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Newsletter optimieren mit Split-Tests

  • 29.06.2017 von Carola Lay
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Split-Tests gehören zu den wirkungsvollsten Mitteln mit denen Versender ihre Newsletter optimieren können. Anstatt sich auf die Vorlieben von Kollegen und Vorgesetzten zu verlassen, gehen clevere E-Mail-Marketer den einfachen Weg und testen fragliche Elemente direkt an der Zielgruppe. Das spart Aufwand und überzeugt durch positive Ergebnisse. Welche Arten von Tests es gibt und wie Sie A/B-Tests und Co. richtig einsetzen, zeigt unser Blogbeitrag.

Was sind Newsletter-Split-Tests?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Newsletter-Split-Tests:

Newsletter-Split-Tests an alle Empfänger, auch bekannt als A/B-Split-Test: Die komplette Empfängermenge wird in mehrere Teilmengen aufgeteilt, von denen jede eine Variante des Mailings erhält. Die Anzahl der Empfänger pro Variante kann gleichmäßig oder unregelmäßig verteilt sein.

Newsletter-Split-Tests mit manuellem oder automatischem Versand der Gewinnervariante: Der bereits beschriebene Variantenversand erfolgt in diesem Fall nur an eine Teilmenge der Empfänger. Die Gewinnervariante wird manuell oder automatisiert an die restlichen Empfänger versendet. Das Gewinnerkriterium kann die Öffnungsrate, die Abmelderate, die Klickrate aller Links oder eines bestimmten Links sein.

Je nachdem welche Kennzahl beeinflusst werden soll, können verschiedene Elemente eines Mailings getestet werden: Betreffzeilen, Absenderadresse und Versandzeitpunkt zielen auf die Öffnungsrate ab. Bilder, Farben, Texte und Call-to-Action-Schaltflächen beeinflussen die Klickrate. Durch kontinuierliches Testen können auch die Abmelde- und die Beschwerderate reduziert werden.

Voraussetzungen für Split-Tests

Professionelle E-Mail-Marketinglösungen bieten optimale Voraussetzungen für Split-Tests, da sie alle nötigen Werkzeuge dafür mitbringen: die Erstellung der Varianten, die Personalisierung einzelner Elemente und den automatisierten Versand. Der E-Mail-Versender entscheidet, ob er die Gewinnervariante manuell oder automatisiert versenden möchte.

Newsletter-Split-Tests sind für jeden E-Mail-Marketer interessant. Oft reicht schon die Optimierung der Betreffzeile aus, um die Öffnungsrate stark zu beeinflussen. Wer einmal angefangen hat zu testen, wird schnell feststellen, dass sich der Aufwand lohnt. Durch Split-Tests erreichen Sie eine gezieltere Ansprache Ihrer Empfänger – und das ist immer noch der beste Garant für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Vorteile durch Newsletter-Split-Tests

  • Höhere Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten: Der Erfolg eines Mailings und dadurch letztlich auch der dadurch generierte Umsatz, können durch A/B-Tests und Co. gesteigert werden.
  • Treue Abonnenten: Spannende Inhalte und regelmäßiger Mehrwert schaffen einen längeren Empfängerlebenszyklus.
  • Erfolgreiche Newsletter: Wer einmal angefangen hat zu testen, wird schnell feststellen, dass jeder Test neue Erkenntnisse über die Empfänger bringt. Regelmäßige Tests verbessern also nicht nur die Statistiken, sondern bringen langfristig einen besseren Einblick über die Struktur der Empfängerlisten und Vorlieben der Abonnenten.

6 Tipps für erfolgreiche Newsletter-Split-Tests

Um auswertbare Ergebnisse zu erhalten, sollten ein paar Grundregeln beachtet werden:

1.Nicht zu viel auf einmal testen: Es empfiehlt sich, die Anzahl der veränderten Elemente pro Test gering zu halten. Je mehr Veränderungen auftreten, desto schwieriger gestaltet sich danach die Auswertung.

2.Regelmäßig testen: Im Laufe der Zeit ergeben sich immer wieder Einflüsse, welche die Vorlieben der Empfängergruppe verändern können. Deshalb ist es wichtig, wiederholt zu testen.

3.Testpläne archivieren: Vor jedem Test sollte man sich überlegen, welche Ziele erreicht werden sollen. Testpläne geben nicht nur Aufschluss über aktuelle Tests, sondern man kann auch auf ältere Testergebnisse zurückgreifen und die gewonnene Erfahrung nutzen.

4.Testgruppen groß genug wählen: Damit das Ergebnis repräsentativ ist, müssen die Testgruppen groß genug ausgewählt werden.

5.Auf das Timing achten: Schon kurze Zeiträume zwischen den Versendungen der Varianten können die Ergebnisse verfälschen. Wenn es sich nicht um einen Versandzeitpunkt-Test, handelt ist es am besten, wenn die Varianten so zeitnah wie möglich oder parallel versendet werden.

6.Ganzheitliche Betrachtungsweise: Nicht nur die Öffnungs-, Klick- und Konversionsrate spielen eine Rolle. Auch Bounces, Abmelderate und evtl. die Beschwerderate sind wichtige Kennzahlen, die von den Optimierungen des Mailings profitieren.

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Über den Autor

Carola Lay

Die Autorin hat das Unternehmen mittlerweile verlassen. 

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