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Checkliste: Verteiler und Adressgenerierung

  • 24.05.2017 von Katrin Mietzner
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Ein gut aufgebauter Verteiler schafft die Grundlage für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing. Wir zeigen in dieser Checkliste, welche Punkte bei der Adressgenerierung nicht außer Acht gelassen werden sollten. Sie möchten mehr über Verteiler und Adressgenerierung im E-Mail-Marketing erfahren? Hier geht es zu unserem Video „E-Mail-Marketingstrategie - Verteiler und Adressgenerierung“.

1. Rechtliche Voraussetzungen schaffen

Bevor mit dem Einsammeln der Adressen begonnen wird, sind einige rechtliche Dinge zu beachten. Ausführliche Informationen finden sich in der eco Richtlinie für zuverlässiges E-Mail-Marketing. Dabei sind diese Punkte besonders wichtig:

  • Rechtlich erforderliches Double-Opt-In nutzen, um Missbrauch durch Dritte zu vermeiden.
  • Auf der Anmeldeseite genau kommunizieren, für welche Inhalte man sich anmeldet.
  • In jedem Newsletter die Möglichkeit zur Abmeldung anbieten.

2. Den Anmeldeprozess optimieren

Mit einem gut durchdachten Anmeldeprozess lassen sich Adressen einfach über die eigenen Kanäle einsammeln. Neben einer schnellen Auffindbarkeit der Anmeldeseite helfen diese Punkte bei einer erfolgreichen Newsletteranmeldung:

  • Den Anmeldeprozess so einfach wie möglich gestalten.
  • Eine verständliche Sprache verwenden.
  • Hinweise zum Versandrhythmus geben.
  • Pflichtfelder deutlich kennzeichnen.
  • Die Anmeldeseite im Look and Feel der Website gestalten.

3. Qualitative hochwertige Adressen sammeln

Selbst generierte Adressen sind qualitativ am hochwertigsten. Daher sollte entlang der Customer Journey auf den Newsletter hingewiesen werden. An diesen Touchpoints können Adressen eingesammelt werden:

  • Während des Bestellvorgangs im Online-Shop
  • Kaufbestätigungen
  • E-Mail-Signaturen
  • Anmeldung zu Webinaren
  • Social Media, z. B. über Facebook Lead Ads

Online-Kanäle sind zwar prädestiniert dafür, Adressen einzusammeln, aber auch offline gibt es einige Möglichkeiten. Ein nachträgliches DOI ist hier allerdings unerlässlich, wenn die E-Mail-Adressen rechtssicher eingesetzt werden sollen. Offline lassen sich beispielsweise hier Adressen einsammeln:

  • Rechnungsbeileger
  • Events, Messen
  • Filiale/Geschäft (z. B. beim Kaufprozess)
  • Schulungen

4. Den Newsletterverteiler pflegen

Ein hochwertig aufgebauter Verteiler sorgt dafür, dass relevante Informationen an die richtigen Empfänger kommen. Damit das so bleibt, sollte in regelmäßigen Abständen der Verteiler überprüft und aufgeräumt werden:

  • Inaktive Abonnenten löschen oder gezielte Reaktivierungsmaßnahmen einleiten.
  • Mit einer Profilanreicherung die Adressen weiter qualifizieren.
  • Hard Bounces aus dem Verteiler löschen.

5. Was darf ich auf keinen Fall machen?

Mythen und Falschinformationen halten sich auch im E-Mail-Marketing hartnäckig. Bei diesen Aussagen ist Vorsicht geboten:

  • Geschäftsadressen darf man im Gegensatz zu Privatadressen anschreiben.
  • Der Newsletter gilt nicht als Werbung. Er beinhaltet nur Informationen für interessierte Personen.
  • Gewinnspielteilnehmer dürfen mit einem Newsletter angeschrieben werden.
  • Newsletter-Abonnenten kann ich auch mit allen anderen Informationen anschreiben.

Ein sauber aufgebauter und gepflegter Verteiler ist der Grundstein für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Mit dieser Checkliste ist der Start gemacht. Es lohnt sich also ein Blick auf den Verteileraufbau.

Über den Autor

Katrin Mietzner

Die Autorin hat das Unternehmen mittlerweile verlassen.

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