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Eingebettete Bilder gegen die Bildunterdrückung?

  • 30.09.2013 von Roman Schiffelholz
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Bilder sind aus Newslettern nicht wegzudenken. Sie transportieren Emotionen und schaffen Kaufanreize. Bilder machen Newsletter lebendig und sorgen dafür, dass ein Mailing auf den ersten Blick aus der Masse im Posteingang heraussticht. Für seriöse E-Mail-Marketer ist es daher besonders ärgerlich, dass verlinkte Bilder in Newslettern von fast allen E-Mail-Programmen und Webmailern standardmäßig unterdrückt werden. Eingebettete Bilder sind von dieser Bildunterdrückung nicht betroffen. Wir haben untersucht wie sich die gängigsten E-Mail-Programme, Webmailern und Mobile-Clients bei eingebetteten Bildern verhalten und klären, ob diese Art von Bildern verlinkte Bilder komplett ablösen kann. Abschließend geben wir nützliche Tipps zum Umgang mit Bildern in Newsettern.

Verlinkte Bilder

Verlinkte Bilder sind kein fester Bestandteil eines Mailings. Stattdessen werden sie vorab auf einen Webserver hochgeladen und anschließend im HTML-Mailing verlinkt. Der größte Vorteil dieser Variante ist, dass solche Bilder die Mailinggröße nicht beeinflussen. Beim Versand fällt somit weniger Datenvolumen an. Aber auch die Postfächer der Empfänger werden geschont, da die Größe des reinen HTML-Codes eines Newsletters nur wenige Kilobyte beträgt. Jedoch müssen alle referenzierten Bilder beim Öffnen einer E-Mail vom Server nachgeladen werden. Wie bereits erwähnt unterdrücken dies aus Sicherheitsgründen fast alle E-Mail-Programme und Webmailer. Damit die verlinkten Bilder trotzdem angezeigt werden, müssen Empfänger dies aktiv mittels Klick auf eine Schaltfläche bestätigen. Zur Ermittlung der Öffnungsrate eines Newsletters sind verlinkte Bilder zwingend notwendig. Nur wenn der Bildaufruf eines verlinkten Bildes getrackt wird, kann die Öffnungsrate bestimmt werden.

Eingebettete Bilder

Eingebettete Bilder hingegen sind fester Bestandteil eines Mailings. Sie werden wie Dateianhänge mit der E-Mail versendet. Ein Mailing mit eingebetteten Bildern kann daher auch offline in seiner vollen grafischen Vielfalt dargestellt werden. Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass die eingebetteten Bilder beim Öffnen nicht nachgeladen werden müssen. Anders als die verlinkten Bilder sind eingebettete Bilder daher im Normalfall nicht von der Bildunterdrückung betroffen. Dafür wird die Dateigröße eines Mailings mit jedem eingebetteten Bild um dessen Dateigröße erhöht und belastet beim Versand den Mailserver und macht sich später im Posteingang der Empfänger entsprechend bemerkbar. Eingebettete Bilder können die Spambewertung negativ beeinflussen. Ein weiterer Nachteil von eingebetteten Bildern ist, dass diese nicht von allen E-Mail-Programmen dargestellt werden.

Unterstützung von eingebetteten Bildern

Wir haben die Unterstützung von eingebetteten Bildern mit den wichtigsten E-Mail-Clients getestet. Dazu wurde ein Mailing mit Inxmail Professional versendet, welches sowohl verlinkte als auch eingebettete Bilder enthielt. Ausgewertet wurden insgesamt 17 verschiedene E-Mail-Programme. Darunter Desktop-Clients, Webmailer und auch mobile E-Mail-Clients. Tatsächlich stellten alle Programme die eingebetteten Bildern problemlos dar.

Fazit: Tipps zur Verwendung von eingebetteten Bildern

Auf den ersten Blick ist es verlockend eingebettete Bilder zu verwenden. Werden diese doch von den gängigsten E-Mail-Clients problemlos unterstützt und selbst bei aktiver Bildunterdrückung angezeigt. Wir empfehlen trotzdem vorrangig Bilder im Newsletter zu verlinken! Denn mit eingebetteten Bildern steigt das Risiko, dass der Newsletter in den Spam-Ordner aussortiert wird. Gerade auf mobilen Geräten mit vergleichsweise langsamer Datenverbindung löschen Empfänger Mailings mit eingebetteten Bildern aufgrund der Größe bevor sie vollständig geladen werden. Und selbst wenn ein solches Mailing im Posteingang landet und geöffnet wird – die Öffnungsrate lässt sich ohne getrackte, verlinkte Bilder nicht ermitteln.

Bei Call-to-Actions oder dem Firmenlogo sind eingebettete Bilder eine Überlegung wert. Ein eingebettetes Firmenlogo stellt trotz Bildunterdrückung sofort einen visuellen Bezug zum Absender her. Eingebettete Call-to-Actions sorgen für Aufmerksamkeit und lenken den Blick das Wesentliche. Jedoch können eingebettete Bilder den Empfänger auch daran hindern die Bildunterdrückung zu deaktivieren und die restlichen Bilder nachzuladen!

Bei eingebetteten Bildern ist es besonders wichtig, diese auf die richtige Größe zu skalieren und zu komprimieren, damit kein unnötiger Ballast versendet wird. Alternativtexte sollten bei jedem Bild – egal ob verlinkt oder eingebettet – hinterlegt werden. Fordern Sie Ihre Empfänger auf, ihre Absender-Adresse in das persönliche Adressbuch zu übernehmen. Die meisten E-Mail-Programme laden verlinkte Bilder automatisch nach, wenn der Absender bekannt ist. Und selbstverständlich sollte ein Newsletter vor dem Versand ausgiebig getestet werden. Öffnen Sie dazu das Mailing in allen relevanten E-Mail-Clients und prüfen Sie wie es mit und ohne Bildunterdrückung ausgegeben wird. Professionelle E-Mail-Marketing-Systeme bieten dazu automatisierte Darstellungstests an.

Wie gehen Sie mit Bildern in Ihren Newslettern um? Verwenden Sie eingebettete Bilder? Welche Erfahrungen konnten Sie bereits sammeln? Wir freuen uns über Ihr Feedback in den Kommentaren!

Über den Autor

Roman Schiffelholz

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