracking erfasst. Die unterschiedlichen Segmente können anschließend mit Hilfe der E-Mail-Marketing-Versandlösung zielgenau angesprochen werden. Verschiedene Segmente können dabei beliebig kombiniert werden.

Entsprechende Kampagnen sind für die Empfänger sehr relevant und deshalb besonders erfolgreich. Wie der grundsätzliche Ablauf beim Behavioral Targeting ist, zeigt folgendes Schaubild.

Segmentierung mit Produktbezug

Segmente lassen sich auch mit Produktbezug bilden. So können beispielsweise Warenkorbabbrecher gezielt angeschrieben werden, wie die Beispiele auf dem folgenden Schaubild zeigen.

Beim Beispiel BTI konnten durch Warenkorb-Abbruch-Mailings ca. 15 Prozent der Warenkorbabbrecher zu Käufern gemacht werden. Der Versand an Warenkorb-Aussteiger kann vollständig automatisiert und zeitlich verzögert erfolgen.

Für produktspezifische Kampagnen können Besucher eines einzelnen Produkts angesprochen werden. Auch Besucher einer bestimmten Unterkategorie wie zum Beispiel Damenschuhe können direkt angesprochen werden.

Auch lassen sich besonders treue oder seltene Kunden mit hohen Umsätzen direkt ansprechen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Es lassen sich umfangreiche Cross- und Up-Selling-Maßnahmen realisieren.

Segmentierung ohne Produktbezug

Eine weitere Möglichkeit ist die Segmentierung ohne Produktbezug. Damit können besonders häufige oder besonders seltene Besucher angesprochen werden.

Auch lassen sich lange abwesende Kunden direkt mit Win-Back-Mailings ansprechen, wie in den zwei Beispielen auf folgendem Schaubild zu sehen ist.

Eine weitere Möglichkeit ist, neu registrierte Kunden ohne eine einzige Bestellung direkt anzugehen und zum ersten Kauf zu bewegen.

Auch können Empfänger an bald endende Aktionen oder noch nicht eingelöste Gutscheine erinnert werden, wie im dritten Beispiel auf dem Schaubild zu sehen ist.

Weitere Beiträge der Serie:

Über den Autor

Michael Waßmer

Michael Waßmer ist fachlicher Leiter Online- und Performance-Marketing bei Inxmail. Als Experte für E-Mail-Marketing und "irgendwas mit Computern" ist der ehemalige Trainer und Consultant zudem Autor zahlreicher Fachbeiträge und Blogartikel.

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