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Darstellungstest und Aufmerksamkeitsanalyse

  • 05.08.2013 von Michael Uhrich
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Viele E-Mail-Marketer sind sich nicht bewusst, dass ein Newsletter in einzelnen E-Mail-Clients total unterschiedlich dargestellt werden kann. Sieht er in Google Mail korrekt aus, kann er dagegen in Microsoft Outlook total verunstaltet sein.

Sobald ein Newsletter nicht korrekt dargestellt wird, war die ganze Vorarbeit umsonst. Der Empfänger wird keine Zeit mehr mit Ihrem Newsletter verschwenden. Schnell wandert das Mailing in den Papierkorb.

Prüfen Sie daher den Newsletter vor dem Versand auf eine einwandfreie Darstellung in den gängigsten E-Mail-Clients. Auch auf mobilen Endgeräten muss Ihr Newsletter eine gute Figur machen.

Wenn Sie dies beachten, ist die erste Hürde genommen. Der Newsletter kommt bei Ihrem Empfänger an und wird korrekt angezeigt. Allerdings ist die nächste Frage, ob der Blick des Empfängers beim betrachten des Mailings auch wirklich auf die gewünschten Bereiche gelenkt wird. Oder werden wichtige Inhalte und Call-to-actions übersehen?

Um dies sicherzustellen, empfiehlt sich der Einsatz einer Aufmerksamkeitsanalyse (Eye-Tracking-Test)*. Auf Basis der Ergebnisse lässt sich Ihr E-Mail-Layout einfach optimieren. Die Folge: Ihr Kampagnenerfolg steigt.

Darstellungstest

Ob eine Mail auch wirklich lesbar für den Empfänger dargestellt wird, lässt sich nur durch das Testen in den unterschiedlichen Mail-Clients feststellen. Bei den heute gängigen E-Mail-Clients bedeutet das viel Arbeit – theoretisch müssten Sie sich bei jedem Anbieter einen Account anlegen, die Nachricht an jede Adresse schicken und anschließend die Darstellung in dem jeweiligen Mail-Client prüfen.

Da heute ein Großteil der Newsletter auf mobilen Endgeräten gelesen wird, muss Ihr Mailing auch auf diese Ausgabe optimiert sein. Die gängigsten mobilen Geräte sind iPhone, Android-Smartphones und Blackberry-Geräte.

Der deutsche Smartphone-Markt wird von Android dominiert. Zwei Drittel aller Smartphones verwenden das Google-Betriebssystem. Apple Smartphones haben in Deutschland einen Marktanteil von fast 25%. Google und Apple decken zusammen also mehr als 90% aller Smartphones auf dem deutschen Markt ab. Nokias eigenes Betriebssystem Symbian verliert immer mehr Marktanteile und wird heute auf nur noch etwa 3% aller mobiler Geräte verwendet. Grund dafür ist auch, dass Nokia seine eigenen Smartphones mittlerweile mit Windows Phone von Microsoft ausliefert. Trotzdem konnte Microsoft seinen Marktanteil von 2011 auf 2012 nicht steigern, sondern verlor sogar etwas. Die im B2B Bereich beliebten Blackberry-Geräte von RIM, seit Januar 2013 unter dem Firmennamen BlackBerry bekannt, machen insgesamt nur einen Anteil von 1,6% aus.

Es macht Sinn, dass Sie eine Auswertung erstellen, die Ihnen zeigt welche E-Mail-/Mobile-Clients Ihre Empfänger nutzen. So können Sie sich einen Überblick verschaffen, auf welchen Clients Ihr Mailing auf jeden Fall fehlerfrei dargestellt werden muss.

Die unzähligen Betriebssystem-Versionen, Client-Varianten sowie die unterschiedliche Hardware der Geräte (vor allem Display-Größe und – Auflösung) machen die Testprozedur jedoch recht aufwändig. Das mobil optimierte Design muss am Ende auf den Desktop-Clients sowie in den Webmailern weiterhin fehlerfrei dargestellt werden.

Diese Arbeit können Sie sich durch einen automatischen E-Mail-Darstellungstest (E-Mail-Rendering-Tool) erleichtern. Sie senden das fertige Mailing lediglich an eine Testadresse und erhalten eine Übersicht, wie Ihr Mailing in den verschiedenen Mail- und Smartphone-Clients dargestellt wird.

Aufmerksamkeitsanlayse

Wie in der Einführung bereits erwähnt, ermöglicht Ihnen die Eye-Tracking-Prüfung* schon vor dem Versand herauszufinden, welches die aufmerksamkeitsstärksten Bereiche Ihres Mailings sind.

Folgende grafische Auswertungen stehen Ihnen zur Verfügung:

Wahrnehmungsanalyse

Welche Bereiche Ihres Mailings wurden von den Lesern in den ersten Sekunden wahrgenommen? Ihr Newsletter muss den Leser innerhalb weniger Sekunden überzeugen. Prüfen Sie, was Ihre Leser in den ersten drei Sekunden sehen. Firmenlogo, Vorteile und Call-to-action sollten unmittelbar ins Auge springen.

Aufmerksamkeitsanalyse*

Welche Elemente Ihres Mailings erzeugte die meiste Aufmerksamkeit? Mit der Aufmerksamkeitsanalyse lässt sich prüfen, ob die entscheidenden Elemente Ihres Newsletters wie Logo, Call-to-action und die Navigationselemente aufmerksamkeitsstark genug sind. Sie erkennen so, welche Bereiche vor dem Versand optimiert werden sollten.

Hot Spots

Hier werden Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsanalyse kombiniert. Die Auswertung zeigt Ihnen die aufmerksamkeitsstärksten Bereiche im Überblick. Je größer die Kreise, desto sichtbarer ist der Bereich dahinter.

Fazit

Führen Sie vor dem Mailing-Versand einen Darstellungstest durch, damit Ihr Mailing auch in allen E-Mail-Clients korrekt dargestellt wird. In Kombination mit einem Eye-Tracking-Test* sind Design-Schwächen schnell enttarnt und können behoben werden, bevor Ihre Empfänger das Mailing erhalten. Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser gezielt auf die wichtigen Bereiche und steigern Sie so Ihren Kampagnenerfolg!

* Update: 23.01.2017

Der Inxmail Eye-Tracking-Test wird zum 30.09.2017 eingestellt.

Über den Autor

Michael Uhrich

Michael Uhrich ist Trainer und Consultant im Inxmail Academy Team. Zu seinen Hauptaufgaben gehören, neben der Planung und Durchführung von Anwendertrainings und Workshops, die Konzeption und Erstellung von Smart Guides und Video Guides rund um Inxmail Professional und das Thema E-Mail-Marketing. Bei seiner Arbeit ist Michael Uhrich besonders wichtig, das E-Mail-Marketing Know-how so aufzubereiten, dass es den Lernenden Spaß macht.

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