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8 Tipps für Adventskampagnen in Ihrem Newsletter

  • 02.12.2013 von Katja Hänsler
  • Rubrik: Tipps und Tricks

Gestern war der erste Advent und es sind noch genau 23 Tage bis Weihnachten. Diese Tage sind für viele Unternehmen besonders wichtig, denn der Umsatz ist hier bekanntlich am größten. Die Aufmerksamkeit vieler Menschen ist in dieser Zeit besonders auf Weihnachten gerichtet. Daher lohnt es sich, die Vorweihnachtszeit in seiner Kommunikation bzw. Newslettern als Thema zu nutzen. Ich habe 8 Tipps für Ihre Advents- und Weihnachtskampagnen im E-Mail-Marketing zusammengestellt.

Tipp 1: Ziele definieren und Kampagne wählen

Bevor Sie Ihre Kampagne umsetzen, sollten Sie das Ziel, welches Sie damit erreichen möchten, festlegen. Welche Ziele dabei möglich sind und welche Strategie daraus folgt, können Sie ausführlich in meinem Blogbeitrag Weihnachtskampagnen: Ideen und Tipps nachlesen. Außerdem finden Sie hier auch zahlreiche Ideen und Beispiele für Ihre eigenen Weihnachtskampagnen, sowie Zahlen zum Weihnachtsgeschäft 2012.

Hier finden Sie noch einmal eine Zusammenfassung verschiedener Weihnachtskampagnen Ideen:

  • Countdown bis Weihnachten
  • Advents-Kalender oder –Serien
  • Weihnachtsgrüße, Danksagungen für das letzte Jahr
  • Reminder: letzte Möglichkeiten zur Bestellung
  • Öffnungszeiten der Filialen und Standort der nächst gelegenen Filiale
  • Präsente, Gutscheine, Rabatte etc.
  • Diverse Spiele, Umfragen, Rätsel
  • Tipps (Deko, Rezepte …)
  • eCards

Tipp 2: Review älterer Kampagnen

Bevor E-Mail-Marketer sich in neue Advents- oder Weihnachtskampagnen stürzen, macht es Sinn, sich die eigenen, bereits durchgeführten Kampagnen (falls vorhanden) anzusehen. Profitieren Sie von Ihren eigenen Erfahrungen und generieren Sie neue Erkenntnisse, beispielsweise auch durch Kampagnen der Konkurrenz, anderer Versender oder im Netz. Wie Sie das anstellen? Ganz einfach: Nehmen Sie Ihre Kampagne unter folgenden Gesichtspunkten unter die Lupe:

Wie erfolgreich war die Kampagne?

  • Öffnungsrate
  • Klickrate

Was waren die Erfolgsfaktoren bzw. was hat funktioniert und was nicht?

  • Welche Angebote wurden am häufigsten geöffnet? Wie lautete die Betreffzeile?
  • Wie war der Newsletter aufgebaut? Welcher Ansatz generierte die meisten Klicks?
  • Welche Produkte erzielten den meisten Umsatz?
  • Wurden Gutscheine und Rabatte von Newslettern eingelöst? Wie viel Umsatz entstand dadurch?
  • Reagierten Zielgruppen unterschiedlich?
  • Und wie verhielt sich die Abmelderate?

Wenn Sie Kampagnen betrachten ist es vor allem wichtig, Regelmäßigkeiten und Muster zu erkennen. Zum Beispiel steigt die Öffnungsrate, wenn Preisvorteile im Betreff genannt werden. Aber auch bestimmte Bilder oder Call-to-actions können sich positiv (oder negativ) auf die Klickrate auswirken. Diese Merkmale gilt es zu erkennen, denn es sind wichtige Schlüsselkriterien für Ihre neue Adventskampagne. Daraus können Sie Betreff, Aufbau, Layout, Inhalt und Zielgruppen besser ableiten.

Ein gutes Hilfsmittel ist der A/B-Split-Test. Damit lassen sich verschiedene Varianten des Newsletters (z.B. Betreffs, Inhalte oder Versandzeiten) testen und auswerten. Professionelle E-Mail-Marketing-Systeme wie Inxmail Professional bieten automatisierte A/B-Splits.

Tipp 3: Zielgruppen-Selektion und passende Inhalte

Bei jeder E-Mail-Marketing Kampagne bzw. jedem Newsletter sind die Inhalte entscheidend. Die Inhalte müssen für Ihre Empfänger relevant sein. Oftmals sind Inhalte nur für einen Teil Ihrer Empfänger interessant. Deshalb ist es sinnvoll, mit Zielgruppen zu arbeiten, die nach verschiedenen Kriterien gebildet werden können, wie beispielsweise:

  • Geschlecht
  • Interesse
  • PLZ
  • Alter
  • Reaktionen (Kauf, Klick)

Natürlich benötigen Sie hierfür erst einmal die Daten Ihrer Empfänger. Am einfachsten erhalten Sie diese über eine freiwillige Abfrage bei der Anmeldung, aber auch nachträglich durch Umfragen, Klickaktionen oder Empfängerreaktionen. Achtung: hierfür benötigen Sie die Einwilligung Ihrer Empfänger. Dabei ist eine offene und direkte Ansprache von Vorteil, z.B.: „Wir möchten Ihnen passende Inhalte anbieten, deshalb erfassen wir das Klickverhalten der Empfänger…“

Außerdem sollten Sie immer den Mehrwert für die Empfänger im Visier haben. Was hat der Leser davon, wenn er den Newsletter liest? Besonders reizvoll sind Geschenke, Rabatte, Angebote oder gezielte Informationen und Wissen.

Tipp 4: Abheben vom Standard Newsletter

Es handelt sich um eine Adventskampagne oder ein Weihnachtsmailing und das sollte auch auf den ersten Blick erkennbar sein:

Weihnachtliches Design

Verwenden Sie ein weihnachtliches Design, passende Bilder oder Videos. Animierte gifs können auch reizvoll sein. Weitere Tipps rund um das Thema Design eines Newsletters erfahren Sie auch im Beitrag Newsletter erstellen und gestalten.

Passende Betreffzeile

Die Betreffzeile ist entscheidend für die Öffnung. Greifen Sie hier schon das Thema des Newsletters auf und vor allem: Wecken Sie Interesse. Die Betreffzeile „Ja, is‘ denn heut‘ scho‘ Weihnachten“ erzielte z.B. eine Öffnungsrate von 50 %. Symbole im Betreff sind oft sehr reizvoll und effektiv. Gerade zu Weihnachten wären Schneeflocken im Betreff denkbar. Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Beitrag Sonderzeichen im Betreff von Newslettern und E-Mails

Weihnachts-Absender

In der Regel sollte im E-Mail-Marketing immer derselbe Absender verwendet werden, denn hierdurch erkennen die Empfänger das Unternehmen sofort. Viele fügen den Absender auch zu Ihren Kontakten hinzu. Ein spezieller Weihnachts-Absender kann Sinn machen, wenn Ihre Kampagne aus vielen Newslettern besteht und einen eigenen An- und Abmeldelink beinhaltet. Der Absender sollte aber nur einen Zusatz bekommen und nicht völlig abgeändert werden, bei Inxmail könnte diese z.B.: „Inxmail Weihnachtsservice“ heißen.

Weihnachts-Footer oder -Header

Kennzeichnen Sie den Newsletter als “Weihnachtsmailing“, in dem Sie einen gleichbleibenden Footer oder Header verwenden. In diesem Bereich sind spezielle Weihnachtsaktionen oder Services denkbar, z.B. letzte Bestelltermine zu Weihnachten, Öffnungszeiten in den Filialen, Geschenke-Such-Service nach Preisen oder anderen Kategorien, Geschenketipps und Aktionen.

Tipp 5: Timing und Frequenz

Das Timing und die Frequenz spielen eine essentielle Rolle. Beginnen Sie nicht zu spät mit Ihren Adventskampagnen. Bereits Anfang Oktober lohnen sich Weihnachtskampagnen. Zu dieser Zeit beschäftigen sich erfahrungsgemäß schon viele Menschen mit Weihnachtsvorbereitungen, also Dekoration oder Geschenken. Aber auch jetzt können Sie noch mit interessanten Kampagnen punkten, am besten Sie beginnen direkt mit der Umsetzung.

Tipp 6: Öffnungsrate und Abmeldungen beobachten

Bei speziellen Weihnachtskampagnen sollten auch zwei Abmeldelinks eingesetzt werden. Einen für den Standard-Newsletter und einen für die Weihnachtskampagne. Den Abmeldelink für die Weihnachtskampagnen können Sie schön umschreiben und damit gleichzeitig einen Verteiler für das nächste Jahr aufbauen, z.B. „Ich habe schon alle Geschenke und brauche keine Weihnachtsanregungen mehr. Gerne nächstes Jahr wieder.“

Testen sie auch, inwieweit die Frequenz nach oben geschraubt werden kann. Beobachten Sie Öffnungs- und Abmelderaten. Wenn die Abmelderate rapide steigt, sollten Sie schnell reagieren. Passen Sie die Frequenz der Mailings an und überprüfen Sie die Inhalte kritisch. Wie kommen die einzelnen Kampagnen an? Wie müssen sie die nächsten Kampagnen anpassen?

Tipp 7: Vernetzung der Online-Marketing-Kanäle

Erfolgreiches Online Marketing stützt sich auf viele Kommunikationskanäle, die sinnvoll miteinander verknüpft sind. Dabei ist es wichtig, dass sich die Kanäle ergänzen, aufeinander verweisen und die Nutzer an allen relevanten Touchpoints ansprechen.

In manchen Firmen dient E-Mail-Marketing als Impulsgeber für eine Kommunikation bzw. einen Dialog im Social Media Bereich. Social Media wird häufig dazu verwendet, Kontakte für die E-Mail-Marketing-Aktivitäten zu generieren. Die Strategie und Umsetzung variiert natürlich, je nach Firma.

Nicht der Kanal steht im Mittelpunkt, sondern das übergreifende Kommunikationsziel. Es sind verschiedene Maßnahmen denkbar, um E-Mail-Marketing mit Social Media zu verknüpfen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Weihnachtskampagne sinnvoll vernetzen können. Gerade Gewinnspiele oder Adventskalender lassen sich sehr gut in sozialen Netzwerken wie Facebook realisieren. Hier können Sie vom viralen Effekt durch Shares und Likes profitieren.

Ein sehr positives Beispiel bot Keen mit einem Adventskalender inklusive Gewinnspiel auf Facebook. Beworben wurde dieser per Newsletter inklusive Bild des Kalenders und Verlinkung zur Facebook-Seite. Auf Facebook wurde jeden Tag einfach ein neues Bild mit dem offenen Türchen und der entsprechenden Frage bzw. Aufgabe gepostet. Antworten konnten Teilnehmer ganz simpel über die Kommentarfunktion. Am nächsten Morgen wurde der Gewinner in Facebook bekannt gegeben. Die meisten Fragen bezogen sich auf das eigene Unternehmen oder die Produkte. Gewinne waren Schuhe, eine Reise, SWAGS, Socken und andere Give-Aways. Das Weihnachtszeit-Special lief über 24 (für die United Kingdom 25) Tage und hat etwa 6000 neue Fans generiert.

Die Kampagne wurde nur minimal mit Werbung unterstützt, da der virale Effekt viel höher war. Im Durchschnitt wurde jeder Post etwa 80 bis 100 Mal geshared und profitierte von 300 bis 800 Likes. Die Anzahl der Kommentare variierte je nach „Aufgabe“, die gestellt wurde.

Fragen zu Produkten oder zur Firmenphilosophie bewirken, dass sich die Beteiligten mit Ihrem Unternehmen beschäftigen und sich auf Ihrer Webseite bewegen. Wichtig: Je besser die Fragen und Aufgaben die Zielgruppe ansprechen und unterhalten, desto öfter werden diese auch geteilt.

Tipp 8: Die Kampagne „Danach“

Ein guter Teil des Weihnachtsgeschäfts findet nach Weihnachten statt. Deshalb denken Sie frühzeitig an die Kampagne „Danach“. Planen Sie Angebote und Botschaften speziell für die Nach-Weihnachtsverkäufe.

Fazit

Ich hoffe, meine Tipps begleiten Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Adventskampagne. Nutzen Sie die Gelegenheit und versenden Sie spannende Weihnachtsnewsletter. Denken Sie auch an Nikolaus. Einige Beispiele und Ideen liefere ich Ihnen im Beitrag Weihnachtskampagnen: Ideen und Tipps. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft.

Über den Autor

Katja Hänsler

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