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8 Tipps zum Umgang mit Empfehlungen zur Newsletter-Abmeldung von Gmail und Co. (Teil 2)

30.08.2018 07:30 Uhr  von Michael Waßmer  in Tipps und Tricks

Große Anbieter von E-Mail-Postfächern wie Gmail und Yahoo testen eine neue Funktion, mit der sie ihren Nutzern proaktiv vorschlagen, ungelesene Newsletter abzubestellen. Ziel ist, die Informationsflut im Posteingang besser beherrschen können. Die Funktion und ihre Folgen für E-Mail-Marketer haben wir bereits in einem Blogbeitrag beschrieben. Heute haben wir acht Tipps zusammengestellt, was Versender unternehmen können, damit ihre Newsletter nicht abbestellt werden.

1. Relevanz der Newsletter-Inhalte erhöhen

Die wichtigste Lösung ist altbekannt: Relevanz ist DER entscheidende Erfolgsfaktor im E-Mail-Marketing. Das ist an sich nichts Neues und darauf weisen wir als Anbieter professioneller E-Mail-Marketinglösungen stets hin. Nach dem Gießkannenprinzip versendete Massenmails sorgen für überlaufende Postfächer bei den Empfängern.

Hier ist es wichtig, möglichst exklusive Newsletter-Inhalte zu versenden, die einen echten Mehrwert für die Empfänger bieten. Auch sollten Text und Bilder inhaltlich und optisch ansprechend gestaltet sein.

Mit Einverständnis der Empfänger erstellte Nutzungs- und Interessensprofile helfen, zielgerichtet Inhalte für die relevanten Zielgruppen zu versenden. Das Ziel muss immer eine echte 1:1-Kommunikation sein. Dabei können auch A/B-Testing sowie eine umfangreiche Analyse des Öffnungs- und Klickverhaltens der Empfänger helfen.

2. Abmeldung vereinfachen

Auch wenn das erstmal paradox klingt, die Abmeldung vom Newsletter sollte so einfach wie möglich gestaltet werden. Demnach sollte jedes Mailing den List-Unsubscribe-Header sowie einen einfach auffindbaren Abmeldelink enthalten. So können Empfänger den Newsletter abbestellen, wenn sie ihn nicht mehr als relevant erachten.

Melden sich dadurch nicht mehr Empfänger vom Newsletter ab? Nur wenn die Inhalte nicht relevant für sie sind. Der Grund für eine Abmeldung ist in der Regel nicht die Einfachheit des Abmeldeverfahrens, sondern die fehlende Relevanz oder die zu große Häufigkeit der Versendungen des jeweiligen Newsletters. Dann bringt es auch nichts, wenn die Empfänger noch auf der Verteilerliste stehen, aber die Newsletter nicht lesen.

3. Verteiler Monitoring

Grundsätzlich unterscheidet sich von Verteiler zu Verteiler die Anzahl der Empfänger, die einen der betreffenden Postfach-Anbieter nutzen. Es ist deshalb sinnvoll, regelmäßig zu kontrollieren, wie viele Empfänger bei welchem Anbieter sind. Die E-Mail-Marketing-Lösung Inxmail Professional bietet dazu den globalen Bericht zur Domainverteilung einer bestimmten Empfängerliste.

4. Reaktivierungskampagnen

Regelmäßig durchgeführte Reaktivierungskampagnen können ebenfalls helfen, eine drohende Newsletter-Abmeldung abzuwenden. Dabei können Versender dem Empfänger die Vorteile des Newsletters vor Augen führen und gleichzeitig die Änderung von persönlichen Einstellungen, zum Beispiel der Versandfrequenz, anbieten. Ziel ist in beiden Fällen das Steigern der Relevanz für den Empfänger. Diese Kampagnen sollten deshalb in keiner E-Mail-Marketing-Strategie fehlen.

5. Selbstständige Verteilerbereinigung

Als Versender sollte ich auch selbstständig von Zeit zu Zeit meinen Verteiler bereinigen. Durch das Entfernen inaktiver Adressen steigt die Qualität der Verteiler und die Kennzahlen der Newsletter-Versendungen werden valider.

6. Profilverwaltung anbieten

Um den Interessen der Empfänger besser gerecht zu werden, ist eine Profilverwaltung sinnvoll. Dabei können die Empfänger auf einer Website selbständig die von ihnen für die Personalisierung von Newslettern bereitgestellten Daten sowie Interessen bearbeiten. Auch Einstellungen zur Versandfrequenz können sie selbstständig auf ihre Vorlieben anpassen.

7. Triggermails versenden

Mit Triggermails heben sich Versender von der Masse der Newsletter ab. Dabei handelt es sich um anlassbezogene Mailings mit hochpersonalisierten Inhalten. Einmal angelegt werden Triggermails automatisch versendet, sobald ein definiertes Ereignis eintritt – beispielsweise zu Jubiläen, langer Inaktivität im Online-Shop, einem zurückgelassenen Warenkorb oder nach einer Bestellung. Durch den individuellen Inhalt und Versandzeitpunkt haben Triggermails, zu denen auch Transaktionsmails zählen, häufig eine höhere Relevanz für den Empfänger. Das macht sich auch durch eine höhere Öffnungsrate bemerkbar, wie unser aktueller E-Mail-Marketing- Benchmark 2018 zeigt.

8. Regelmäßig und nicht zu selten versenden

Noch ein weiterer Tipp ist das regelmäßige und nicht zu seltene Versenden des Newsletters. So lernen die Empfänger, wann sie einen Newsletter zu erwarten haben und wissen zum Zeitpunkt des Erhalts auch etwas damit anzufangen.

Über den Autor

Michael Waßmer

Michael Waßmer

Michael Waßmer ist fachlicher Leiter Online- und Performance-Marketing bei Inxmail. Als Experte für E-Mail-Marketing und "irgendwas mit Computern" ist der ehemalige Trainer und Consultant zudem Autor zahlreicher Fachbeiträge und Blogartikel.