Inxmail Karriere

Inxmail@work

Hauptamtlich dualer Student, ehrenamtlich Feuerwehrmann

Jede Gemeinde in Baden-Württemberg wird durch das Landesfeuerwehrgesetz verpflichtet, eine Feuerwehr aufzustellen. Die Mitglieder üben ihren Dienst ehrenamtlich aus – neben ihrem eigentlichen Beruf oder der Ausbildung. Erst ab 100.000 Einwohnern kommt eine Berufsfeuerwehr zum Einsatz.

Bei der Feuerwehr geht es nicht nur um die Brandbekämpfung. Sie rückt zunehmend zu technischen Hilfeleistungen aus, wie bei Verkehrsunfällen, Menschenrettung, ausgelaufenen Gefahrenstoffen oder Unwetter. Auch beim Martins- oder Faschingsumzug ist die Mithilfe der Feuerwehr gefragt. Kurz gesagt: Das Motto "Retten - Löschen - Bergen - Schützen" umfasst alle Aufgaben der Feuerwehr.

Jeder kleine Junge möchte vermutlich einmal in seiner Kindheit Feuerwehrmann werden oder zumindest in einem Feuerwehrauto mitfahren. Was macht diese Faszination aus? Sieht die Wirklichkeit eines Feuerwehrmanns genauso aus wie in den Vorstellungen der Kinder? Unser dualer Student Niclas erzählt in folgendem Beitrag über seinen Alltag als ehrenamtlicher Feuerwehrmann und ob er sich damit seinen Traum erfüllt hat.

Niclas, wie lange bist Du schon als dualer Student bei Inxmail und was sind Deine Aufgaben?

Ich habe im Oktober 2018 bei Inxmail im Team Connected Solutions gestartet. An der Dualen Hochschule in Lörrach studiere ich Informatik. Daher bin ich immer abwechselnd jeweils drei Monate bei Inxmail und an der Hochschule. Bei Inxmail habe ich auch schon andere Abteilungen durchlaufen, wie Scale and Provide oder Backoffice IT. Meist bin ich in dieser Zeit mit einem Projekt beschäftigt, das ich eigenständig bearbeiten und abschließen kann. Darüber schreibe ich dann eine Projektarbeit fürs Studium. Und ansonsten unterstütze ich das Tagesgeschäft im jeweiligen Team.

Seit wann engagierst Du Dich ehrenamtlich bei der Feuerwehr? Und wie sieht Dein Engagement aus?

Ich bin im Jahr 2014 in die Jugendfeuerwehr eingestiegen und ungefähr drei Jahre später in die Einsatzabteilung gewechselt und fahre seitdem im Zug 2 als Trupp-Mann mit. Ich habe die Sonderausbildung „Atemschutzgeräteträger“ absolviert. Dafür muss ich regelmäßig körperliche Tests durchlaufen und an speziellen Schulungen und Übungen teilnehmen. Ansonsten haben wir mit unserem Zug meist jede zweite Woche eine Trainingseinheit. Und mittwochs trainiere ich als Jugendgruppenleiter mit der Jugendfeuerwehr.

Mein letzter großer Einsatz war wegen des Hochwassers an der Dreisam und einer vermissten Person. Dabei waren sehr viele andere Einheiten beteiligt, wie die Polizei, das THW und ein Hubschrauber. Ich selbst war als Rettungsschwimmer eingesetzt. Am Ende waren alle froh, dass doch keine vermisste Person aus dem Wasser gerettet werden musste. Daneben gibt es viele andere schöne Aufgaben und Erlebnisse, wie überregionale Wettkämpfe mit der Jugendfeuerwehr oder das alljährliche Einsammeln der Weihnachtsbäume.

Warum hast Du Dich für dieses Ehrenamt entschieden?

Das war eigentlich eher ein Zufall. Nebendran wurde ein neues Feuerwehrhaus gebaut und mit meinen Eltern habe ich über die Jugendfeuerwehr gesprochen. Ich war einmal beim wöchentlichen Treffen dabei und ab dann sofort infiziert. Ich kann mir jetzt nichts anderes mehr vorstellen und verbringe sehr gerne meine Zeit bei der Feuerwehr. Zum einen habe ich dort die Möglichkeit, ganz neue Bereiche kennenzulernen und mich stetig weiterzubilden, zum Beispiel mit Maschinen oder Autos. Zum anderen habe ich neue Freunde gefunden und möchte auf die tolle Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr nicht mehr verzichten. Alleine kommt man bei Einsätzen nicht weiter, man muss als Team zusammenarbeiten und funktionieren. In der Gruppe muss schnell eine Lösung gefunden werden, um eine fremde Person aus einer misslichen Lage zu retten.

Schlussendlich macht es mich glücklich, anderen Menschen zu helfen und aus der Gemeinschaft nicht nur zu nehmen, sondern auch was zurückzugeben. Und natürlich fasziniert es mich immer wieder, mit dem Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn zu fahren.

Wie lässt sich Dein Engagement mit Deinem Beruf vereinbaren?

Übungen und Schulungen finden außerhalb der Arbeitszeit statt und diese Aufgaben beanspruchen auch die meiste Zeit bei dem Ehrenamt. Einsätze, wo es um Menschenleben geht, lassen sich aber nicht planen und wenn der Piepser geht, dann muss ich schnell los. Ich gebe dann einfach kurz der Teamleitung Bescheid. Das Verständnis für mein Engagement ist da und ich brauche nicht viel zu erklären oder abzuwägen. Inxmail ermöglicht mir, dass ich sowohl hauptberuflich als auch ehrenamtlich volle Leistung erbringen kann.

Feuerwehr March auf Instagram

Danke, Niclas!

Jeder kann völlig unverschuldet in eine Notlage geraten und ist dann plötzlich auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen. Daher versuchen wir so unkompliziert wie möglich, Niclas bei seinem Engagement in der Feuerwehr zu unterstützen. Die Einsätze machen ja nur einen kleinen Teil des Ehrenamts aus. Niclas investiert freiwillig viel Zeit in Übungen und Weiterbildung und das erkennen wir einfach an, indem wir ihm die Möglichkeit geben, diese Fähigkeiten in der Praxis einzusetzen und damit Menschenleben zu retten. Nicht zuletzt profitieren wir ebenso von seiner Teamfähigkeit und Lösungsorientierung, die er immer wieder bei der Feuerwehr trainiert. Als Entwickler beschäftigt man sich täglich damit, Lösungen für Probleme zu finden, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Niclas ist mit seinen Fähigkeiten eine absolute Bereicherung für uns. Daher unterstützen wir ihn gerne bei seinen Einsätzen mit der Feuerwehr und sind stolz und froh, wenn er sich unversehrt bei uns zurückmeldet."

Falco Knapp, Head of Connected Solutions, Inxmail GmbH

inxmail-aktuelle-stellenangebote

Überzeugt? Dann jetzt bewerben!

Stellenangebote