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Newsletter-Abmelderate reduzieren, was kann man tun?!

  • 07.06.2013 von Roman Schiffelholz
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Weniger ist mehr! Das gilt zumindest für die Newsletter-Abmelderate – eine der wenigen Kennzahlen bei der sich jeder E-Mail-Marketer freut, wenn sie möglichst gering ausfällt. Aber was können Sie tun, um möglichst viele Abmeldungen zu verhindern?

Die meisten E-Mail-Marketer machen sich initial ausgiebig Gedanken darüber, wie der eigene Newsletter-Verteiler möglichst schnell wachsen kann. Kosten und Mühen werden hier selten gescheut: Mit Gewinnspielen oder Rabatten werden viele potentielle Leser zur Abgabe ihrer Einwilligung geködert. Und dann das: Früher oder später machen die Abonnenten von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch und melden sich ab.

Kein Grund, traurig zu sein, denn Abmeldungen sind völlig normal. Sie sollten die Abmeldungen trotzdem nicht einfach nur hinnehmen, sondern die Gründe hinterfragen.

Mehr als die Hälfte aller Abmeldungen resultieren aus einer zu hohen Versand-Frequenz (Link zur Studie). Vor allem Online-Shop Betreiber tendieren dazu, täglich per Newsletter über aktuelle Aktionsangebote, Rabatte und neue Produkte zu informieren. Der Schuss geht oft nach hinten los, denn viele Leser ärgern sich mehr über die vielen E-Mails in ihrem Postfach, als sich über die Angebote zu freuen. Normalerweise sollte der Newsletter-Versand daher nicht häufiger als einmal pro Woche erfolgen. Besser noch: Lassen Sie ihre Empfänger bei der Anmeldung entscheiden, wie oft der Newsletter zugestellt werden soll.

Ebenfalls sehr viele Abmeldungen erfolgen mangels Relevanz der Inhalte. Wenn sich ein Empfänger für bestimmte Themen nicht (mehr) interessiert, können Sie kaum etwas daran ändern. Um die Relevanz ihres Newsletters zu erhöhen, sollten Sie den Empfängern bei der Anmeldung die Auswahl verschiedener Themengebiete anbieten. Dadurch hat jeder Empfänger die Möglichkeit, die Inhalte auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Versetzen Sie sich auch immer wieder in die Lage ihrer Empfänger und fragen Sie sich: „Würde ich den Newsletter mit diesen Inhalten lesen?“ „Wie oft würde ich das lesen wollen?“

Der erste Eindruck zählt. So ist es nicht verwunderlich, dass das Layout sowie das Design eines Newsletters ebenfalls für die ein oder andere Abmeldung verantwortlich gemacht werden kann. Das Newsletter-Design sollte sich zwecks Wiedererkennungswerts am Design der Webseite orientieren. Wechselnde Bannergrafiken und der Einsatz von Bildern verhindern Langeweile beim Leser. Denn zu wenig Veränderung im Design kann dem Leser im ersten Moment das Gefühl vermitteln, dass sich die Inhalte wiederholen und eine übereilte Abmeldung auslösen.

Egal aus welchen Gründen – wenn sich ein Empfänger entschieden hat ihren Newsletter abzubestellen, sollten Sie ihm die Abmeldung nicht unnötig verkomplizieren. Empfänger die nicht ihrer Zielgruppe angehören, machen sich letztendlich negativ in der Erfolgsauswertung bemerkbar. Denn diese Empfänger löschen den Newsletter meist ungelesen und tragen daher nicht zu den gewünschten Öffnungs- oder Klickraten bzw. zu den gesteckten Umsatzzielen bei. Im schlimmeren Fall markieren diese Empfänger ihren Newsletter als Spam, was sich negativ auf ihre Reputation auswirkt. Lassen Sie diese Empfänger gehen!

Der Abmeldelink im Newsletter sollte daher leicht auffindbar sein und die Abmeldung mit einem Klick möglich sein. Eine letzte Bestätigung der Abmeldung auf der Webseite ist in Ordnung, solange diese Bestätigung ebenfalls mit nur einem Klick abgeschlossen werden kann. Die Eingabe der E-Mail-Adresse oder gar eines Passworts sollten Sie dem Empfänger nicht zumuten.

Nutzen Sie die Gelegenheit und fragen Sie auf der Bestätigungs-Webseite nach den Gründen! Bieten Sie ihren Empfängern bei der Abmeldung alternativ die Möglichkeit an das Abonnement zu pausieren oder die Frequenz zu verringern. Beinhaltet ihr Newsletter mehrere Themengebiete? Dann bieten sie ihren Empfängern an einzelne Themen abzuwählen, so dass Newsletter zukünftig auf seine Interessen abgestimmt wird. Wenn Sie mehrere Formate per E-Mail versenden, sollten Sie dem Abonnenten einzeln entscheiden lassen welches Format er noch möchte. So kann er sich beispielsweise von den täglichen Aktionsangeboten abmelden aber den wöchentlichen Newsletter weiterhin beziehen. Alle genannten Optionen sollten selbstverständlich freiwillig sein und die Abmeldung nicht komplizierter gestalten!

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Roman Schiffelholz

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