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10 Tipps für niedrige Bounceraten

18.10.2018 08:44 Uhr  von Levent Ulucan  in Tipps und Tricks

Die Bouncerate ist eine wichtige Kennzahl im E-Mail-Marketing und gibt den prozentualen Anteil nicht erreichbarer E-Mail-Adressen im Verhältnis zu den versendeten E-Mails an. Dabei gilt: Je niedriger der Wert, desto besser. Dieser Blogbeitrag erklärt die verschiedenen Gründe für Bounces und gibt Tipps für niedrige Bounceraten.

Wann ist eine Bouncerate als hoch einzustufen? Der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark liefert eine Auswertung der wichtigsten Kennzahlen, damit Marketer die Performance ihrer Mailings einordnen können: Darunter auch Bounceraten von Newslettern.

Eine konstant niedrige Bouncerate ist ein Indiz für die Qualität eines Verteilers. Eine hohe Bouncerate hingegen kann nachhaltig negative Folgen für die Zustellbarkeit von Newslettern und Transaktionsmails sowie die Reputation des Versenders haben.

Internet Service Provider wie GMX oder Gmail haben Schutzmechanismen gegen Spam entwickelt, um Empfänger zu schützen. Manche Anbieter von E-Mail-Postfächern werten eine hohe Bouncerate als Indiz für Spam. Das kann dazu führen, dass sie weitere Aussendungen eines betroffenen Absenders abweisen. Die Reputation des Versenders wird durch eine hohe Bouncerate somit negativ beeinflusst.

Gründe für Bounces

Doch Bounce ist nicht gleich Bounce und nicht jede gebouncte Adresse muss sofort aussortiert werden. Grundsätzlich wird zwischen Soft- und Hardbounces unterschieden.

Ein Softbounce tritt auf, wenn es temporäre Probleme bei der Zustellbarkeit gibt. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeschrieben werden. Mögliche Gründe für Softbounces:

  • Das Postfach des Empfängers ist überfüllt.
  • Der Mail-Server auf Empfängerseite ist vorübergehend nicht erreichbar.
  • Die E-Mail-Nachricht ist zu groß, zum Beispiel aufgrund eines zu großen Anhangs.

Hardbounces dagegen treten in der Regel aufgrund von ungültigen E-Mail-Adressen auf und sollten in diesem Fall nicht mehr angeschrieben werden: 

  • Die Adresse des Empfängers ist ungültig oder der Account des Empfängers wurde gelöscht.
  • Die Empfänger-Domain wurde gelöscht oder existiert nicht.
  • In der Adresse des Empfängers ist ein Tippfehler.
  • Die E-Mail wurde vom Empfänger gesperrt oder geblockt.
  • Die E-Mail ist im Spam-Filter hängengeblieben.

Aber: Bei ungewöhnlichem oder plötzlichem hohen Bounceaufkommen lohnt sich ein genauer Blick auf die Ursachen. Manchmal werden Hardbounces auch fäschlicherweise als ungültige E-Mail-Adressen eingestuft oder werden durch eine Misskonfiguration des E-Mail-Servers verursacht. In solchen Fällen ist der E-Mail-Marketing-Dienstleister der richtige Ansprechpartner.

10 Tipps für niedrige Bounceraten

  1. Bauen Sie Ihren Adressverteiler von Anfang an selbst auf.
  2. Verhindern Sie ungültige E-Mail-Adressen bereits bei der Adressgenerierung. Durch Verwendung des Double-Opt-in-Verfahrens bei der Anmeldung zum Newsletter erhalten Sie von den Nutzern verifizierte Adressen. Entstehen dennoch Bounces, gleichen Sie diese direkt mit Ihrem CRM oder der internen Adressdatenbank ab. Die ungültigen Adressen werden so aus Ihrem Firmenadressbuch gelöscht, was die gesamte Kundenkommunikation verbessert.
  3. Reduzieren Sie fehlerhafte Eingaben im Anmeldeformular zum Newsletter auf der Webseite durch Syntax-Prüfung.
  4. Führen Sie eine Syntax-Prüfung auch dann durch, wenn Adressen aus Ihrem CRM-System angeschrieben werden.
  5. Stufen Sie Softbounces (vorübergehend nicht erreichbare Adressen) nach mehreren Zustellversuchen zu Hardbounces (permanent ungültige Adressen) hoch.
  6. Stellen Sie sicher, dass Hardbounces nicht erneut angeschrieben werden.
  7. Kategorisieren Sie unterschiedliche Bounces mittels automatisiertem Bounce-Management. Zu jedem beim Versand auftretenden Bounce erhält das Bounce-Management eine Nachricht mit dem Grund für den Rückläufer. Gerade bei einer auffällig erhöhten Bouncerate lohnt sich der Blick in die Bounce-Messages.
  8. Viele Bounces eines Providers können auf einen Blacklist-Eintrag deuten. Kontaktieren Sie Ihren Dienstleister.
  9. Achten Sie dauerhaft auf die Listenhygiene, damit die Zustellung Ihrer E-Mails nicht gefährdet wird.
  10. Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails einen Anti-Spam und Anti-Phising-Test bestehen.

Unsere Experten beantworten Ihre Fragen

Sie benötigen weitere Informationen rund um das Thema Bounce-Management und Zustellbarkeit? Gerne beraten und unterstützen wir Sie: Schicken Sie uns einfach Ihre Anfrage, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Über den Autor

Levent Ulucan

Levent-Ulucan-Inxmail

Als Experte für Zustellbarkeit sorgt Levent Ulucan seit 2007 im Deliverability-Team dafür, dass die E-Mails der Inxmail Kunden auch wirklich im Postfach der Empfänger ankommen. Er ist Mitglied der Kompetenzgruppe E-Mail des eco - Verband der Internetwirtschaft e.V., wo er sich mit weiteren Experten von Internet Service Providern und E-Mail-Versendern mit den technischen Herausforderungen der Zustellbarkeit beschäftigt.