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20 Jahre Inxmail

Mit ausgiebigen Tests zu erfolgreichem E-Mail-Marketing

  • 14.09.2015 von Carola Lay
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Der Inxmail Partner CHEMIE.DE bietet beratende, technische und redaktionelle Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing für Unternehmen in den Bereichen Chemie, Life Science und Analytik an. Marketingleiter Rolf Preuß hat rund 15 Jahre Erfahrung im Bereich Online-Marketing und E-Mail- Marketing. Im Blog „Online-Marketing konkret“ von CHEMIE.DE berichtet er mit viel Praxisbezug, wie man das meiste Potential aus den Online Kanälen herausholen kann. Im folgenden Beitrag gibt er einen Einblick in seine Erfahrungen im Bereich E-Mail-Marketing und zeigt welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um schon vor dem Versand zu testen, ob ein Newsletter korrekt beim Empfänger ankommt.

Die erste Messeinladung per E-Mail.

An seinen ersten Newsletter-Versand kann sich Rolf Preuß noch gut erinnern: Die Messeeinladung hatte alles, was zu einer erfolgsversprechenden Kampagne gehört: Ein durchdachtes Konzept und professionelle Optik sollten die Besucher auf die Messe locken und so zu mehr Leadgenerierung beitragen. Im Jahr 2002 war der Kanal „E-Mail-Marketing“ noch nicht verbreitet, die Nutzung für die Ansprache der Kunden bot damals wie heute großes Potential für zukunftsorientierte Marketer.

Ansprechende Bilder mit den passenden Verlinkungen auf die eigene Webseite plus kostenlose Eintrittskarten für die Messe wurden an tausende Kunden verschickt. Ein regelrechter Ansturm der Empfänger auf das Angebot im neuartigen Medium wurde erwartet. Etliche Kollegen testeten intern, ob alle Links funktionierten, wie die Inhalte aussahen und ob der Anhang korrekt eingebunden wurde. Die Tests verliefen erfolgreich und der große Moment war gekommen: der Versand an die Kunden wurde gestartet!

Das Ergebnis: eine Katastrophe!

Doch die erwarteten, positiven Rückmeldungen blieben aus. Nach ein paar Rückfragen bei den angeschriebenen Kunden war klar: Die E-Mail sah bei den meisten Empfängern ganz fürchterlich aus. Die Bilder waren nicht in der gestalteten E-Mail, sondern als Anhang beigefügt und keiner der eingebetteten Links funktionierte. Der peinliche erste Eindruck des Mailings brachte keine positiven Reaktionen hervor. Schlimmer noch, die meisten Empfänger ignorierten das Mailing komplett.

Die Recherche nach den Ursachen für die Panne brachte schnell ein Ergebnis: Für die Erstellung und den Versand des Mailings hatte man den E-Mail-Client Lotus Notes genutzt. Lotus Notes ist jedoch hinsichtlich der Darstellung nicht kompatibel zu den allermeisten anderen E-Mail-Clients. Dadurch kam der Inhalt nicht schön gestaltet an, sondern wurde von anderen Clients, wie Microsoft Outlook, zerschossen und zeigte den Inhalt nur zerstückelt und in Einzelteilen an.

Nach diesem ersten Versand entschied man sich dafür, nur noch Versandsoftware von externen Dienstleistern zu verwenden, die eine professionelle Mailingsoftware anbieten und viel Know-How im Erstellen und Testen von Mailings mitbringen.

Vor dem Versand: ausgiebig testen!

In modernen Versand-Lösungen gibt es eine Vielzahl von Testmöglichkeiten, mit denen man die Qualität des Mailings vor dem Versand sicherstellen kann. CHEMIE.DE setzt für die Umsetzung ihrer Mailings auf die E-Mail-Marketinglösung Inxmail Professional. Vor dem Versand werden sieben unterschiedliche Tests durchgeführt:

  • Anti-Spam-Test
  • Link-Test
  • Anti-Phishing-Test
  • Öffnungsraten-Test
  • Größen-Test
  • Bildunterdrückungs-Test
  • Darstellungs-Test

Praxistipp: Der „Größen-Test“ gibt an, ob ein bestimmtes Datenvolumen im Mailing überschritten wird. Falls Ihr Mailing zu groß ist, kann es an den Bildern in der E-Mail liegen. Dieses Problem lässt sich leicht lösen, wenn Sie die Bilder vorher mit einem Bildverkleinerer bearbeiten. Wie diese Tools funktionieren und welche empfehlenswert sind, erfahren Sie in einem weiteren Blogartikel von CHEMIE.DE auf “Online-Marketing konkret“: Schnellere Ladezeiten durch Bildoptimierung.

Darstellung von Mailings in unterschiedlichen Clients

CHEMIE.DE testet vor jedem Versand, wie ein Mailing auf unterschiedlichen Clients dargestellt wird. Auch erfahrene E-Mail-Marketer können dabei immer wieder Überraschungen erleben. Lotus Notes wartet mit einer ganzen Reihe an Überraschungen auf. Unerwünschte Zeilenumbrüche sind dabei noch das kleinste Übel. Problematischer sind willkürliche Darstellungen des eigentlich weißen Hintergrunds in dunkelgrau.

Unerfüllbarer Wunsch: Das Mailing sieht in jedem E-Mail-Client gleich gut aus!

Ein Mailing muss heute auf einer Vielzahl von E-Mail-Clients gut aussehen: Zum einen gibt es unterschiedliche E-Mail-Clients für Desktop Anwender, teilweise in älteren Versionen, die Inhalte neuerer Technik nicht darstellen können. Zum anderen müssen Mailings auch auf mobilen Geräten korrekt dargestellt werden. Die Anzahl der Anwender, die ihre Mailings heute schon per Smartphone oder Tablet abrufen, steigt von Tag zu Tag. Daraus ergibt sich eine lange Liste möglicher Clients auf der Empfängerseite.

CHEMIE.DE setzt hier auf eine ganz einfache Vorgehensweise: Der Newsletter wird nach den Clients optimiert, die am häufigsten von den Empfängern genutzt werden. Dies kann man ganz einfach herausfinden, in dem man sich in Inxmail Professional die entsprechende Auswertung anschaut. So stellt CHEMIE.DE sicher, dass bei 95% aller Empfänger das Mailing korrekt dargestellt wird.

Fazit

Wer E-Mail-Marketing gewinnbringend in die Marketingkommunikation einbauen möchte, der kommt an professionellen Lösungen nicht vorbei. Professionelle Software für E-Mail-Marketing bietet umfassende Testmöglichkeiten, unterstützt bei wirkungsvollem Bounce-Management und gewährleistet, dass Abmeldungen vom Newsletter automatisch und rechtssicher gehandhabt werden. Darüber hinaus haben Sie bei professionellen Lösungen die Garantie, dass Ihre kostbaren Mailings sicher zugestellt werden und nicht aus Versehen auf Spam-Listen landen.

Über Rolf Preuß

Rolf Preuß, Jahrgang 1960, verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Marketing erklärungsbedürftiger Produkte. Bereits 1996 erstellte er die erste Website für einen führenden Laborgerätehersteller. Seit 2002 beschäftigte er sich intensiv mit der Lead-Generierung via Internet und nutzte dabei immer wieder neue Methoden. Seit Februar 2014 ist Rolf Preuß Marketingleiter bei der CHEMIE.DE Information Service GmbH und stellt sein Wissen im Online-Marketing Kunden in den Branchen Chemie, Life Science und Analytik zur Verfügung.

Über den Autor

Carola Lay

Die Autorin hat das Unternehmen mittlerweile verlassen. 

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