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Double-Opt-In-Verfahren optimieren – was darf in die Double-Opt-In-Email?

  • 04.08.2014 von Miriam Helbig
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Das Double-Opt-In-Verfahren, insbesondere die Gestaltung einer ansprechenden und erfolgreichen Double-Opt-In-Email, gehört zu den größten Herausforderungen im E-Mail-Marketing. All die hübschen Newsletter, durchdachten Kampagnenstrategien und mobil-optimierten Mailings nützen nichts, wenn Sie Interessenten nicht zum Klick auf den Bestätigungslink bewegen können. Dabei gibt es einige Tricks, um diesen Klickerfolg einfach zu erreichen.

Die Rechtslage in Deutschland ist – verhältnismäßig – eindeutig: kein E-Mail-Marketing ohne die eindeutige Bestätigung durch den potentiellen Empfänger. Das Anschreiben ohne die explizite Erlaubnis kann im Zweifel teuer werden. Daher führt der Weg über ein sogenanntes Double-Opt-In (DOI)-Mailing. In diesem werden Interessenten, die ihre E-Mail-Adresse für den Empfang des Newsletters auf Ihrer Website eingetragen haben, gebeten, diesen Wunsch über einen Link zu bestätigen. Damit soll verhindert werden, dass Personen ungewollt Mailings erhalten, nur weil jemand anderes ihre E-Mail-Adresse ungewollt in einen Verteiler eintragen wollte.

Daher sind die Vorschriften für das Double-Opt-In-Verfahren recht streng: Einerseits ist der einzige Zweck des Mailings, den Empfänger zum Klick auf den Bestätigungslink zu bewegen; andererseits dürfen ungewollte Empfänger nicht mit ebenso ungewollter Werbung konfrontiert werden. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss nicht, dass Sie ein reines Text-Mailing verschicken müssen. Mit einigen Tricks können Sie die Rechtslage beachten und trotzdem ein ansprechendes DOI-Mailing gestalten.

Am allerwichtigsten ist dabei: keine Werbung. Jeder Hinweis auf Ihre Produkte oder selbst auf einen Gutschein kann Ihnen im Fall der Fälle als Werbebotschaft ausgelegt werden. Daher empfehlen wir Ihnen uneingeschränkt: Verzichten Sie darauf. Erklären Sie vielmehr kurz und knapp, warum der Empfänger die Mail überhaupt erhalten hat – lange Erklärungen sind fehl am Platze. Nur über die Bestätigung ist ein Erhalten des Newsletter möglich – und das sollte im Mittelpunkt der Mail stehen. Aus diesem Grunde ist ein aufmerksamkeitsstarker Call-to-Action, also die Aufforderung zum Klick, unabdingbar.

Minimalismus ist beim DOI-Mailing A und O. Trotzdem müssen Sie kein simples Text-Mailing verfassen. Ein schlichtes Multi-Part-Mailing ist völlig unproblematisch. Sie können Ihr Logo einbinden, sollten jedoch auf weitere Bilder verzichten. Auch der Bestätigungslink kann mit einer anderen Farbe als der Rest des Mailings unterlegt sein, um ihn hervorzuheben. Noch einmal sei hingegen unterstrichen: Der Inhalt darf durch den Empfänger auf keinen Fall als Werbung aufgefasst werden.

Hat der Empfänger auf den Bestätigungslink geklickt, haben Sie es zumindest vordergründig geschafft. Im Hintergrund ist es trotzdem nötig, jedes versandte DOI-Mailing sowie Zeitpunkt, E-Mail-Adresse und IP-Adresse des bestätigenden Empfängers zu speichern. So haben Sie jederzeit den Beweis, dass die Einwilligung des Empfängers vorliegt. Dieser Vorgang ist übrigens für jeden einzelnen Newsletter nötig: Wenn Sie mehrere Kampagnen, Serien-Mailings etc. versenden, muss sich der Empfänger für jeden Newsletter extra registrieren. Doch keine Angst: Mit einer schlichten, aber dennoch aussagekräftigen DOI-Mail kann fast nichts mehr schief gehen.

Über den Autor

Miriam Helbig

Die Autorin hat das Unternehmen mittlerweile verlassen.

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