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Newsletter Design – Möglichkeiten & Grenzen

  • 26.09.2014 von Ralph Dors
  • Rubrik: Fachwissen

Ein erfolgreicher Newsletter lebt natürlich von seinen Inhalten, daneben spielt jedoch auch das Design eine wichtige Rolle. Welche Möglichkeiten es für das Newsletter Design gibt und ab welchem Punkt es schwierig wird bzw. man an die Grenzen des (aktuell) Machbaren stößt, haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengetragen.

Im Bereich der Webentwicklung gibt es eine stetige Veränderung. Alte Standards werden in regelmäßigen Abständen durch neue abgelöst und schaffen neue Möglichkeiten, beispielsweise zur Umsetzung von Designs. Leider finden diese technischen Neuerungen nur selten ihren Weg in die E-Mail-Clients, wodurch es zu, teilweise gravierenden, Unterschieden zwischen den Möglichkeiten bei der Erstellung von Newslettern oder Webseiten kommt.

Aufgrund dieser unterschiedlichen technischen Grundlagen lässt sich nachvollziehen, dass es auf Empfängerseite beim Einsatz unterschiedlicher E-Mail-Programme, noch dazu auf verschiedenen Endgeräten, zu unterschiedlichen Darstellungen derselben E-Mail kommen kann. Die Optimierung eines Newsletters sollte deshalb stets an Ihrer jeweilige Zielgruppe und deren E-Mail-Programme bzw. Endgeräte ausgerichtet sein.

Templates, die speziell auch für mobile Endgeräte optimiert werden, haben sich inzwischen etabliert und unterstützen zusätzlich den Erfolg eines Newsletters. Stark abweichende Darstellungsvarianten zwischen Desktop- und mobilen Geräten sollten vermieden werden, da diese Auswirkungen auf die Komplexität der technischen Umsetzung haben und ggf. auch nicht erforderlich sind.

Es ist außerdem ratsam, keine Videos in Newsletter einzubinden, da sie von den meisten E-Mail-Programmen nicht unterstützt werden. Durch die Verwendung von animierten GIF-Grafiken lassen sich diese jedoch adäquat ersetzen. Auf JavaScript sollte bei der Erstellung eines Newsletters ebenfalls verzichtet werden. Häufig ist dies eine Fehlerquelle für die Einstufung von Newslettern als Spam.

Das Newsletter Design hat auch Auswirkungen auf die Größe eines Mailings. Hier gilt es zu beachten, dass wichtige grafische Elemente, welche für die korrekte Darstellung des Newsletters nötig sind, als Anhang der E-Mail mitversandt werden müssen, wodurch das Datenvolumen anwächst. Entgegen dem Trend, bei Webseiten auch eigene Schriftarten verwenden zu können, stellt dies für einen Newsletter eine Herausforderung dar. Grund hierfür sind erneut die unterschiedlichen Darstellungsweisen von Browser und E-Mail-Programm. Aktuelle E-Mail-Programme unterstützen die notwendigen Technologien zur Darstellung ausgefallener Schriften zumeist nicht. Deshalb empfiehlt es sich, bei der Erstellung eines Newsletters auf Schriftarten zurückzugreifen, die von den jeweiligen Betriebssystemen standardmäßig mitgeliefert werden, wie zum Beispiel Arial, Verdana, Helvetica und Times New Roman.

Neben dem Einsatz von ausgefallenen Schriftarten sind auch Verläufe problematisch. Diese werden nicht von allen E-Mail-Programmen unterstützt und führen somit ebenfalls zu unterschiedlichen Darstellungen.

Um den Erfolg eines Newsletters erfassen zu können, wird häufig Link-Tracking eingesetzt. Bei der Verwendung von Tracking sollte stets darauf geachtet werden, dass dieses für eine spätere Auswertung nicht zu komplex ausfällt. Oft führen stark verschachtelte Tracking-Parameter dazu, dass die Komplexität eines Newsletter-Templates steigt.

Hier noch einmal zusammengefasst einige Empfehlungen, die Sie bei der Erstellung attraktiver Newsletter für Ihre Zielgruppe(n) beachten sollten:

  • Vermeiden Sie soweit möglich Hintergrundgrafiken. Diese werden nicht von allen E-Mail-Clients unterstützt.
  • Versuchen Sie anstelle eines Videos im Newsletter Ihre Abonnenten auf Ihre Internetseite zu leiten, um hier neben dem Video weitere Informationen bereitstellen zu können.
  • Sollten Sie Animationen benötigen, können diese in den meisten Fällen durch animierte GIF-Grafiken ersetzt werden. Achten Sie darauf, dass Sie ein aussagekräftiges Startbild wählen, da dieses dargestellt wird, wenn das E-Mail-Programm nicht mit animierten GIF-Grafiken umgehen kann.
  • JavaScript führt häufig dazu, dass Ihr Newsletter ggf. vom E-Mail-Server des Empfängers als Spam oder Phishing-Versuch eingestuft wird. Vermeiden Sie daher JavaScript in Ihren Mailings!
  • Erstellen Sie ein spezielles Tracking-Konzept, das Ihre Bedürfnisse erfüllt.
  • Editierbare Buttons sind technisch nicht immer einwandfrei umsetzbar. Hier empfehlen wir Ihnen als Alternative, verlinkte Bilder anstelle von Buttons einzusetzen.
  • Textumbrüche lassen sich innerhalb von Textfeldern nicht technisch erzwingen. Dies sollte bei der Erstellung des Newsletters beachtet werden.

Über den Autor

Ralph Dors

Der Autor hat das Unternehmen mittlerweile verlassen.

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