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Tipps für den Newsletterversand: Auf Zeitpunkt und Frequenz kommt es an

  • 27.06.2017 von Sina Grahlow
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Öffnungs- und Klickrate von Newslettern variieren stark je nach Versandzeitpunkt. Dies belegen verschiedene Studien. Aber wann ist der richtige Versandzeitpunkt? Und welches die richtige Versandfrequenz? Wir verraten Ihnen, wie Sie diese für Ihr E-Mail-Marketing finden und Ihre Kennzahlen verbessern können.

Tipps für den Newsletterversand

Tipps für den richtigen Versandzeitpunkt

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien zum Thema Versandzeitpunkt im E-Mail-Marketing, allerdings präsentieren diese meist unterschiedliche Ergebnisse. Der beste Weg zum erfolgreichen Newsletter sind deshalb Tests mit der eigenen Zielgruppe. Studien liefern jedoch nützliche Anhaltspunkte, an denen Sie sich für Ihre Tests orientieren können. So gestalten Sie die Testphase kürzer und kommen schneller zu Ergebnissen.

Newsletter für B2B-Kunden versenden

Eine erste grobe Richtschnur für Ihren Versandzeitpunkt können Sie zum Beispiel in unserem aktuellen E-Mail-Marketing-Benchmark 2017 finden. Dieser zeigt für die Zielgruppe B2B, dass die mittlere Öffnungsrate am Freitag und Sonntag zwei Höhepunkte erreicht. Sonntags versendete Mailings haben im Mittel die höchste Öffnungsrate dicht gefolgt von Freitag. Samstags versendete Mailings haben hingegen die niedrigste.

Für 2018 zeigt sich ein ähnliches Bild. Mails, die am Wochenende rund um Mitternacht versendet werden (Sonntag zwischen 0 und 3 Uhr: 58,6 Prozent), haben die höchste Öffnungsrate, da sich diese Newsletter am Montagmorgen weit oben im Posteingang des Emfpängers befinden.

Newsletter für B2C-Kunden versenden

Die mittlere Öffnungsrate für die Zielgruppe B2C zeigt einen anderen Verlauf als die B2B-Kurve. Sie schwankt teilweise erheblich im Wochenverlauf. Die Öffnungsrate nimmt im Wochenverlauf bis Donnerstag ab und erreicht am Samstag den höchsten Wert, um am Sonntag noch einmal deutlich zu sinken. Bei Mailings mit der Zielgruppe B2C ist davon auszugehen, dass die Bereitschaft, am Wochenende die E-Mails zu öffnen größer ist als bei geschäftlichen E-Mails.

Der Benchmark 2018 zeigt, dass sich im B2C-Bereich die höchsten Öffnungsraten Mailings, die am Montag zwischen 3 und 6 Uhr (60,1 Prozent) versendet werden mit Versandzeitpunkten am Nachmittag oder spät abends teilen. Dafür müssen Sie nicht nachts an Ihrem Schreibtisch sitzen. Eine gute Newsletter-Software bietet die Möglichkeit, den Versandzeitpunkt zu hinterlegen und Mails automatisiert zu versenden.

Darüber hinaus finden Sie weitere Details für die Zielgruppen B2B und B2C zu Versandtag und -uhrzeit und viele weitere typische Kennzahlen im E-Mail-Marketing-Benchmark 2018. Jetzt kostenlos downloaden.

Ergänzen Sie diese Anhaltspunkte um Ihr Wissen über Ihre Zielgruppe sowie um weitere Faktoren:

  • Merkmale wie Alter, Geschlecht, Beruf, Position oder Interessen helfen Ihnen dabei herauszufinden, wann Ihre Empfänger am besten zu erreichen sind.
  • Saison und Wetter haben ebenfalls einen Einfluss auf Ihren Newsletter (z. B. gegen Jahresende rund 35% mehr Versand als im Jahresdurchschnitt oder schlechtere Kennzahlen an sonnigen Tagen).
  • Die genaue Analyse Ihrer Website liefert wichtige Indizien, wie Ihre Zielgruppe tickt und wann der größte Bedarf für Ihr Thema besteht. Gibt es eine Regelmäßigkeit, wann die meisten Besucher zu verzeichnen sind? Gibt es einen Peak? Versenden Sie genau an diesem Tag und zu dieser Uhrzeit. Erfahrungsgemäß erfolgen die meisten Öffnungen in den ersten Stunden nach Versand.

Verschiedene Versandzeitpunkte testen

A/B Splits helfen Ihnen bei den Tests, den richtigen Versandzeitpunkt zu ermitteln. Testen Sie im Laufe der Zeit jeden Tag und Zeitraum (z.B. morgens, mittags, nachmittags, abends) und tragen Sie die Ergebnisse in einer Versandmatrix ein. Dies hilft Ihnen, den perfekten Versandzeitpunkt zu finden.

Wir empfehlen, die Auswertung des Mailingvergleichs näher zu betrachten. Vergleichen Sie mehrere Mailings an die gleiche Zielgruppe anhand von Öffnungen, Klicks und Abmeldungen miteinander. Gibt es ein Mailing mit einer wesentlich höheren Öffnungsrate? Nehmen Sie dieses Mailing genauer unter die Lupe. Was war anders? Wie war jeweils der Betreff? Wurde ein anderer Absender verwendet? Gibt es Unterschiede, die sich auf die Öffnungen auswirken könnten, beispielsweise der Versand zu einer anderen Zeit? Nutzen Sie diese Erkenntnisse für den nächsten Versand und lassen Sie diese, wenn nötig, in einen A/B-Split-Test einfließen.

Die richtige Versandfrequenz für Newsletter

Was erwartet der Empfänger von Ihnen? Welche Frequenz haben Sie angekündigt? Wie dringlich sind die Inhalte für Ihre Empfänger? Und kennen Sie den Lebenszyklus Ihrer Empfänger? Nutzen Sie dieses Wissen für die Versandfrequenz Ihrer Newsletter.

Versenden Sie nur, wenn Sie etwas zu sagen haben und vor allem passgenau. Versuchen Sie einen Mittelweg zwischen zu viel und zu wenig Versand zu finden und halten Sie den Rhythmus. Der häufigste Abmeldegrund von einem Newsletter ist eine zu hohe Versandfrequenz.

Wir empfehlen, den zukünftigen Leser bereits bei seiner Anmeldung zum Newsletter über die Versandfrequenz zu informieren. Oder besser noch, lassen Sie den Empfänger die Versandfrequenz bzw. die Themen selbst wählen.

Fragen Sie bei der Abmeldung auf freiwilliger Basis nach dem Grund, denn über 50% der Abmelder sind bereit diesen mitzuteilen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um einen möglichen nachteiligen Zusammenhang zwischen Kontakthäufigkeit und Abmelderate zu erkennen.

Weitere Tipps für einen erfolgreichen Versand im E-Mail-Marketing

Neben Versandzeitpunkt und -frequenz gibt es weitere ausschlaggebende Faktoren für den Erfolg von E-Mail-Kampagnen. Im Folgenden eine Auswahl:

  • Absenderadresse und Betreffzeile: Wird das Mailing geöffnet oder ungelesen in den Papierkorb verschoben? Lesen Sie Sie in unserem Blog was es zu beachten gibt.
  • Bounce-Management: Wie Sie Rückläufer nicht nur vermindern, sondern von Anfang an verhindern, lesen Sie in unserem Gastbeitrag im E-Mail-Marketing Forum.
  • Zertifizierter Mailversand: Ein Whitelisting des Versandunternehmens stellt sicher, dass Ihr Mailing nicht im Spamfilter untergeht. Inxmail ist zertifizierter Versender und Gründungsmitglied der Certified Senders Alliance (CSA), dem ersten deutschlandweiten Whitelist-Projekt. Das Positivlistenprojekt CSA dient dazu, dass seriöse E-Mails nicht im Spamfilter untergehen, sondern im Postfach des Empfängers ankommen.
  • E-Mail-Marketing-Strategie: Eine gute Strategie hilft Ihnen, Newsletter zu erstellen, die Ihre Kunden und Empfänger begeistern.
  • Newsletter-Verteiler: Grundlage für erfolgreiches E-Mail-Marketing ist ein gut aufgebauter Verteiler.
  • Newsletter-Software: Eine gute Software bietet Ihnen ausreichende Möglichkeiten, Ihre Mails nach Ihren Wünschen zu erstellen und automatisiert zu versenden.

Über den Autor

Sina Grahlow

Sina Grahlow arbeitet als Account Managerin im Bereich Customer Care Services und hilft den Kunden bei ihren Anwendungsfragen rund um Inxmail Professional. Besonders spannend findet sie, dass die Kunden tägliche neue Anforderungen stellen und wie man diese gemeinsam mit Inxmail Professional erfolgreich umsetzen kann.

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