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Anmelde-Buttons für Männer und Frauen

  • 05.09.2013 von Roman Schiffelholz
  • Rubrik: Tipps und Tricks

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie in Newsletter-Anmeldeformularen mit mehreren Anmelde-Buttons zusätzliche Empfängerdaten ohne Mehraufwand für die Empfänger abgefragt werden können. Dazu werden statt einem Anmelde-Button am Ende des Formulars verschiedene Anmelde-Buttons (zum Beispiel „Damen“ und „Herren“) verwendet, die das entsprechende Profilmerkmal übertragen.

Neulich beim online Einkaufen hat mich ein Popup-Fenster auf der Webseite eines Mode-Anbieters begrüßt. Darin wurde ich zur Newsletter-Anmeldung aufgefordert. Das Anmeldeformular war schön getextet und der Mehrwert des Newsletters wurde deutlich hervorgehoben. Weil der Shop-Betreiber von mir lediglich meine E-Mail-Adresse wissen wollte, tippte ich diese schnell ein und wurde mit nur einem Klick auf den Anmelde-Button neuer Newsletter-Abonnent.

Der Shop-Betreiber hat alles richtig gemacht? Leider nein. Die Ernüchterung folgte wenige Tage später als ich den ersten Newsletter in meinem Posteingang entdeckte. Der Wortlaut des Betreffs: „Die schönsten Styles für Damen: Entdecken Sie jetzt die schicke Damenkollektion“. Was der Anbieter falsch gemacht hat? Aufmerksame Leser kennen die Antwort: Ich bin ein Mann. Leider wurde ich bei der Anmeldung nicht nach meinem Geschlecht, meiner Anrede oder nach meinen Interessen gefragt. Weil der Shop-Betreiber außer meiner E-Mail-Adresse keinerlei Profilinformationen besitzt, kann er nicht gezielt auf meine Bedürfnisse eingehen. Die Inhalte des Newsletters werden nicht individualisiert. Stattdessen werden Produkte aus dem gesamten Sortiment beworben. Dabei sind relevante Inhalte das A und O für langfristig erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Umfangreiche Formulare schrecken Empfänger eher ab. Sie sollten daher nur die Empfängerdaten im Newsletter-Anmeldeformular abfragen, die Sie später tatsächlich zur Personalisierung und Individualisierung benötigen. Aufgrund des Gebots der Datensparsamkeit (§3a BDSG) ist die E-Mail-Adresse die einzige Information, die als Pflichtfeld abgefragt werden darf. Alle weiteren Felder sind optional.

Im obigen Beispiel hatte ich mich tatsächlich nur angemeldet weil das Anmeldeformular übersichtlich gestaltet und die Mehrwerte deutlich hervorgehoben wurden. Ein umfangreiches Anmeldeformular hätte ich wahrscheinlich nicht ausgefüllt – selbst wenn die E-Mail-Adresse das einzige Pflichtfeld gewesen wäre. Andere Anbieter haben das erkannt und wenden einen kleinen Trick an: Anstatt auf den üblichen „Anmelden“-Button oder „Absenden“-Button, klickt der Empfänger nach Angabe seiner E-Mail-Adresse auf die Schaltfläche „Mann“ oder „Frau“.

Der Anmeldeprozess bleibt für den Empfänger somit unverändert und einfach. Er muss sich lediglich anhand der Mann/Frau-Schaltfläche entscheiden, welche Inhalte er zukünftig im Newsletter erhalten möchte.

Das nachfolgende HTML-Beispiel zeigt exemplarisch, wie ein solches Anmeldeformular aufgebaut ist, damit die Daten an unsere E-Mail-Marketing-Lösung Inxmail Professional übertragen werden:

Das Profilmerkmal wird in diesem Beispiel in der Empfängerdatenbank in der Spalte „Interesse“ gespeichert. Zum Testen müssen lediglich die Platzhalter [Server-URL] sowie [Mandant] an Ihren Inxmail Account angepasst werden. Der Platzhalter [Mailingliste] muss durch den Namen des gewünschten Adressverteilers in Inxmail Professional ersetzt werden. Die beiden Platzhalter [URL-Anmeldung-erfolgreich] und [URL-Anmeldung-fehlgeschlagen] müssen durch entsprechende Landeseiten-URLs ausgetauscht werden.

Die vorgestellte Lösung macht vor allem dann Sinn, wenn die Inhalte des Newsletters später hauptsächlich durch dieses eine Empfängermerkmal (hier: Damen/Herren) differenziert werden. Aber auch als zusätzliches Anmeldeformular in einem Popup-Fenster oder in der Seitenleiste bietet sich diese Variante an. Im Idealfall wird Sie durch ein ausführliches Anmeldeformular ergänzt. Durch Umfragen oder Profilverwaltungen können Empfängerdaten auch im Verlauf des Customer-Lifecycle zusätzlich abgefragt werden. Weitere wertvolle Tipps zum Thema finden Sie in unseren Blogbeiträgen Interessenten zur Newsletter-Anmeldung motivieren und Newsletter-Anmeldung optimieren.

Über den Autor

Roman Schiffelholz

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