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Nachhaltigkeit bei Inxmail

27.09.2017 08:00 Uhr  von Philipp Pfeiffer  in Arbeiten bei Inxmail

Interessieren sich Softwareentwickler – wie ich es einer bin – für nachhaltige Themen? Dem Klischee nach lebt unsere Spezies neben Pizzakarton und Colabechern und programmiert im dunklen Kämmerlein, abgeschieden von der Außenwelt. Die Computermonitore beleuchten unsere bleichen Gesichter, die nur im Ausnahmefall die Sonne sehen und die Abwärme unserer „Höllenmaschinen“ reicht völlig aus, den Raum zu beheizen.

Zum Glück ist die Welt bei Inxmail ziemlich genau das Gegenteil. Wir sitzen in hellen Büros vor flüsterleisen, energiesparenden Laptops und tüfteln im Team an den neuesten Errungenschaften unserer Softwaresysteme. Der Kaffee bei Inxmail ist fair-trade, das Obst ist bio, die meisten kommen mit dem Fahrrad oder den Öffis zur Arbeit. Einige Kollegen sind ökologisch und sozial engagiert. Das insgeheim als Öko-Hauptstadt gehandelte Freiburg lässt einen bisweilen fast vergessen, dass es hier noch nachhaltige Themen zu beackern gibt …

Kleinvieh macht auch Mist

Der Schein trügt. Verpackungsmüll vom Mittagessen, unnötig brennende Lampen oder ungenutzt laufende Rechner und Monitore. Viele handeln bestimmt nicht so, weil sie das absichtlich tun, eher weil sie nicht viel darüber nachdenken. Im Arbeits-Alltag kann jeder im Kleinen einen Beitrag leisten – mit großer Wirkung in der Summe. Was für eine irre CO2-Verringerung, wenn plötzlich z. B. 130 Mitarbeiter eine Stunde am Tag Strom sparen würden? Oder das Essen in Mehrweg- statt Einmalboxen oder Alufolie transportieren.

Wir packen's an

Wie gerufen kam es, dass unser CEO Martin Bucher bei den ShipIt Days, bei denen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen interdisziplinär an verschiedenen Themen arbeiten, „Nachhaltigkeit bei Inxmail“ als Projekt vorschlug. Mit fünf Kollegen brüteten wir darüber, was alles zu einer Unternehmens-Nachhaltigkeit dazu gehört. Was unternehmen wir hier bereits und an welchen Stellen krankt es noch?

Nachhaltigkeit bei Inxmail Ergebnisse aus dem ShipIt Day
Ergebnisse aus dem ShipIt Day

Am Ende waren es über 20 Ideen

Die Ergebnisse präsentierten wir unseren Kolleginnen und Kollegen und waren überrascht über die größtenteils positive Resonanz. Doch auch kritische Nachfragen waren dabei. Schnell bemerkten wir, dass bei dem Thema viel Fingerspitzengefühl notwendig ist. So wurde beispielsweise unsere wage – nicht weiter konkretisierte – Idee, bei Firmenfesten auf Fleisch zu verzichten, als sofortiger, fester Plan missverstanden und rief Kritik auf den Plan.

Inxmail repräsentiert ein breites Spektrum an Persönlichkeiten und genauso vielfältig sind auch die Meinungen, was uns bereichert. Auch wenn ich mich manchmal frage, warum andere nicht Dinge beachten können, die mir völlig selbstverständlich vorkommen – auf Konfrontationskurs zu gehen ist falsch, gerade im Unternehmenskontext. Denn Unverständnis führt zu nichts, Interesse und Lust zum Mitmachen hingegen bringt viel. Wir wollen nicht „missionieren“ und niemanden zu etwas zwingen. „Greenwashing“ für die Außenwahrnehmung lehnen wir ebenso ab. Vielmehr geht es uns um Folgendes:

  • Verankern von Nachhaltigkeit in der Unternehmens-DNA.
  • Sensibilisieren der Mitarbeitenden für das Thema.
  • Ideen sammeln, konkretisieren in Initiativen und diese umsetzen.

Team Gaia

Wir haben gemerkt, dass zwei Tage ShipIt Day nicht ausreichen, um dauerhaft nachhaltige Themen im Unternehmen zu verankern. Klasse fand ich, dass unserem CEO Martin Bucher nachhaltiges Unternehmertum ein echtes Herzensanliegen ist. So hat er uns angesteckt und wir haben „Team Gaia“ gegründet.

Wir treffen uns mit allen interessierten Mitarbeitern zweimal im Monat, um zu überlegen, welche nachhaltigen Themen wir im Unternehmen angehen können und am besten auch gleich damit zu starten. Dabei mussten wir allerdings lernen, dass vieles nicht einfach schnell lösbar ist, sondern Themen ineinander übergreifen und viele Akteure betroffen sind. Was nützt es etwa, den Müll zu trennen, wenn am Ende doch wieder alles im großen Müllcontainer landet ... Und man muss ständig dran bleiben, weil sich so vieles verändert.

Logo-Team-Gaia
Team Gaia

Stromverbrauch, Ökostrom und Altpapier

So haben wir ein Strommessgerät besorgt, um zu ermitteln, was unsere PCs und Monitore verbrauchen und wieviel man sparen könnte. Bei allem vermeidbaren Stromverbrauch tröstet dabei, dass Inxmail nur Ökostrom bezieht. Inwieweit Mülltrennung stattfindet und wie wir die Altpapiernutzung erhöhen können, waren weitere Aktionen.

So sind nun diejenigen Drucker mit einem Aufkleber „Die Natur dankt“ beschriftet, die bereits zu 100% auf Altpapier umgestellt wurden. Bei den wenigen, die noch ein Normalpapierfach besitzen, haben wir hingegen einen Hinweis angebracht, wie man auf das Recyclingpapierfach umschalten kann. Und als wir feststellten, dass ein Teil unserer Kaffeeautomaten noch nicht fair-trade befüllt ist, hat das Office Management gleich den Lieferanten angerufen und dafür gesorgt, dass sich das ändert.

Blick über den Tellerrand

Ich finde es toll, dass man sich bei Inxmail einbringen kann, nicht nur bei meiner täglichen Arbeit als Softwareentwickler, sondern auch beim Blick über den Tellerrand hinaus. So ist es nicht nur beim Team Gaia so, dass wir häufig mit Kollegen aus ganz unterschiedlichen Teams und Tätigkeitsbereichen zusammenarbeiten. Auch in der Softwareentwicklung funktioniert nichts mehr ohne Teamwork.

Auch sonst gefällt mir, dass bei Inxmail viel darauf geschaut wird, was einen dauerhaften Wert hat. Wo müssen wir dran bleiben, welche Dinge erneuern und Technologie-Updates durchführen? Denn nachhaltig ist, wer stetig seine Technologie aktualisiert, stetig dazu lernt, wer Softwarequalität groß schreibt und automatisiert testet und nicht die künftigen Entwickler mit „Spaghetticode“ ärgert. Wenn die Entwicklung rund läuft, profitieren am Ende nicht nur wir davon, sondern am allermeisten unsere Kunden.

Dass Inxmail Nachhaltigkeit groß schreibt, hat mir gezeigt: Man muss nicht unbedingt in einer „Öko“-Branche arbeiten, um etwas zu bewegen. Und wenn viele nachhaltige Unternehmen auf Inxmail setzen, umso besser.

Über den Autor

Philipp Pfeiffer

Philipp Pfeiffer

Philipp Pfeiffer arbeitet als Softwareentwickler bei Inxmail. Dort entwickelt er mit seinen Teamkollegen Softwarelösungen für professionelles E-Mail-Marketing, schwerpunktmäßig im Bereich E-Mail-Redaktion. An seiner Arbeit gefällt ihm, dass sie abwechslungsreich ist, er viel mit gestalten kann und bei Inxmail auch über Teamgrenzen hinweg zusammengearbeitet wird.


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