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Gründe gegen No-Reply-Adressen als Absender

  • 03.06.2014 von Roman Schiffelholz
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Als E-Mail-Marketing noch in den Kinderschuhen steckte, waren No-Reply-Adressen als Absender Standard. Gemeint sind Adressen im Stil von do-not-reply@firma.xy oder nicht-antworten@firma.xy. Heute verwenden viele Unternehmen noch immer No-Reply-Absenderadressen und verschenken damit enormes Potenzial. Denn die Absenderadresse ist ein wichtiger Erfolgsfaktor und entscheidet darüber, ob ein Mailing vom Empfänger im Posteingang wahrgenommen und geöffnet wird. Weshalb No-Reply-Adressen Ihrem Image schaden und zudem die Zustellbarkeit Ihrer Mailings gefährden, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Schaden dem Image

Eine serviceorientierte Kundenkommunikation ist (besonders in der digitalen Welt) heute ein zentraler und wichtiger Faktor, wenn es um die Kundenzufriedenheit geht. Kurze Reaktionszeiten werden in Zeiten sozialer Netzwerke erwartet. Dazu gehört auch, dass Empfänger einer E-Mail direkt darauf antworten können. Aus Empfängersicht ist dabei irrelevant, ob es sich um eine persönliche E-Mail, eine automatisierte Transaktionsmail oder um einen Newsletter handelt. Der Empfänger erwartet eine Antwort auf sein Anliegen. Wenn seine Frage aufgrund einer No-Reply-Adresse ins Nirwana läuft und er gar keine Reaktion bekommt, ist dies für den Empfänger genauso ärgerlich wie eine automatisierte „Die Nachricht konnte nicht zugestellt werden“-Antwort. Beim Empfänger hinterlässt dies keinen professionellen Eindruck und zeugt nicht von gutem Service.

Verursachen Spam-Beschwerden und reduzieren die Zustellbarkeit

Auch wenn es um die Abmeldung geht, wirkt sich eine No-Reply-Absenderadresse negativ aus. Die Abmeldefunktion von Newslettern ist typischerweise im Fußbereich in Form eines Abmelde-Links zu finden. Aber nicht jeder Newsletter-Empfänger nutzt diesen vorgesehenen Abmeldeprozess. Entweder weil der Link nicht sofort auffindbar ist oder der Prozess hinter dem Abmeldelink durch Formulareingaben zu kompliziert ist. Einige Empfänger antworten daher stattdessen mit einer E-Mail auf den Newsletter. Darin fordern Sie den Absender auf, die eigene E-Mail-Adresse vom Verteiler zu entfernen. Wenn die Abmeldung per E-Mail aufgrund einer No-Reply-Absenderadresse nicht möglich ist, ist die logische Konsequenz, dass der Empfänger den Newsletter als Spam deklariert. Mit jeder Spam-Beschwerde sinkt die Reputation des Versandservers. Durch eine hohe Anzahl an Spam-Beschwerden wird im schlimmsten Fall auch die Zustellrate reduziert.

Viele E-Mail-Marketer fordern ihre Empfänger bei der Anmeldung auf, die Absenderadresse in das persönliche Adressbuch zu übernehmen. Denn das Risiko, dass eine E-Mail im Spam-Ordner landet, wird durch einen Adressbucheintrag reduziert. Bekannte Empfänger werden bei der Zustellung von E-Mails bevorzugt behandelt. Mit einer No-Reply-Absenderadresse werden Sie von dieser Tatsache nicht profitieren können. Kaum ein Empfänger wird eine „bitte-nicht-antworten“-Adresse in sein persönliches Adressbuch übernehmen.

Verschlechtern die Verteilerqualität

Nach einem Versand an mehrere Tausend Empfänger werden E-Mail-Marketer mit einer großen Anzahl von Rückläufern in Form von Autorespondern konfrontiert. Die Verwendung einer No-Reply-Absenderadresse ist sicherlich die einfachste Lösung, um diese Art von Antworten erst gar nicht zu erhalten. Allerdings stecken in diesen E-Mails wertvolle Informationen, die zur Pflege des eigenen Adressverteilers notwendig sind. Besonders Hinweise auf ungültige E-Mail-Adressen sollten Sie filtern und Ihren Verteiler entsprechend aktualisieren. Denn ein sauberes Bounce-Management ist die Grundlage für eine hohe Reputation und beeinflusst damit auch die Zustellbarkeit. Jede ungültige E-Mail-Adresse verursacht zudem unnötige Versandkosten und verfälscht die Kennzahlen im Berichtswesen.

Fazit

E-Mail-Marketing ist Dialog-Marketing. Legen Sie Ihren Empfängern keine Steine in den Weg und bieten Sie eine direkte Kontaktmöglichkeit per E-Mail an. Alles andere ist nicht zeitgemäß und wirkt sich negativ auf die Kundenbindung und Ihr Image aus. Professionelle E-Mail-Marketing-Systeme bieten ein automatisiertes Bounce-Management an. Somit werden E-Mail-Antworten gefiltert und kategorisiert. Adressverteiler werden automatisch um ungültige Empfänger bereinigt, Spam-Mails ausgefiltert und nur echte Antworten wie Abmeldewünsche und Verkaufschancen an zuständige Mitarbeiter weitergeleitet.

Über den Autor

Roman Schiffelholz

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