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Newsletter-Betreffzeile: 7 Tipps für mehr Erfolg

  • 22.08.2013 von Roman Schiffelholz
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Die Betreffzeile ist zweifellos einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg eines Newsletters. Denn der Betreff ist neben dem Absender (und je nach E-Mail-Client auch neben dem Pre-header) die einzige Information, die bereits im Posteingang dargestellt wird. Empfänger entscheiden anhand des Betreffs innerhalb weniger Sekunden, ob eine E-Mail sofort gelöscht oder geöffnet und anschließend gelesen wird. Daher sollte jeder E-Mail-Marketer der Betreffzeile entsprechende Aufmerksamkeit schenken. Wir haben nachfolgend die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Betreffzeilen zusammengefasst

Spam-Begriffe vermeiden

Worte wie „kostenlos“ oder „Super Angebot“ wecken zwar die Aufmerksamkeit der Leser aber auch die der Spam-Filter. Denn diese Worte werden häufig auch in Verbindung mit unseriösen Spam-Mails gebracht und sorgen dafür, dass E-Mails entsprechend aussortiert werden. Auch Formulierungen, die sowohl Frage- als auch Ausrufezeichen verwenden, werden von einigen Spamfiltern abgestraft. Das Selbe gilt für lange Zeichenfolgen in Versalien. Vermeiden Sie solche Spam-Fallen und verwenden Sie andere Formulierungen, welche die Empfänger neugierig machen.

  • Negativbeispiel: „Kostenloses Angebot – nur so lange der Vorrat reicht“
  • Negativbeispiel: „ALL-INCLUSIVE URLAUB: Rundum versorgt…“
  • Negativbeispiel: „Strompreis zu hoch? Jetzt Anbieter wechseln!“

Personalisierung verwenden

Personalisierte Betreffzeilen sorgen für Aufmerksamkeit der Empfänger und auch für deren Vertrauen, da Spammer in der Regel nicht den Vor- oder Nachnamen der Empfänger kennen und diesen daher auch nicht zur Personalisierung verwenden können. Noch besser – da seltener – funktioniert die Personalisierung über andere Profilinformationen wie beispielsweise den Wohnort. Der personalisierte Betreff darf jedoch nicht aufgesetzt wirken, sondern muss locker formuliert sein. Selbstverständlich muss die Betreffzeile auch dann korrekt dargestellt werden, wenn Profilinformationen zur Personalisierung fehlen!

  • Negativbeispiel: „Letzte Chance: 7,50 Euro Gutschein nur noch HEUTE, für Roman Schiffelholz“
  • Negativbeispiel: „Lieber Herr , verpassen Sie nicht die Angebote der Woche!“
  • Positivbeispiel: „Roman, nur noch 6 Wochen bis Sie Ihre Reise nach Neapel antreten“

Inhalte in der Betreffzeile transportieren

Das A und O langfristig erfolgreicher Newsletter sind relevante Inhalte. Und die Aussicht auf diese muss die kurze Betreffzeile transportieren. Schon der Betreff einer E-Mail muss Lust machen auf mehr und den Leser zum Öffnen der Nachricht animieren. Denn häufig entscheiden die ersten beiden Sekunden über „löschen“ oder „lesen“. Die Versprechungen aus dem Betreff müssen im Newsletter dann natürlich auch gehalten werden. Nur so gewinnen Sie das Vertrauen und die langfristige Aufmerksamkeit Ihrer Leser.

  • Negativbeispiel: „Firma XY, Newsletter KW 29“
  • Negativbeispiel: „Die aktuellen Angebote“
  • Positivbeispiel: „Sattes Grün: Wie Sie Ihren Rasen richtig pflegen“

Zeichenlänge begrenzen

Der Platz für die Betreffzeile ist – abhängig von der Bildschirmgröße und des verwendeten E-Mail-Clients – begrenzt. Je nach verwendetem Mail-Client wird der Betreff bereits nach 50 Zeichen abgeschnitten. Im Posteingang auf Smartphones ist schon früher Schluss. Die meisten mobilen E-Mail-Clients stellen nur die ersten 35 Zeichen der Betreffzeile dar. Fassen Sie sich daher bei der Formulierung des Betreffs kurz! Die wichtigen Inhalte sollten am Anfang der Betreffzeile stehen. So wird die Kernaussage auch bei abgeschnittenem Betreff transportiert.

  • Negativbeispiel: „Gratis Wummelkiste- großer Spielspaß mit Lerneffekt für die Kleinen & Hipp-neue Angebote & Schulanfang-persönliche Geschenke“
  • Negativbeispiel: „10% sparen und tolle Highlights sichern – Die aktuelle Wochenaktion entdecken, lieber Newsletter-Empfänger“

Absender berücksichtigen

Die Absenderadresse ist neben dem Betreff die einzige Information die der Empfänger sieht bevor er das Mailing öffnet. Verwenden Sie für jeden Versand dieselbe E-Mail-Adresse und denselben Absendernamen. Diese Konstanz sorgt für Vertrauen. Die Empfänger wissen dann sofort von wem der Newsletter kommt. Normalerweise wird der Absender nicht im Betreff verwendet, da dies eine Wiederholung wäre und der Platz im Betreff ohnehin begrenzt ist. In Ausnahmefällen kann eine Nennung des Absenders im Betreff sich aber auch positiv auf das Branding auswirken.

  • Positivbeispiel: „Firma XY hat die neuen MacBook Airs“

Symbole in der Betreffzeile einsetzen

Symbole im Betreff sind Eyecatcher und sorgen für mehr Aufmerksamkeit. Geschickt verwendet, können Symbole sogar Wörter ersetzen und somit den Betreff verkürzen. Trotzdem sollten sie mit Bedacht verwendet werden, denn Sonderzeichen im Betreff können auch den Eindruck von Spam erwecken. Außerdem stellen nicht alle E-Mail-Clients Symbole korrekt dar. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag Sonderzeichen im Betreff von Newslettern und E-Mails.

  • Positivbeispiel: „? Trachtenmode für herzige Madln & fesche Burschen ?“
  • Positivbeispiel: „?-?-? Rabatt-Countdown“

Testen, testen, testen!

Trotz aller Tipps und Regeln: Es gibt nicht DIE perfekte Betreffzeile. Der Betreff muss wie auch die komplette E-Mail-Marketing-Strategie auf die Interessen und die Bedürfnisse der eigenen Leser ausgerichtet werden. Bei der Betreffzeile bieten sich Split-Tests an. Dabei werden mehrere Betreff-Varianten an Teilmengen der Empfänger gesendet. Nach dem Versand können die verschiedenen Betreffzeilen verglichen und ausgewertet werden. Die Erkenntnisse lassen sich entweder noch während des Split-Tests beim Nachversand oder für zukünftige Newsletter-Ausgaben anwenden.

Fazit

Denken Sie bei der Formulierung Ihrer nächsten Betreffzeile an diese sieben einfachen Tipps. Behalten Sie stets die wichtigen Erfolgskennzahlen Ihrer Newsletter im Auge und vergleichen Sie die Öffnungsrate Ihrer Newsletter mit den dabei verwendeten Betreffzeilen.

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Roman Schiffelholz

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